Sanierungsschäden - wie gehen wir vor, was ist zu tun?!?

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4 Antworten

Als Vermieter kann man sich z.B. bei Haus & Grund anmelden, das ist sowas wie der Mieterbund;halt für Eigentümer.

Selbst wen deren Anwälte keine aktuellen Fall übernehmen würden,so bekommt man trotzdem einen gute Rat. Das kostet beí denen so um 80 € Jahresgebühr,eher aber weniger.

Oder es drauf ankommen lassen, viel Zeit ins Land gehen lassen, evtl. Mieterauszug oder zumindest hohe Mietminderungen in Kauf nehmen zu müssen?!?...

Dadurch wird die Bausubstanz auch nicht besser und höhere Kosten können auch entstehen bei langem Warten!

MFG

Johnny

Ihr schlimmsten "Albträume" werden wahr! Versuchen Sie die Kiste noch unter Angabe der bekannten Mängel und den Gewährleistungsanspüchen, die Ihnen hoffntlich noch für 2 Jahre (BGB-Frist und nicht VOB-Frist) erhalten sind, zu einem einigermaßen erträglichen Preis zu verkaufen, bevor man Ihnen in einer Zwangsversteigerung die rote "Pleitekarte" zeigt! Ohne Geld zur Durchsetzung Ihrer berechtigten Ansprüche haben Sie keine Chance, da auch nur einigermaßen unbeschadet rauszukommen!

Ok, ich würde zu der Firma gehen welche die 15 TSD € möchte und bitten darüber einen Kostenangebot zu machen, dass im Vorfeld keine zusätzliche Schäden auftreten können, also keine Sanierung nur Schadensabwehr.Dass eine spätere Sanierung verteuern würde, das müsste hingenommen werden. Aber angenommen, diese Schadensabwendung würde nur eine Summe von, unverbindlich, 2000 € Kosten, dann wäre das der Streitwert für einen Anwalt und für ein Gericht. Die Sache könnte vor dem Amtsgericht abgehandelt werden.

Ein guter Anwalt könnte also die Teilsumme einklagen und im Erfolgsfall die grosse Summe in Angriff nehmen. Die Mitgliedschaft im Grundeigentümerverband könnte das ggf. sogar sinnvll sein. Denn von dort hätte man die Gewähr das sich ein Fachanwalt der Sache annimmt. Der Tenor wäre - eine Teilsumme zum Erfolg bringen. Der Rest käme dann quasi von selbst.

frederik08 15.03.2012, 11:06

danke! Ich hab nicht auf Anhieb alles daran verstanden - aber das klingt schon mal nicht so destruktiv wie "auf jeden Fall die Hütte verkaufen, bevor es zur Zwangsvollstreckung kommt"

Ich bin ja auch noch optimistisch, das da was geht...!!!

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jockl 15.03.2012, 11:37
@frederik08

Nein, genau das Gegenteil wäre mein Ziel. Sorry dass ich unklar ausgedrückt habe.

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Mitglieder im Grundeigentümerverband... die werden dir auch nicht beistehen, ist wie bei jeder vers. "rückwirkende sachen" kommen nicht in betracht, wenn die handwerker sich gegenseitig die schuld in die schuhe schieben ist reine -verzögerungstaktik, ich würde es auf ein prozess drauf ankommen lassen, rs.vers. habt ihr doch?

frederik08 15.03.2012, 10:56

nein! Wir sind leider nicht rechtsschutzversichert.

Aber vielleicht können wir jetzt eine Rechtsschutzversicherung abschließen, die das noch übernimmt?!?...

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jockl 15.03.2012, 11:06
@frederik08

Keine Rechtsschutzversicherung übernimmt Deckung für einen bereits anstehenden Fall. Ich kenne zwar den Mitgliedsbetrag nicht, aber über die Mitgliedschaft zumindest einen vertrauenswürden Fachanwalt zu finden sollte den Beitrag wert sein.

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