Sanftanlauf fuer einen Trenntrafo

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Hier gibt es fertige Geräte: Kimo Antriebstechnik. Nicht viel breiter wie ein Sicherungsautomat. Direkter Link zum Produkt http://goo.gl/OGMaaq Ist zwar für Hutschinenmontage gedacht, kann man aber auch danebenlegen. Für induktive Last von 2,2 - 7,5 KW geeignet.

Danke fuer deine (eure) Antwort(en)... Ich habe bei der vorgeschlagenen Firma angefragt aber trotzdem noch ein Problem.

Also... Ich habe da diverse Verbraucher (Ladegeraet, Wasserheizung und einige Lampen), die sollen aber nicht direkt aus dem Netz versorgt sondern über einen Trenntrafo (240/240V,4000VA) entkoppelt angeschlossen werden. Der Anschluss erfolgt über einen CE Stecker. Nun ist leider der Einschaltstrom sehr gross und meist kommt dann die Sicherung.

Also...habe ich mir gedacht, dass ich vor den Trafo einen Sanftanlaufschalter installiere, so einen, wie klausrog vorgeschlagen hatte, nur leider benötigt dieser eine feste Phase und das kann ich bei wechselnden Steckdosen nicht sicherstellen, weil überall L1 und N anders verdrahtet ist.

Wie kann ich dies Problem nun wieder lösen?

Hans

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@Wolf530

Wenn das Eigenbedarf ist, evtl. für einen Wohnwagen, dann ist die einfachste Lösung: Den Stecker zum Trenntrafo auf L kennzeichnen, die Phase an der Steckdose in die der Stecker rein soll mit einem Phasenprüfer ermitteln und entsprechen passend einstecken. Andere Lösung fällt mit dazu nicht ein.

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Schau mal auf folgender Seite nach:

http://forum.mosfetkiller.de/viewtopic.php?f=3&t=16765

Na ja... Ich bin Mechaniker und darum habe ich konkret nach einer Bezugsquelle gefragt gehabt, oder nach einer Schaltskizze nach der ich meinen "Brei" hätte kochen können. Eine Diskussion über Halbleiter kann ich zwar lesen, ihr aber inhaltlich nichts entnehmen.

Vielleicht hat ja doch jemand einen Tip. Gesucht ist ein Sanftanlauf (vorzugsweise als fertiges Bauteil) fuer einen Trenntrafo 230 / 230 V mit 4000VA (also kein ganz kleiner Trafo).

Hans

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Das sieht so aus, als ob es da ein Einschaltstromproblem gibt, bei dem die Sicherung rausfliegt. Man könnte versuchen, im Nulldurchgang zu schalten. Ob es da fertige Geräte gibt-keine Ahnung.

Einen echten Sanftanlauf habe ich noch nicht probiert. Es gibt auf dem Markt allerdings Strombegrenzer, die den Einschaltstrom z.B. auf 16 A begrenzen. So etwa sieht das aus:

http://www.karl-klein.de/fileadmin/Dokumentation/MA_E82ZJ004_Strombegrenzungsmodul_v2-0_DE_EN_FR.pdf

Ich hab so ein ähnliches Modul von Ismet, Baujahr 1983, in Betrieb, um hohe Ströme von induktiven Lasten zu begrenzen. Das gibt es aber nicht mehr.

Alternative: 50 m Kabeltrommel nicht abwickeln und daran den Trafo anschalten. Ob das nun in jedem Fall legal ist, möchte ich bezweifeln, aber es könnte helfen. Beim Schweißgerät hilft das.

Ansonsten Elektriker fragen, ob ein Leistungsschutzschalter anderer Charakteristik zulässig wäre.

Das könnte man auch mit einem Schaustelleranlasser machen, aber da schlagen die Elektriker gleich die Hände über dem Kopf zusammen (die alten, die das noch kennen).

Moin Jorgang,

na du weisst ja Sachen....

Gut, noch einmal zu meinem Problem mit dem Einschaltstrom. Ich könnte also parallel zu meinem Hauptschalter einen Drehwiderstand (im Sinne eines Schaustelleranlassers) vorsehen und diesen dann, von Hand, in etwa 2 Sekunden von 0 auf 100% drehen, danach schalte ich den Hauptschalter ein. Wenn das so stimmt, dann fehlt mir noch der Widerstand. Wäre 0 bis 20 Ohm richtig? Muss im Weiteren dann der parallele Widerstand abgeschaltet werden oder kann der eingeschaltet bleiben?

Hans

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@Wolf530

Wow, so ein Widerstand muss aber richtig Leistung können. Die Lösung von klausrog ist sicher die optimalste und sicher günstiger als als ein Widerstand entsprechender Leistung.

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