Sachbeschädigung durch Mobbing und Lehrer toleriert es

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15 Antworten

Hallo,

ich würde Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstatten.

Ebenso würde ich gegen diese Lehrerin, Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung erstatten, denn sie hat es anscheinend ja mitbekommen, jedoch nichts unternommen.

Es mag sein, dass Sie, bzw. die Schulleitung die Daten nicht herausgeben dürfen, aber die Klassenlehrerin muss eine Aussage als beschuldigte sowie als Zeuge bei der Polizei machen.

Als Beschuldigte muss sie nicht aussagen, als Zeuge kann sie - zur Not mit Ordnungshaft - zur Aussage gezwungen werden.

Bitte gebt als Zeugen die anderen Schüler an, denn dann müssen diese dazu ebenfalls eine Aussage machen.

Du erhältst bei der Erstattung der Anzeige keine Kopie der Anzeige, jedoch erhältst Du eine Bestätigung über die Erstattung einer Anzeige

Davon würde ich Kopien anfertigen und die Schulleitung, sowie die Schulbehörde über die Strafanzeigen per Einschreiben mit dem genauen Sachverhalt informieren.

Es kann sein, dass sie aufgrund der Strafanzeige keine Klassenlehrerin mehr sein wird, oder sogar suspendiert wird.

Solche inkompetenten Lehrer braucht die Welt nicht.

Die Lehrerin hatte es nicht mitbekommen. Es war als sie im Flur Richtung Pausenhof oder anderes Gebäude gingen. Da kamen dann mehrere Schüler und begossen meine Tochter mit mehreren Wasserflaschen. Tochter nass, Schultasche nass :-(( Eine andere Lehrerin sprach meine Tochter darauf an, dass sie ja nur noch schweigen würde und nichts mehr sagt... Sie meinte dies wäre der falsche Weg und sie solle zu ihr kommen, wenn noch einmal was passiert. Natürlich passierte an dem Tag noch was (wie fast jeden Tag). Sie wurde mit Alukugeln, Sand und irgendwelchen Broten beworfen und dazu beschimpft... Daraufhin ging sie zu der Lehrerin und sie meinte dann, dass sie sich ja auch selber in die Opferrolle werfe. Mit welcher Begründung das weiß keiner, denn sie hatte nur das Klassenbuch geholt und wurde auf dem Rückweg damit beworfen...

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@komma1

Achso.

Aber die erste Strafanzeige würde ich auf jeden Fall erstatten.

Als Sachverhalt kannst Du ja die Aussage der Lehrerin mit angeben.

Schulleitung und Schulbehörde würde ich dennoch informieren und die Schulleitung darüber informieren, das die Schule wegen Inkompetenz der Lehrer und der Schulleitung gewechselt wird.

Hier kann man die Schule bewerten.

Mich würde es nicht wundern, wenn sie schon negativ bewertet wurde.

http://www.schulradar.de

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Man kann Anzeige gegen die Täter erstatten wegen Sachbeschädigung und auch die Lehrer wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ggf. sogar wegen unterlassener Hilfeleistung (bei tätlichen Angriffen auf ihr Kind). Allerdings wird damit eine riesen Lawine ausgelöst und Sie bräuchten auch Zeugen, die für sie aussagen. Überlegen Sie sich den Schritt sehr gut. Warum wird ihre Tochter denn so gemobbt? Wissen Sie den Grund dafür? LG

Hallo,

also ich bin grundsätzlich der Meinung, dass ein Lehrer da was machen sollte, aber ich kenne keine gesetzliche Grundlage, die sie dazu verpflichtet. Da es ja jetzt ewig so geht und nun auch etwas kaputt gegangen ist, würde ich auf die Polizei zugehen. Es gibt fast in jedem Revier Polizisten, die für Schulen zuständig ist. Eventuell gjehen diese dann auch mit in den Unterricht und halten da Vorträge. Da es ja jetzt auch um Sachbeschädigung geht, würde ich das anzeigen. Dir bleibt ja wohl keine andere Wahl :(

Zur Polizei und Anzeige erstatten, die müssen eingreifen. Die letzte mobbingattacke darf aber nicht mehr als 3 Monate her sein. Ein radikal Schlag reicht manchmal aus, mir hat auch jemand mal meine Sachen kaputt getreten auf eine ähnlich Art, und ich habe keine anzeige erstattet, und ärger mich heute noch es nicht getan zu haben.

Also als allererstes würd ich mich an den Elternbeirat wenden, die können da sicher was machen, auch wegen der Adressen der anderen Schüler. Und wegen der Lehrerin: wendet euch ans Schulamt, das ist meiner Meinung nach keine gute Pädagogin. Weiterhin Beweise sammeln, und wenns geht, auch Zeugen dazuholen. Ansonsten würd ich deiner Tochter sagen : wehr dich , lass dir sowas nicht gefallen!

Das mit dem Wehren hat sie ganz zu Anfangs gemacht... daraufhin hieß es dann, das meine Tochter ja ebenfalls mitmachen würde, wenn andere die körperlich angriffen usw... (dabei hat sie sich lediglich gewehrt oder verteidigt). Es hieß dann sie solle es ignorieren... das tat sie auch, aber es nahm auch nach Monaten kein Ende... Dann war sie so weit, das sie sich umbringen wollte...

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Schulleitung, Schulaufsichtbehörde, evtl. Elternvertretung.

