Schaden am Firmenwagen bei Privatnutzung

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Vermutlich wirst du dir einen Rechtsanwalt nehmen müssen um sachlich korrekte Auskunft zu bekommen. Zwar habe ich hier einen Link gefunden, aber so recht schlau werde ich nicht aus ihm: http://www.geschaeftsreise-effektiv.de/node/1967

Wenn es sich von der Summe lohnt darum zu kämpfen, dann nimm dir einen Rechtsanwalt. Es ist äusserst ungünstig, dass kein Vertrag gemacht wurde. Dann wäre nämlich wenigstens klar, was Sache ist.


Firmenwagen und die Zahlung?

Hallo zusammen,

ich lese bisher immer sehr viel verschiedenes und kann es leider noch nicht recht sortieren. Nach meiner Probezeit soll ich ein Jahresgehalt von 40.000€ bekommen + einen Firmenwagen. Ein Firmenwagen darf bis zu 500€ kosten inkl. meiner 30km die versteuert werden müssen. Diese 500€ soll ich zusätzlich auf mein Gehalt von meinem Arbeitgeber zugeschlagen bekommen, damit ich weniger zahlen muss.

ich bin jetzt nur leider verwirrt, wie viel abzüglich meiner einfachen km, die versteuert werden müssen, für den Firmenwagen als Listenpreis noch übrig bleibt und wie viel Netto rauskommt.

Wie rechne ich das ganze, wenn mir mein Arbeitgeber sagt, dass ich die Kosten für den Wagen nochmal extra oben drauf bekommen soll? Hat da jemand den Durchblick und kann mir das aufzeigen?

Dankeschön!

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Firmenwagen und anteilig private Kosten selbst tragen

Hallo Zusammen,

ich habe von meinem Chef folgendes Angebot für ein Dienstwagen erhalten, welcher von der Firma geleast würde:

Sämtliche Fahrkosten (Versicherung, Steuern, Sprit, Inspektionen, Autowäschen) werden anteilig im Verhältnis zu den privat gefahren Kilometern vom Nettolohn abgezogen. Z.B. durchschnittliche Kosten im Monat von 500 EUR bei z.B. 50 % Privatnutzung würden bedeuten, dass 250 EUR vom Nettolohn durch die Firma abgezogen werden.

Weiterhin muss ja der geldwerte Vorteil versteuert werden. Die 1%-Regelung macht bei einem Bruttolistenpreis des PKW von 30.000 EUR 300 EUR aus. Nun würde die Differenz zwischen den 300 EUR geldwerter Vorteil und privaten Anteil der Kosten 250 EUR zur Versteuerung auf mein Bruttogehalt rechnen. Das wären dann nur 50 EUR. (Ich habe keine Fahrweg zur Arbeit, da ich entweder im Außendienst oder Home-Office arbeite.)

Nun meine Fragen: Ist das rechtens? Wenn ja, ist das üblich? Ich bin blauäugig davon ausgegangen, dass mein Arbeitgeber bei einem Firmenwagen auch sämtliche Kosten übernimmt und nicht nur die Leasing-Rate. Als weitere Bedingung möchte mir mein AG ungefähr in Höhe der Leasing-Rate mein Bruttogehalt kürzen. Er hat dann doch sämtliche Vorteile und ich gar keine. Alternativ werden mir dienstlich gefahrene Kilometer mit 0,30 EUR. Dabei sollte ich bleiben oder?

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Unverschuldeter Schaden am Firmenwagen bei Privatnutzung

Hallo zusammen,

ich habe bei meinem Arbeitgeber gekündigt und musste zum Ende meines Arbeitsverhältnisses meinen Firmenwagen abgeben. Ich durfte den Wagen auch privat nutzen. Dies war im Überlassungsvertrag geregelt. Der Wagen wurde daher auch mit der 1% Regelung versteuert.

4 Monate vor meinem Austritt parkte ich meinen Firmenwagen wie gewohnt ordnungsgemäß vor meinem Haus. In der Nacht wurde der Wagen durch einen Lkw beschädigt. Der Täter beging Fahrerflucht. Ich brachte das ganze sofort zu Anzeige und informierte meinen Arbeitgeber. Die Ermittlungen wurden später eingestellt da niemand gefunden werden konnte.

Der Schaden ist nicht dramatisch aber die Kosten belaufen sich auf ca. 1000 bis 1200 Euro. Zum Zeitpunkt des Unfalls teilte mir mein Arbeitgeber mündlich mit, dass dies nicht so schlimm sei und der Schaden einfach bei der ersten Durchsicht behoben werden soll.

Am letzten Tag meiner Anstellung sollte ich den Wagen einem Kollegen übergeben, der ihn ab dann weiter nutzen wird. Mein Arbeitgeber teilte mir nun mit, dass der Schaden über die Versicherung geregelt wird, ich aber die Selbstbeteiligung tragen müsste. 500 Euro. Er wäre aber bereit die Hälfte zu übernehmen.

Im Überlassungsvertrag gilt bezüglich der Haftung folgendes:

Der Mitarbeiter haftet im Zusammenhang mit der Privatnutzung uneingeschränkt für jeden Schaden, Verlust und jede wertminderung des Dienstwagens ohne Rücksicht auf eigenes Verschulden, also auch bei Zufall und bei höherer Gewalt.

Darf aufgrund dieses Inhaltes mein Arbeitgeber die Zahlung der Selbstbeteiligung verlangen und ist ein solcher Pasus erlaubt? Zumal ich ja keine Schuld und nicht fährlässig gehandelt habe.

Danke für Eure Antworten und Hinweise

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