Schadenersatz bei unwirksamen Rechtsgeschäft?

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3 Antworten

Die verspätete Annahmeerklärung der Eltern ist ein neues Angebot, dass der Verkäufer annehmen kann bzw. vermutlich angenommen hat ...

damit ist das (Kauf-) Geschäft rechtswirksam und die Übereignung auch ..

damit ist das kaputte Laptop das problem des Käufers ... er kan es behalten .. der Verkäufe rmuss gar nichts rückabwickeln und die Frage des Schadensersatzes stellt sich ga rnicht ...

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Grundsätzlich muss man ja nur für Schäden aufkommen, die man zu vertreten hat, also wenn man vorsätzlich oder fahrlässig handelt. Insofern kommt es generell darauf an, wie das Notebook beschädigt wurde.

Eine Haftung der Eltern ist bei einem 17-Jährigen so gut wie ausgeschlossen. Dies richtet sich nämlich nach den Entwicklungsstand des Jugendlichen. 

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Im Falle der Nichtzustimmung durch die Eltern müsste der 17jährige, nicht die Eltern, Schadenersatz leisten. Mit 7 Jahren wird ein Mensch deliktfähig und die Eigenverantwortung nimmt kontinuierlich zu, so dass man mit 17 Jahren für eigenes Handeln in den meisten Fällen alleine haftet. 

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Kommentar von frodobeutlin100
22.06.2016, 19:26

nicht so ganz .. die Frist im Gesetz ist zwei Wochen damit wäre die Zustimmung eigentlich zu spät und das Rechtsgeschäft unwirksam (gesetzliche Folge)

die nachträglich (verspätete) zhustimmung ist aber ein neues Angebot an den Verkäufer, dass dieser vermeutlich angenommen hat - damit ist der Vetrag rechtswirksam ...

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Kommentar von aJoemag
22.06.2016, 19:29

Also laut §108 (2) :

Die Genehmigung kann nur bis zum Ablauf von zwei Wochen nach dem Empfang der Aufforderung erklärt werden; wird sie nicht erklärt, so gilt sie als verweigert.

Also ist doch der Vertrag nicht wirksam.

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Kommentar von Howard96
22.06.2016, 19:50

Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. 

Der Schadenersatzanspruch aus § 823 I schützt auch das Eigentum. Ob das hier übergangenen ist, hängt nicht vom Kaufvertrag ab. 

Abhängig vom Kaufvertrag ist der Anspruch aus § 433 II. 

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