Schaden ohne Versicherung Regulieren

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Zunächst solltet ihr den Unfall eurer Versicherung melden. Ihr könnt die Regulierung auch später noch selbst vornehmen.

Die Versicherung wird sich dann um alles Notwendige kümmern. Evtl. unberechtigte Ansprüche der Gegenseite wird eure Versicherung zurückweisen (passiver Rechtsschutz)

Anwaltskosten, die ohne Notwendigkeit entstanden sind, müsst ihr nicht übernehmen.

Kannst du die Vereinbarung über die Zahlung von 80 € beweisen? Wurden die 80 € bezahlt?

Wenn die Frau ihren Anspruch mit 80 € betitelt hat und du diesem zugestimmt und ihn beglichen hast, wird es sehr schwer für die Dame werden, weitere Fordrungen aufzustellen und durchzusetzen.

Als Unfallverursacher musst du ihren Anwalt bezahlen, wenn du dir selbst einen nimmst musst du auch den bezahlen.

Ob du den Schaden über deine Versicherung abwickelst oder nicht, ist deine Entscheidung, sie kanns also ruhig deiner Versicherung melden, ruf einfach bei denen an und sag das du den Schaden selbst begleichen möchtest.

Die Anwaltskosten kommen allerdings noch dazu, da kommste nicht drumrum

Interesierter 29.06.2014, 17:05

Das stimmt natürlich nicht. Ohne hinreichende Notwendigkeit braucht die Dame keinen Rechtsbeistand und einen Rechtsbeitstand, der nicht notwendig ist, braucht der Unfallverursacher nicht zu bezahlen.

0
dohnseb 29.06.2014, 17:19
@Interesierter

Danke erstmal für die schnellen Antworten. Aber wie entscheidet man ob ein Anwalt notwendig ist oder eben nicht.

Und nehmen wir mal an ich bezahle beide Reifen und den Anwalt. Können dann noch Ansprüche kommen? So nach dem Motto jetzt ist auch die Spur verstellt, ist mir nur vorher nicht aufgefallen usw.

Nochmal Danke

0
Messkreisfehler 29.06.2014, 17:33
@Interesierter

Ein Autounfall ist ein ausreichender Grund sich von einem Rechtsbeistand vertreten zu lassen. Ich kenne keinen einzigen Fall, bei dem der Verursacher den gegnerischen Anwalt nicht bezahlen musste weil er angeblich nicht "notwendig" war.

0

Ich frage mich gerade, warum die Frau die Versicherung und gleich einen Anwalt einschaltet, wenn ihr es doch so regulieren wolltet ?`

Den Anwalt muss sie selber zahlen. Sie hat ihn schließlich beauftragt.

Messkreisfehler 29.06.2014, 16:59

Nein, den gegnerischen Anwalt muss er als Unfallverursacher zahlen bzw er muss ihr die Kosten dafür ersetzen.

0
Interesierter 29.06.2014, 17:05
@Messkreisfehler

Das stimmt natürlich nicht. Ohne hinreichende Notwendigkeit braucht die Dame keinen Rechtsbeistand und einen Rechtsbeitstand, der nicht notwendig ist, braucht der Unfallverursacher nicht zu bezahlen.

0
Messkreisfehler 29.06.2014, 17:41
@Strolchi2014

Das er den Unfall verursacht hat ist Grund genug.

Zudem gibt es hier in diesem Fall ja durchaus Punkte, die zu Schwierirgkeiten hätte führen können.

Woher sollte die Dame wissen ob das Auto mit ihm als Fahrer versichert ist? Der Unfall wurde von ihm verursacht, er war nur Fahrzeugführer, er war weder Halter noch Versicherungsnehmer. Genau so hätte es sein können, dass die Versicherung nur auf die Halterin läuft. Dann wurde vor Ort gesagt das ja kein Schaden entstanden sei, im Nachhinein wars dann schon ein Reifen, vielleicht denkt die Dame das doch noch mehr Schäden vorhanden sind.

Das sind alles Punkte die bei weitem ausreichen sich von einem Anwalt vertreten zu lassen und ihn die Abwicklung des Schadens erledigen zu lassen.

0

Was möchtest Du wissen?