Säumniszuschlag-Berechnung Beitragsservice (vormals GEZ)

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2 Antworten

Hat sich erledigt, bin in der Rundfunkbeitragssatzung des Bayerischen Rundfunks fündig geworden.

es gibt keine gesetzliche oder sonstwie geregelte vorschrift dafür. jeder gläubiger berechnet das nach seinen kosten, die er für die bearbeitung solcher forderungen aufwendet und schlägt noch ggf. eine gehörige portion "strafgebühr" drauf.

wer solche berechtigte forderungen nicht bezahlt, der muss mit mehrkosten rechnen, also zahle zukünftig alles innerhalb der zulässigen fristen.

Ob man diese Forderung als "berechtigt" bezeichnen kann ist, lasse ich mal dahingestellt.

Für mich ist das nichts anderes als staatlich legitimierter Diebstahl für einen völlig überflüssigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Immer mehr Juristen hegen Zweifel, ob der neue Beitrag überhaupt verfassungsgemäß ist.

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@Robberbaron

Ich habe zu Beginn des Jahres zunächst die Einzugsermächtigung widerrufen und alle Geschäftsbeziehungen zur GEZ bzw. der Nachfolgeorganisation Beitragsservice gekündigt, sofern es da etwas zu kündigen gab. Nach der zweiten Zahlunsaufforderung im Sommer habe ich einen netten Brief an "Sehr geehrtes Fräulein Beitragsservice,...." geschrieben und zur Sicherheit nochmals gekündigt, nicht ohne Hinweis auf die verfassungsrechtlichen Bedenken. Ich harre immer noch der Dinge, die da kommen werde --- oder nicht.

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