Saab lefax bei 2 Wochen altem Baby mit koliken

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9 Antworten

Etwa 10-20 Tropfen pro Milchmahlzeit. Weil sie ja noch so klein ist würd ich es mal mit 10 Tropfen probieren.

weiß ich wegen meinem Neffen.. Ist auch erst 7 Wochen alt.

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Mach dir keine Sorgen, schaden kann sie nicht keinen nehmen, wenn du es nicht übertreibst. Das Mittel muss zu jeder Mahlzeit gegeben werden und sorgt dafür, dass die Luft den Darm verlässt :D Dabei wird der Stof an sich allerdings nicht vom Körper aufgenomen, sondern kommt dann unten- wenn es so weit ist- wieder mit raus...

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Liebe frischgebackenen Eltern,

Ich bin Mutter von 3 Kindern, und 2 von ihnen hatten bisher diese Koliken. Eines davon habe ich gestillt, und das andere musste ich leider mit Fertignahrung ernähren, hat aber auch gut geklappt. Da habe ich Aptamil gewählt, Beba soll aber auch sehr gut sein, hat mir meine Hebamme geraten.

Zunächst möchte euch sagen, dass Koliken krampfartige Bauchschmerzen sind, die euer Baby durch sein Schreien zum Ausdruck bringt, was meistens über mehrere Stunden andauern kann. Diese Bauchschmerzen hat das Baby, da sich seine Verdauung erst ein- bzw. umstellen muss. Im Mutterleib wurde das ja bisher ganz bequem über die Nabelschnur geregelt. Nun muss das Kleine dies ganz allein schaffen, und bis der kleine Körper das geschafft hat, braucht es seine Zeit, also die besagten 3 Monate. Danach ist meistens alles vorbei, und ihr Baby ist wohlauf. Um diese Zeit gut zu überstehen und für euch ein bißchen zu erleichtern, möchte ich euch ein paar persönliche Erfahrungen weitergeben.

Bei manchen Babys äußern sich die Koliken, da es mit dem neuen Umfeld noch nicht zurecht kommt. Es sind unheimlich viele Eindrücke, die für uns normal erscheinen, für das Baby aber stressig sein können. Dazu gehört auch:

zu viel Besuch
zu laute Musik oder TV
Straßenlärm
und der Supermarkt

bei anderen liegt es schlichtweg an der Verdauung. Da gibt es aber auch Möglichkeiten, um dem Baby es einfacher zu machen, z.B. selbst auf seine Ernährung zu achten.

Ernährung bei stillenden Müttern:

die Kombination aus Obst und Milchprodukten vermeiden, entweder das eine, oder das andere
keine Zwiebeln, kein Knoblauch
keine Kohlsorten( Weißkohl, Blumenkohl, Broccoli)
keine Eier
keine Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Mais etc.)
kein Kaffee!
Weintrauben, Orangen, und Äpfel ganz weglassen
keine Vollkornprodukte

generell auf alles verzichten, was man selbst nicht so gut verträgt. Ein bißchen müsst ihr es selbst ausprobieren.

Immer fleißig Stilltee oder einen anderen Fenchel/ Kümmeltee trinken! Das Baby darf nicht gestört werden beim Stillen. Wenn es zu nervös ist, kann es Luft ziehen beim Trinken, was anschließend die Bauchschmerzen verursachen kann. Ab und zu kann dem Baby Fenchel/ Kümmeltee gegeben werden.

Bei nichtstillenden Müttern:

Milchzucker ( in der Drogerie oder Apotheke erhältlich) der Milch hinzufügen
ab und zu ein wenig Fenchel/Kümmeltee geben
Ruhe beim Trinken ( da es sonst Luft ziehen kann, was die Bauchschmerzen verursacht)

Bei beiden Eltern:

Fenchel / Kümmeltee
Beingymnastik - die Beine des Babys langsam, abwechselnd so bewegen, als würde es Fahrrad fahren
Wala Zäpchen ( Apotheke)
Lefax (Apotheke)
herumtragen
spazieren gehen mit dem Kinderwagen
Auto fahren

Babytragetuch ! ( kein Tragerucksack, ist nämlich erst ab dem 3 Monat wegen der Haltung der Wirbelsäule des Babys erlaubt)

(Sab simplex Tropfen helfen nicht!)

