Sagt die Arge was wenn man vor den ALG 2 Antrag Glücksspieler war (Kontoauszüge)?

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3 Antworten

Was im Monat vor der Antragstellung schon auf dem Konto war,ist erst einmal Vermögen und dieses ist bis zum so genannten Schonvermögen ( individueller Höchstbetrag ) erst einmal nicht relevant für den evtl.Leistungsanspruch !

Sie durfte also pro Lebensjahr 150 € + einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen haben,min. jedoch 3100 € + diese einmaligen 750 €.

Wenn sie also nicht mehr als ihr zustehendes Schonvermögen verspielt hätte,also min. diese 3850 €,dann dürfte hier nichts passieren,denn damit kann sie machen was sie möchte.

Hätte sie aber z.B. nur diesen Anspruch von 3850 € gehabt,hätte aber 10.000 € verzockt,dann könnte das Jobcenter hier unterstellen das sie ihre Bedürftigkeit absichtlich herbeigeführt hat und sie ggf.für eine Zeit nur Leistungen in Form eines zinslosen Darlehens bekommen würde.

Hier müsste dann aber unter Umständen berücksichtigt werden,dass es sich evtl.um eine Erkrankung handelt und dies müsste dann sicher anders bewertet werden.

Ich glaube, dass die Kontobewegungen nicht das Problem sind!

Die Arge wird prüfen, wieso Deine Freundin nichts arbeitet.

Ihr Freund hat sie rausgeworfen!

Glücksspiele den ganzen Tag!

Das alles sind Hinweise, dass das Leben Deiner Freundin aus den Fugen geraten ist. Sie sollte sich Hilfe in einer Beratungsstelle holen. Die ARGE löst ja auch nicht das grundsätzliche Problem und wenn sie dies nicht löst, wird sie auch über kurz oder lang Probleme mit der ARGE haben.

Das geht die nichts an, dementsprechend haben sie das auch nicht zu kommentieren.

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