Schach: Weltmeister Magnus Carlsen wirft Hans Niemann offen Betrug vor, ich verstehe nicht wie schummeln beim Schach möglich sein soll?

8 Antworten

In alten Zeiten wurde empfohlen, Hemden mit weitem Ärmel zu tragen. Darin verbargen sich Schachfiguren, die man einsetzen konnte.

Das geht natürlich heute nicht mal gegen geübte Schachspieler, die nicht mal Meister sein müssen, denen würde sofort jede Abweichung auffallen.

Heute wird das gemacht, indem ein Schachcomputer genutzt wird.

Entweder funkt eine zweite Person von außen die Signale, oder man verschwindet häufiger auf Toilette.
Das ist lukrativ bei Preisgeldturnieren.

Weitere Fälle:

Betrugsfälle im Schach – Wikipedia

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin Fide-Meister und Diplom-Finanzwirt

Signalübertragungen sind mit winzigsten Transmittern möglich. Jedes Zucken irgendeiner Hautfalte kann Züge übermitteln und empfangen. Dann sitzt irgendwo jemand, der die Stellung mit einem guten Schachprogramm analysiert.
Niemann hat Partien gespielt, die extrem stark mit den besten Zügen einer Schach-Engine übereinstimmen. Manche Züge führen zu so komplexen und undurchschaubaren Stellungen, dass Menschen sie vermeiden würden.

Es gibt sogar Programme, die die Wahrscheinlichkeiten für Betrug errechnen, wobei auch anderes mit einfließt, wie Bedenkzeit und verbleibende Zeit.

Zum Beispiel indem jemand anderes mit einem Schachcomputer den besten nächsten Spielzug berechnet und dem Spielenden dies dann geheim mitteilt.

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