Sammelverweis in der Schule rechtens?

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4 Antworten

Darüber wird scheinbar eine Lehrerkonferenz abgestimmt haben. Wenn sie ihr Verhalten nicht ändert, wird sie sich irgendwann auf einer Förderschule wiederfinden.

Es kann ja nicht sein, dass der gesamte Unterricht gestört wird. Auch die anderen Kinder haben Rechte.

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Kommentar von KroemerInfo
26.01.2013, 11:05

Es kann auch nicht sein, das Lehrer Forderungen hinsichtlich eines Medikamentes geben. Gut, in Bayern ist vieles anders als in Deutschland, aber was zu weit geht, geht zu weit. So ein Verhalten der Lehrer ist eine ausgesprochene Dreistigkeit, wie sie ihresgleichen sucht. Wenn ein Pädagoge nicht in der lage ist, seinen Unterricht so zu gestalten das alle Schüler aufmerksam sind, ist schon mal etwas nicht ganz in Ordnung, aber von Lehrerseite ist es natürlich einfacher das eigene Unvermögen anders zu formulieren.

Soviel also zu den Pädagogen heute.

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Kommentar von lemonshaker
26.01.2013, 19:09

Deshalb gibt es Pädagogen , aber 90 % Dieser glauben dass der Job nur für ihr persönliches Wohlbefinden, langer Urlaub und wenig Arbeit da ist. Natürlich gibt es auch Leute die meinen man kann diese Problemschüler abschaffen ! Solche Kommentare wie "Wenn sie ihr Verhalten nicht ändert, wird sie sich irgendwann auf einer Förderschule wiederfinden." zeigen natürlich wieviel Toleranz für eine solche Erkrankung vorhanden ist , da die Schülerin ihr Verhalten nur durch Hilfe der "Pädagogen" ändern kann und nicht durch Drohungen !!!

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Lehrer - ich gehöre selbst dieser von "KroemerInfo" kollektiv verdammten Gattung an - also, Lehrer dürfen niemanden zwingen, ein Medikament zu nehmen; sie sind keine Ärzte und haben gar nicht die Befugnis dazu! Außerdem ist Ritalin sehr umstritten - das werden Deine Eltern wissen und lehnen es daher ab. Ein Lehrer sollte im Übrigen auch um die Problematik wissen! Soviel dazu.

Verweise nützen in diesem Fall gar nichts, da sich dadurch das Verhalten des Schülers nicht ändert. Das kann ja nur der Fall sein, wenn er dadurch einsieht, dass sein Verhalten falsch war und es dann ändert. Aber das geht ja nun mal bei ADHS nicht so einfach, und sicher weiß Deine Schwester, dass ihr Verhalten nicht so prickelnd war und ärgert sich selbst darüber.

Natürlich ist es extrem anstrengend und nervig, wenn ein Schüler immer wieder den Unterricht stört - egal aus welchen Gründen - und zwar für den Lehrer, dessen Unterricht immer wieder unterbrochen wird; für die Mitschüler, die in ihrer Konzentration gestört werden; aber auch für den ADHS-Schüler, der ja wenig für sein Verhalten kann und genervt ist, wenn er immer wieder ausgeschimpft wird.

Da hilft wirklich nur Zusammenarbeit von Eltern, betroffenem Schüler und Lehrer, was allerdings von allen 3 Seiten eine große Bereitschaft erfordert. Ich habe es immer so gemacht, dass ich mich zunächst mit den Eltern zusammen gesetzt, die Situation und das Problem aus meiner Lehrersicht angesprochen habe. - Dann haben die Eltern geschildert, was der Arzt / Therapeut gesagt und empfohlen hat und welche Maßnahmen angeleiert wurden. Denn getan werden muss natürlich etwas; man kann ADHS ja nicht einfach so hinnehmen und nichts tun. - Und dann muss man sehen, wie man die Maßnahmen evtl. auf die Schule überträgt, also dort anwenden kann (z.B. dass der Schüler alle 15 Minuten mal einfach rausgeht, einmal um den Schulhof läuft oder in einem leeren Raum kurz autogenes Training macht usw.). - Zum Schluss miuss alles natürlich mit dem Schüler besprochen werden.

Ganz wiichtig ist immer ein guter Kontakt zwischen allen Beteiligten, um sich über den aktuellen Stand bzw. eine Entwicklung auszutaschen.

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Weil Deine Schwester den Unterricht stört soll sie Ritalin nehmen??? Es ist unglaublich was Lehrer tun und wollen, um ihre eigene Unfähigkeit in der Pädagogischen Ausbildung zu übertünchen!

Ich habe jetzt mal ein wenig gesucht, aber wie es scheint, ist der Sammelverweis wohl eine Erfindung dieser Schule. Grundsätzlich gilt ja erst einmal, das man in einem Verweis grundsätzlich Erklären muß, warum ein Verweis erstellt wurde. In einem Sammelverweis wird nur oberflächlich eine Behauptung aufgestellt, die nicht nachvollziehbar ist. Der Ausspruch, das ein Schüler schon fast Grundsätzlich den Unterricht stört, sollte schon mit Daten nachvollziehbar sein. An der Stelle deiner Eltern würde ich nun von den Lehrern und der Schulleitung verlangen, das deutlich zu machen oder den Verweis sofort zurück zu nehmen. macht man das eine oder andere nicht, wäre noch der Weg der Kontaktaufnahme zum Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

http://www.stmuk.bayern.de/

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Nun ja, dann sollten eure Eltern nochmal mit dem Klassenlehrer sprechen um die Situation zu klären. Wenn der Klassenlehrer nicht mit sich reden lässt, dann sollen sie versuchen mit dem Schuldirektor zu reden.Es kann ja nicht sein, das ihre Schwester für ein Verhalten bestraft werden soll, welches krankheitsbedingt ausgelöst ist und sie es auch nicht böse meint oder steuern kann...

lg, jakkily

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