Saugmotor Tuning aber wie?

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2 Antworten

Letztlich gibt es drei Hauptziele: 1) den Drehzahlbereich zu erhöhen, in dem noch eine vernünftige Verbrennung möglich ist; 2) bei dieser möglichst hohen Drehzahl mehr Benzin in den Zylindern zu verbrennen; 3) Leistungsverluste minimieren, wie sie etwa durch Reibung entstehen.

Die konkreten Maßnahmen dazu sind untergeordnete Ziele.

1) - oszillierende und rotierende Massen minimieren, Bauteile gegen solche aus höher belastbaren Werkstoffen austauschen und dergleichen

2) Füllungsgrad verbessern sowie Verbrennung verbessern (beides jeweils mit einem ganzen Schwung Maßnahmen möglich, Kanäle strömungsoptimieren, Resonanzeffekte nutzen, Ansaugwiderstand minimieren, Brennräume optimieren, Verdichtung erhöhen und so weiter und so fort)

3) - oszillierende und rotierende Massen minimieren, Bauteile gegen solche aus reibungsärmeren Werkstoffen austauschen oder mit solchen beschichten, Schmierung verbessern, Kontaktflächen minimieren und dergleichen.

Natürlich haben diese Maßnahmen in der Regel auch negative Folgen. Bei einem normalen Auto ist das alles auf einen Kompromiss ausgelegt, der sich am Alltag orientiert, will sagen Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, angenehme Leistungsentfaltung, geringer Kraftstoffverbrauch, kostengünstige Fertigung und all so was. Der Hobby-Tuner, der anders als die Autohersteller nicht täglich 15 Millionen Euro nur für Forschung und Entwicklung herauspulvern kann, ist in der Regel darauf beschränkt, diesen Kompromiss mit altbekannten Mitteln weg von diesen Alltagseigenschaften und ein wenig in Richtung höherer Leistung zu verschieben.

Generell können die Tuningmaßnahmen sich zudem immer gegenseitig beeinträchtigen und das muss man halt abwägen.

Erhöhte verdichtung, mehr hubraum, bessere ansaugung, Software, einspritzsystem, Abgasanlage, kolbengewicht verringern, leichterer Schwung...

gibt doch einiges...



oder der umbau auf turbo ;P

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