Man muss immer einen Termin bei der Schulleitung bekommen. Der/ die Schulleiterin wird erfahrungsgemäß nicht gleich jubeln bei solchen Vorwürfen, wenn sie aber sachlich und mit Beweismaterial untermauert vorgetragen werden, wird es eine Reaktion geben .Meist hilft wirklich nur die Ankündigung einen Anruf beim Schulamt in Erwägung zu ziehen!

Wende dich am besten an Experten in deiner Nähe... Ich kann die schwören, dass weder MEdien noch Standpauken der Klassenlehrerin helfen, ich habe solche Mobbingsachen selbst miterlebt, wenn auch nicht direkt beteiligt.
Aber sei dir sicher, wenn man versucht Druck auszuüben gibt es Gegendruck, die meisten Schüler sind einfach noch nicht reig genug um die Konsequenzen abzusehen welche ein solches mobbing haben kann.
Wie gesagt, ich kann dir nur raten einen ortsnahen Experten (Psychologen/sozialarbeiter) zu finden, den man schnell erreichen kann udn dich mit dem zu beraten, mit der (Medien-) Tür ins HAus zu fallen wird meiner Meinung nach nicht helfen...

die Tochter soll sich an den Vertrauenslehrer wenden. Er wird noch am ehestens was bewerkstelligen können. Im schlimmsten Fall Polizei einschalten, denn denen müssen sie die Adresse der Eltern sagen.

Ihr müsst Euch einen Termin bei der Schulleitung, ich sage mal "erzwingen". Wenn Ihr das alleine nicht hinbekommt, müsst Ihr Euch einen Rechtsanwalt zu Hilfe holen. Nur, der kostet Geld. Zum Schulleitungstermin habt Ihr dann die gesamten Vorfälle aufgelistet. Dann muss sich die Schulleitung für diesen Vorgang interessieren und reagieren.

Zum Direktor ließ man Euch nicht durch??? Was ist denn für eine Schule. Jedes Elternteil hat das recht sich einen Termin beim Direktor einer Schule geben zu lassen.

Wenn es keinen Termin gibt, wendet man sich an die Schulbehörde. Oder man schreibt eine Beschwerde an die Dienstaufsichtsbehörde.

Wenn es wirklich so schlimm ist, wie Du schreibst, dann zeige die Schüler bei der Polizei an wegen Sachbeschädigung. Da Deine Tochter ja geht, kann ihr jetzt nichts mehr passieren.

Das ein Schüler sich selbst in die "Opferrolle" bringt ist der größte Hohn.

In Niedersachsen gibt es die Vorschrift für jede Schule ein Konzept gegen Gewalt zu schaffen, das gilt sicherlich auch in anderen Bundesländern

Ja, wir haben mehrfach einen Termin über die Sekretärin machen wollen und jedes mal hat sie gesagt, das momentan keine Termine frei wären oder es kam die Ausrede, dass er keine Zeit habe für sowas usw... Wir waren vor Wochen beim Schulpädagogischen Dienst und selbst dieser hat den Schulwechsel befürwortet. Denen lagen sogar weitere Meldungen über das Mobbingaufkommen an der Schule vor. Bisher haben die aber null reagiert. Was ich sagen will, meine Tochter ist nicht die einzigste. :-(

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Es gibt auch noch ein Schulamt an das man sich wenden kann. Wenn das nichts hilft würde ich einen Anwalt einschalten, schon allein damit eure Tochter merkt dass das nicht in Ordnung war was ihr passiert ist. Das mit den Telefonnummern finde ich äußerst merkwürdig- meine Kiddies bekamen immer eine Klassenliste mit allen Namen und Nummern drauf. Aber vielleicht googelst du mal ein paar Namen oder schaust ganz altmodisch mal ins Telefonbuch ob du da Glück hast. Viel Glück für deine Kleine in der neuen Schule!

spare deine nerven und hoffe auf den neustart, der nicht zwangsläufig gelingen muß

denn das gibt mit zu denken

"dass sie sich ja auch selber immer in die Opferrolle brächte....."

Wäre es nicht einfacher die Schule zu wechseln?

Das haben wir letztes Jahr einmal versucht. Zuerst fand sich eine Schule, die uns glaubte und sofort meine Tochter annehmen wollte. Dann bekamen wir einen Termin und erfuhren, dass der Direktor mit der Klassenlehrerin telefoniert hatte und plötzlich drehte er seine Meinung und sagte uns, dass er sie nicht aufnehmen kann. Grund dafür war, dass meine Tochter mehrmals von einer Mädchengruppe verprügelt und bedroht wurde. Irgendwann hat sie dann aus Angst ihre Schere vorgehalten. Das haben die Schüler gemeldet. Dem Direktor der anderen Schule wurde dann erzählt, dass unsere Tochter Gewalttätig wäre. Aber das stimmt ABSOLUT nicht. Sie ist genau das Gegenteil. Still, in sich gekehrt usw...

Dieses Jahr haben wir erneut bei einer Schule zwecks Wechsel angefragt, mit Hilfe des Schulpsychologischen Dienstes und es hat funktioniert. Nach den Sommerferien ist sie woanders.

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Erstatte Anzeige bei der Polizei..was meinst du wie schnell die Lehrer dann in die "Pötte" kommen..

Gehen Sie zur Schulbehörde.

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