Viel Ruhe, Liebe und Geborgenheit

Dies alles sind aber leider keine Geheimrezepte, wodurch die Koliken verschwinden werden, sie werden aber euch und eurem Baby es erleichtern die Zeit durchzustehen. Es wird nämlich nach wie vor 3 Monate andauern. In dieser Zeit brauchen sie viel Ruhe Geduld und vor allem Kraft. Zeigen sie Ihrem Baby Ihre Liebe zu Ihm, das hilft am meisten. Ich persönlich schwöre auf das Babytragetuch, das hilft dem Baby wirklich sehr, und Ihnen auch. Sie können damit alles im Haushalt gut erledigen und es ist für unterwegs echt genial. Ansonsten kann ich Ihnen raten, lassen sie sich unterstützen, d. h. ruhig mal von ihrem Partner oder der Mutter, Schwiegermutter, Schwester oder anderen helfenden Bekannten ablösen, um sich selbst eine Verschnaufpause zu gönnen, und Kraft zu tanken. Ein Tipp von der Hebamme war auch: Falls sie niemanden da haben, der sie unterstützt ( wichtig bei alleinerziehenden, oder wo der Mann berufstätig ist). Bei völliger Erschöpfung, nachdem das Baby also schon mehrere Stunden geschrien hat, und sie es die ganze Zeit getragen, geschaukelt und versucht haben es zu beruhigen, können sie das Baby auch an einen sicheren Ort z. B. seine Wiege legen, und im Nebenraum kurz Luft holen. Haben sie aber immer noch ein Ohr beim Baby falls das Schreien schlimmer wird. Kraft zu tanken ist sehr wichtig um dem Baby die nötige Ruhe und Geborgenheit weitergeben zu können.

Haben sie aber keine Sorge, verzweifeln sie nicht, dies alles endet wirklich nach 3 Monaten. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Kraft, denn danach werden Sie ein wunderbar süßes Baby haben, und so stark sein, dass sie andere Hürden plötzlich mit Leichtigkeit nehmen.

Ich wünsche euch viel Erfolg und viel Spaß mit euren Babys.

Heidi

ich stille meine Tochter zwar und hab deswegen keine Erfahrung mit Flaschennahrung aber ich habe schon desöfteren gelesen, dass manche ihr Fläschchen gleich mit Fencheltee zubereiten um den Blähungen vorzubeugen. Und dass man etwas warten soll nach dem Schütteln der Flasche bevor man füttert, aber wahrscheinlich weißt du das schon. Ansonsten hat bei uns die Fliegerposition meist sehr gut geholfen und wenns ganz schlimm war hab ich sie mir in der Trage vor den Bauch geschnallt und bin so mit ihr durch die Wohnung gelaufen bis sie eingeschlafen war. Alles Gute für die kleine Maus!

Entweder sab simplex oder lefax geben, ist aber fast identsich, wirkt als Entschäumer.

http://www.sab-simplex.de/gezielte_hilfe/sanft.htm Da kannst Du nachlesen. 15 Tropfen pro Mahlzeit sind normal, ein paar Tropfen mehr oder weniger machen auch nichts aus. Ben Bauch mit Kümmelöl massieren könnte auch helfen, allerdinsg riecht das Kind dann arg nach Kümmel.

:-)

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Für sowas gibt es die Packungsbeilage, oder auch den Apotheker. Ansonsten rufe beim Kinderarzt an.

Ich rate OMBE Dropchen allen Müttern. Ich finde diese probiotische Nahrungsergänzung super. Wir hatten nie Probleme, die andere Eltern uns erzählen. Unser Kind weiß nicht, was Magenschmerzen ist.

Versuchs doch erstmal ohne Medikamente.

Was uns immer geholfen hat:

  • Fliegergriff
  • NONOMO Federwiege
  • Blähunshilfe
  • Tragen in der Tragehilfe

Und gute Nerven!

Frag lieber in einem Mutter/Kind Forum, hier sind die meisten Schreiber selber noch zu jung, um das zu wissen und Du siehst ja, was sie für Antworten geben :-)

Och, ich bin durchaus alt, grins

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frage bitte eine Kinderarzt, kannst jetzt auch in einer Kinder-Klinik anrufen

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