Sanierungsbedürftiges Haus geht an minderjährigeEnkel, Nießrecht an Tochter, wer zahlt die Sanierung

10 Antworten

Zur Frage der "Enterbung": Das hängt natürlich vom Vermögensstand der Mutter ab. Sofern die fragliche Immobilie den überwiegenden Teil des Vermögens darstellt, ja. Aber letztlich darf jeder mit seinem Eigentum nach eigenem Gutdünken verfahren; sie könnte das Haus ja auch verkaufen und das Geld verjubeln. Das heißt noch lange nicht, dass es hier um Enterbung geht; es kann halt nur verteilt werden, was zum Zeitpunkt des Ablebens des Erblassers vorhanden ist.

Da soll Deine Mutter einen Anwalt befragen. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob sie das Haus an das minderjährige Kind vererben darf, weil nicht nur Vorteile damit verbunden sind.

Vorab: Eine solche Lösung sollte unbedingt mit einem RA (Fachanwalt für Erbrecht) oder dem zu beauftragenden Notar gründlich beraten werden, ehe man vorschnell fatale Fehler begeht!
Da Euere Tochter nicht geschäftsfähig ist, kann sie m.E. auch gar nicht die Schenkung annehmen. Ihr müsstet es an ihrer Stelle tun (sie müsste mindestens 7 Jahre alt sein, um selbst unterschreiben zu können!), und zudem muss die Schenkung für die Minderjährige ausschließlich einen rechtlichen Vorteil bringen. Belastungen etc. sind ausgeschlossen, bis die Tochter voll rechtsfähig geworden ist (also mit vollendetem 18.LJ).
Wenn ihr das so machen wollt, solltet ihr Euch im Vorfeld zusammen mit Deiner Mutter als Übergeber eine Lösung für die Übernahme der Sanierungskosten einfallen lassen. Andernfalls musst Du Dir eine Finanzierung suchen, die das Haus selbst außen vor lässt. Banken werden das eher nicht machen, aber vielleicht eine Bausparkasse, vor allem, wenn der Vertrag auf die Mutter abgeschlossen wird (nur so als Tipp).
Hier was zum Einlesen dazu:
http://www.notar-veit.de/download/schenkungen.pdf

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