Schach Regel - weiter lesen....

7 Antworten

Ein "Muss" gibt es nicht. Nicht mal im Turnierschach. Du kannst das Schachgebot mit deinem Gegner vereinbaren ode auch nicht. Für dich und deinen Gegner als Anfänger empfiehlt es sich auch, mehr als eine Höflichkeit oder Lästigkeit (wenn man gut genug ist, die Schachs selbst zu sehen), ist es nicht. "Rechtsfolgen", d.h. soweit ihr sie untereinander akzeptiert, es gibt nämlich keine Instanz auf dieser Welt, die euch dazu nötigen könnte, danach zu spielen, sind im Falle, das jemand seinen König im Schach stehen lässt, harmlos. Es würde sich um einen "unmöglichen Zug" handeln, wenn auf das Schach nicht reagiert wird. Die Position wird zurückgebaut bis zur Situaion vor dem unmöglichen Zug, und der im Schach befindliche Spieler muss den unmöglichen durch einen möglichen Zug ersetzen, d.h. die schachbietende Figur schlagen, etwas dazwischensetzen, oder mit dem König dem Schach entweichen.

ja, wenn du einen Zug machst und ihn ins Schach stellst, mußt du es mit dem Wort "Schach" ankündigen, damit er sieht, daß er da etwas tun muß. Oder wenn er einen Zug macht und dachdurch ins Schach gerät, mußt du es ihm auch sagen. Dann muß er den Zug zurücknehmen und sich etwas anderes überlegen. Ziel ist es ja, ihn Schachmatt zu setzen oder ihn zur Aufgabe zu zwingen.
Im übrigen kannst du auch höflich sein und, wenn du einen Zug gemacht hast, durch den du die Dame des Gegners bedrohst, "Garde" sagen. Aber die Verpflichtung dazu gibt es nicht.

im Turnierschach wird ein Schachgebot nicht angesagt, es wird aber auch sehr sehr selten übersehen. Wenn Anfänger miteinander spielen ist das etwas anderes, eine Verpflichtung besteht aber in keinem Fall.

Was möchtest Du wissen?