SBB, 1. Klassen aufhalten mit 2.Klasse Billet?

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5 Antworten

Der Aufenthalt in der 1.Klasse,einschliesslich der Platformen/WC's ist nur mit einem Fahrausweiss der 1.Klasse gestattet. Somit hattest du mit dem 2.Klasse Blilett einen Teilgültigenfahrausweis und die Busse ist berechtigt.

Die Busse, komme aus der schweiz :) Könnte mir vorstellen das es ähnlich wie in Deutschland ist :(

Der Ersteklassebereich in einem Wagen umfasst auch die Plattform unmittelbar beim Einstieg.

Leider darfst du in der 1.Klasse nur sitzen (und stehen!), wenn sie offiziell vom Zugpersonal freigegeben wurde für 2.Klasse-Passagiere (per Lautsprecher z.B.).
Doofe Bahn :(

FrauAntwort 17.10.2012, 17:10

Ach, ich sehe gerade: SSB ist schweizerisch. Ob da das gleiche gilt wie bei der Deutschen Bahn?

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pine25 19.10.2012, 20:05
@FrauAntwort

Ja klar! Sonst würde ja keiner mehr 1. Klasse bezahlen.

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MJ2012 10.05.2014, 11:42

Falsch! Es heisst "SBB"!

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Verstehe die Frage nicht, was ist denn Busse? Der Bus - die Busse... ????

guru61 25.10.2012, 12:28

süsse Gärtnerin: Wir in der Schweiz sind gescheit genug, um ohne Doppel S auszukommen und die Bedeutung des Wortes aus dem Text zu verstehen:

Seit 1906!

In der Schweiz und in Liechtenstein [Bearbeiten]

In der Schweiz und in Liechtenstein ist das ß ab 1906 (im schweizerischen Bundesblatt ersichtlich) stufenweise außer Gebrauch gekommen und wurde mit der Reform von 2006 auch offiziell für den amtlichen Schriftverkehr abgeschafft.[2] So entschied die Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, das ß vom 1. Januar 1938 an in den kantonalen Volksschulen nicht mehr zu lehren. Andere Kantone folgten. Mitauslöser dieser Entwicklung soll die zunehmende Verbreitung der Schreibmaschine gewesen sein. Da mit der Schweizer Einheitstastatur auch französische und italienische Texte geschrieben werden sollten, wurden die Tasten für ß und die großen Umlaute mit französischen Buchstaben (ç, à, é und è) belegt. Diese Begründung ist jedoch bislang nicht belegt.[2]

Als letzte schweizerische Tageszeitung entschied die Neue Zürcher Zeitung (Antiqua seit 1. August 1946), ab dem 4. November 1974 auf das ß zu verzichten. Schweizer Verlage, die für den gesamten deutschen Markt (Sprachraum) produzieren, verwenden das ß weiterhin.

Anstelle von ß wird in der Schweiz immer ss geschrieben. ss steht damit – im Gegensatz zu anderen Doppelkonsonantenbuchstaben – nicht nur nach manchen Kurzvokalen. Wie bei anderen Digraphen (z. B. ch) ist die Länge oder Kürze des vorangehenden Vokals nicht erkennbar (Masse steht sowohl für Maße wie für Masse, Busse steht sowohl für Buße wie für Busse; vgl. hoch und Hochzeit, Weg und weg). Es gibt Versuche, das Fehlen des ß in der Schweiz mit sprachlichen Besonderheiten der Schweizer Dialekte zu erklären.[20] Diese Erklärungsversuche sind aber ebenso wenig belegt wie der rein pragmatische Erklärungsversuch über die Schreibmaschinentastatur. Unabhängig von diesen Erklärungen wird das „Eszett“ in der Schweiz heute als Phänomen wahrgenommen, das nur in anderen deutschsprachigen Staaten Verwendung findet und das man zwar lesen kann, für das aber üblicherweise jegliches aktive Gefühl in der Anwendung fehlt.[21]

Daher war es in der Schweiz bei der Worttrennung schon länger üblich, ss auch dann in s-s aufzutrennen, wenn es als Ersatz für ß steht (außer im Auslaut), obwohl dies in traditioneller Rechtschreibung nicht richtig war. Beispielsweise wird das Wort Strasse (für Straße) in Stras-se getrennt (in traditioneller Rechtschreibung als Stra-sse analog zu Stra-ße). Diese schweizerische Trennung wurde mit der Rechtschreibreform von 1996 als allgemeine Regel übernommen (§ 108 (1996) bzw. § 110 (2006)).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F#In_der_Schweiz_und_in_Liechtenstein

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