SB / Selbstbeteiligung bei Privatkrankenversicherung frage

8 Antworten

da ich beruflich bedingt bald zur Privatkrankenkasse muss

Das ist schonmal ein Irrtum. Niemand muss sich privat krankenversichern, wenn er bisher gesetzlich versichert war.

Ich habe einige Angebote mit SB 1000€ etc erhalten und wollte mal fragen ob die SB auch zahlen muss, wenn ich nur mal zum Arzt gehe, wegen einer Grippe etc. oder bezieht sich die SB nur auf Krankenhaus Aufenthalte etc.

Das steht in dem jeweiligen Vertrag ob die SB nur stationär oder nur ambulant gilt. In der Regel gilt sie aber einmal pro Jahr für beide Bereiche.

PKV ist ein beratungsintensives Metier. Bist du sicher, dass du die Tarife im Detail verstanden hast und hast du sie mit der GKV verglichen? Krankentagegeld mit dabei?

Also:
Du musst in keine private Kasse, sondern kannst auch freiwillig gesetzlich versichert bleiben.

Die Selbstbeteiligungen der privaten sind ganz unterschiedlich, also je nach Tarif und Gesellschaft:


Es gibt Tarife da mit "absolutem Selbstbehalt". Dort ist der festgelegte Betrag (in deinem Beispiel 1000,00€) pro Jahr zu zahlen und zwar - je nach Tarif - nur ambulant, ambulant und zahnmedizinisch oder auch in allen Bereichen.

Dann gibt es noch den prozentualen Selbstbehalt, dort wird immer nur ein Teil der vorgelegten Rechnung ( z.B. 80%) erstattet und erst wenn die (z.B.) 20% den vorgegebenen Betrag im Jahr übersteigen, dann gibt es 100% Erstattung.


Kommen wir auf das "muss" zurück. Ich gehe nicht davon aus das Du in Kürze beihilfeberechtigt sein wirst, denn da würden Tarife mit SB keinen Sinn machen.
Da bleibt dann von der Logik nur eine Selbstständigkeit und da sollte der Schritt in die Private gut überlegt sein. Ich kann nur DRINGEND dazu raten nicht selbst zu versuchen aus verschiedenen Angeboten das Beste herauszufiltern, denn das kann ganz fürchterlich "in die Hose gehen"!
Bitte suche Dir einen unabhängigen Makler der sich auf Krankenversicherung spezialisiert hat. Lass Dir verschiedene Vergleiche unterbreiten, also mit und ohne SB, Einzel- und Kompakttarife.
Und überlege sehr gründlich!
Und sollte es doch um eine Beihilfeberechtigung gehen, dann Finger weg von den SB-Tarifen und auch da fachkundige Hilfe holen! Keine Einzelvertreter oder Portale die nur deine Adresse wollen!


Schon jetzt viel Erfolg.

Das kommt auf den jeweiligen Tarif an.

Möglich wäre, dass sich der SB nur auf den ambulanten Tarif bezieht. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass hier die komplette Absicherung für ambulante-, zahnärztliche- und stationäre Behandlung zutrifft.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, mal den Vermittler zu fragen, ob eine Beitragsrückerstattung der laufenden Beiträge gewährt werden, wenn keine Rechnungen eingereicht werden.

Gruß A.

Carglas Zahlungsaufforderung

Hallo liebe Community,

Habe gerade in der Post eine Zahlungsaufforderung von Carglas entdeckt in Höhe von 15€. Es geht sich um ein Teilkasko Austausch der Windschutzscheibe. Ich bezahlte 135€ SB vor Ort und nun wollen die jetzt, mehr als nen Monat später die restlichen 15€ der SB. Habe dort angerufen anfangs und gefragt wofür und dort wurde mir erläutert, dass ich mit meiner AXA "Easy" Versicherung nicht mit verminderter Selbstbeteiligung ausgestattet bin, wie es mir vor Ort gesagt wurde. Ist es denn rechtens jetzt von denen mir noch die restlichen 15€ abzuknüpfen? Ich wäre sonst garnicht zu Carglas gegangen, wenn die nicht 15€ weniger gekostet hätten und bin dafür auch etwas weiter Gefahren. Allein aus Prinzip finde ich es eine Frechheit, mir nachher noch den Rest abknüpfen zu wollen, das ist ja richtige Verarsche, Kunden mit einem Günstigerem Preis anlocken und nachher den Ausgleichsbetrag doch noch haben zu wollen. Das ganze ist wohl passiert, weil man bei AXA 135 und bei AXA Easy 150 bezahlt. Aber das ist doch nicht mein Problem oder? Habe denen meine Versicherungsnummer etc gegeben, hätten die doch selbst drauf kommen können? Oder muss ich das jetzt bezahlen und die sind auf der Rechtlich sicheren Seite?

Mit freundlichen Grüßen

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