Sachverständigervergütung Unfall kfz?

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7 Antworten

@sonecko,

ohne Informationen über den Schadenshergang zu haben, kann man deine Fragen nicht beantworten.

Allerdings entnehme ich aus deinem Text, dass dein Ehemann diesen Schaden verursacht hat und vermutlich ein anderer dadurch zu Tode kam.

Daher ist es für mich unverständlich, dass man solch einen Satz verwendet.

natürlich muss man einen "Esel" suchen dem man die Schuld aufschieben kann.

Den musst du nicht suchen. Das ist der, der den Unfall verursacht hat.

mir ist unklar wozu man dann überhaupt eine Versicherung hat,

Wenn eine Kfz-Haftpflichtversicherung die Kosten nicht zahlt, kommen nicht viele Möglichkeiten in Betracht.

Alkohol, Drogen, Vorsatz!

Für Schäden am eigenen Fahrzeug.

Fehlende Vollkasko-Versicherung.

Außerdem besteht vermutlich auch keine Rechtsschutzversicherung - Verkehrs-Recht.

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Einen Moment mal.

Nach einem Unfall, der Gegner verstorben, natürlich muss man einen "Esel" suchen dem man die Schuld aufschieben kann. 

Sehe ich das richtig - ihr habt schuldhaft einen Unfall verursacht, bei dem der Unfallgegener getötet wurde? Und da regst du dich ernsthaft darüber auf, dass euch Kosten entstehen?

Neben den hohen Kosten die man für das Auto zahlen muss, was Totalschaden hatte, Schmerzensgeld und Anwalt des Gegners (was auch so schon total viel ist, trotz der Ratenzahlung)

Das würde im Regelfall die KFZ-HP übernehmen - außer, es lägen Umstände vor, die zu einem Regress führten, etwa grobe Fahrlässigkeit/Vorsatz). Ohne Vollkasko erstattet euch natürlich niemand euren eigenen Schaden. An wen erfolgt hier die Ratenzahlung?

kommt eine Rechnung von über 6500€ (Abschleppdienst, obwohl der jenige nicht mal gefragt wurde, ob er bei ADAC o.Ä. ist 750€; Sachverständigervergütung!!! --> 4700€; Entschädigung für Rechtsanwälte auch ca 870€! Und der Rest Untersuchungen usw.)

Das dürften dann wohl - aus dem Kontext geschlossen - eure eigenen Kosten sein. Die erstattet die HP natürlich nicht, sondern (siehe oben) nur eine Teil- respektive Vollkasko.

Die Versicherung weigert sich die Rechnung zu übernehmen.

Logisch. Dafür hat man eine Teil- oder Vollkasko. Oder eben nicht.

Wir können die Kosten auch nicht tragen, da wir auch so schon viel zahlen, mein Mann verdient auch nicht so viel und ich kann jeden Moment ein Kind bekommen (schwanger) und habe keinen verdienst.

Wenn hier keine Drittmittel (Kredit) aufgetrieben werden können, bleibt hier wohl nur die PI.

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Kein Wort des Bedauerns über den Tod des anderen Verkehrsteilnehmers.

Das lässt tief blicken.

Wenn eure Haftpflichtversicherung den Schaden zahlen muss, zahlt sie auch alle anderen Kosten der Gegenseite.

Da sie sich weigert zu zahlen, gehe ich einmal davon aus, dass hier mindestens grobe Fahrlässigkeit im Raum steht.

Da werdet ihr selbstverständlich mit der höchsten Regressforderung rechnen müssen.

Eure eigenen Kosten interessieren in dem Zusammenhang nicht. Wenn ihr jetzt nicht zahlen könnt, wird der Versicherer die Forderung titulieren lassen und hat dann 30 Jahre Zeit zu pfänden.

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Kommentar von Apolon
08.02.2017, 11:57

@DerHans,

eine Bitte für die Zukunft - nur dann schreiben, wenn du Ahnung davon hast.

Da sie sich weigert zu zahlen, gehe ich einmal davon aus, dass hier mindestens grobe Fahrlässigkeit im Raum steht.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt bei grober Fahrlässigkeit immer den Schaden!

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Naja, Schuld hat eben immer der, der den Unfall verschuldet hat. Da wird kein Esel gesucht. Oftmals ist das eben der Fahrer.

Wenn da keine Versicherung eintritt, dürfte es daran liegen, dass da etwas völlig Illegales gemacht wurde. Ansonsten tritt da zumindest fürs erste die Kfz-Haftpflicht ein.

Man muss also erstmal wissen, was überhaupt passiert ist und aus welchen Grund die Versicherung nicht leisten will. Das sagt sie ja auch in mindestens einem Schreiben.

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Versteh ich nicht. Welche Kosten werden warum nicht übernommen? Selbstverständlich übernimmt eure Kfz Haftpflicht erstmal sämtliche Schäden die ihr jemand anderem zugefügt habt (inkl. Anwalt, Gutachter, Schmerzensgeld etc.). Gegebenenfalls verlangt eure Versicherung dann bis zu 5.000€ von euch zurück (bei einem Unfall unter Alkohol oder Drogeneinfluss z.B.). 

Oder wird euch etwa tatsächlich vorgeworfen den Unfall vorsätzlich begangen zu haben? Dann wäre deine Frage hier ein ziemlich starkes Stück...

Und wenn man diesen Satz:

Nach einem Unfall, der Gegner verstorben, natürlich muss man einen "Esel" suchen dem man die Schuld aufschieben kann.

tatsächlich so interpretieren muss wie ich befürchte ist das eine der widerlichsten und asozialsten Aussagen die ich jemals auf dieser Website lesen musste. 


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Kommentar von FordPrefect
08.02.2017, 14:05

Gegebenenfalls verlangt eure Versicherung dann bis zu 5.000€ von euch zurück 

Es können auch bis zu € 7500.-- sein, wenn Pflichtverletzungen vor und nach dem Schadensereignis zutreffen (etwa bei Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht). Sollte hier jedoch gar kein VS-Schutz bestanden haben (Prämienrückstand mit Kündigungsandrohung gem. § 38 VVG), leistet der VR nur vorschüssig für den Unfallgegner; der Schuldner ist dann aber der VN.

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Die Haftpflichtversicherung eines Kfz übernimmt grundsätzlich alle Schäden, die mit dem Kfz anderen zugefügt wurden. Die Versicherung muss zunächst einmal zahlen. Es gibt nur ganz wenige Situationen, in der sie die Leistung verweigern kann (wenn der Unfall zum Beispiel vorsätzlich herbeigeführt wurde). Wichtig wäre jetzt zu wissen, aus welchem Grund die Versicherung eine Regulierung des Schadens ablehnt.

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Warum weigert sich denn die Versicherung, die Kosten zu zahlen?

Normalerweise wäre das nämlich durchaus ein Fall für die KFZ-Haftpflicht.

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Kommentar von FordPrefect
08.02.2017, 11:47

a) Aber nur für den Schaden des Unfallgegners, und

b) auch für diesen nicht, wenn Regressgründe vorliegen (Alkohol, Drogen, Vorsatz, Fahren ohne VS-Schutz).

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