Sadistische Tendenzen normal?

6 Antworten

Hm, kann es sein, dass du eigentlich nur Bestätigung für dein Verhalten möchtest?

Gedanken sind erst mal nicht schlimm, schlimm sind entsprechende Tatetn. Empathie kann man nicht erzwingen, man kann es aber kognitiv ausgleichen.

Du kannst nicht ändern, wer du bist. Du kannst aber entscheiden, wie du damit umgehen willst. Ich werde sadistische Gedanken hier nicht verharmlosen oder gutheißen. Das ist nichts, worauf man stolz sein sollte.

Gerade in der Pupertät ist das aber ein Stück weit normal. Da lehnt man sich mal gegen alle auf, ist von allen genevert oder hasst sogar "alle". Das vergeht dann mit der Zeit wieder. 

Wenn du andere ernsthaft demütigst, sind das aber keine bloßen Gedanken mehr, sondern Taten. Und ja, natürlich ist das Schlimm für alle, denen du das antust. Wir Menschen sind aber soziale Wesen. Deswegen ist auch klar, dass asoziales Verhalten nicht gerne gesehen und zum Teil sogar bestraft wird. Wenn du dich nicht in eine Gruppe intrigrieren möchtest, brauchst du dich nicht wundern, wenn dich diese Gruppe ausschließt.

Hallo Baron,

nein, das ist nicht normal. Normal ist es Mitgefühl zu haben und sich Mitmenschen gegenüber fair zu verhalten. Und das ist gut, dass das normal ist, denn ansonsten würden menschliche Gemeinschaften nicht funktionieren.

Menschen haben schon immer in Gemeinschaften gelebt und in Gemeinschaften ist soziales Verhalten wichtig und wird evolutionär "belohnt".

Daher kann man soziales und altruistisches Verhalten auch bei Tieren beobachten, die in Gruppen leben.

Sadistische Tendenzen und mangelndes Mitgefühl entstehen in der Regel durch wenig Fürsorge oder sogar Gewalt in der frühen Kindheit. Sie sind oft verbunden mit guter Beobachtungsgabe und der Fähigkeit andere zu verstehen und zu manipulieren. Auch narzistische Tendenzen gehören oft dazu. Und leider führt dies oft auch später im Leben zu psychischen Problemen (z.B. Depression, Persönlichkeitsstörung) und Leid, jeh nachdem wie gravierend die Schädigung durch die schlechte Kindheit waren, welche positiven Faktoren als Schutz da waren (z.B. liebe Großeltern, Sport, gute Lehrer, Freunde, positive Erfahrungen) und welche eigenen Fähigkeiten und Stärken vorhanden sind.

Später kommt es dann darauf an, ob sich jemand mit seinen "Schwächen" und Stärken auseinander setzt und wie er damit umgeht.

In einem Deiner Kommentare relativierst Du Gewalt gegen Kinder. Das sagt einiges aus über Deine Kindheit. Und durch Deine Frage zeigst Du, dass Du selbst bemerkt hast, dass etwas nicht "normal" ist bei Dir.

Jetzt kommt es darauf an, wie Du mit Deinen Erkenntnissen umgehen willst.

LG und alles Gute!

Hourriyah

Du betreibst lediglich Nabelschau und kommst nicht damit klar, daß Deine Befindlichkeit niemanden interessiert.

Typisches Verhalten für Egozentriker, die sich krampfhaft bemühen, Beachtung zu finden. Betonung auf "krampf".

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