Rutherfordscher Streuversuch einfach erklärt!

1 Antwort

Alpha-Teilchen werden in großer Zahl auf Goldfolie geschossen - und gehen zum Großteil einfach durch. Das beweist, dass die Atome fast vollständig leer sind.

Wenn man sich mal vor Augen führt, dass die Heliumkerne mit einer sehr hohen Geschwindigkeit (ca. 15000 Kilometer pro Sekunde!) auf die Goldfolie donnern, wundert es ja auch nicht, dass sie die Folie einfach durchschlagen. Stellt dir vor jemand schießt mit einer Pistole auf einen Menschen, dann erwartest du ja auch, dass die Kugel den Menschen einfach durchschlägt wie einen Weichkäse. Atome stellte man sich zu diesem Zeitpunkt die Goldatome wie ein weiches Rosinenbrötchen vor, in dem als "Rosinen" negtiv geladenen Elektronen in einem positiv geladenen "Brötchenteig" steckten. Erstaunlicherweise wurden aber nun einige der Alpha-Teilchen beim Durchgang durch die Goldfolie z.T. stark gestreut, d.h. abgelenkt oder sogar um 180° zurückgeworfen.

Das erklärte Rutherford mit seinem neuen Atommodell: Atome bestehen aus einem Atomkern und einer Atomhülle. Im Atomkern ist die gesamte positive Ladung und fast die gesamte Masse des Atoms konzentriert. Daher kann dieser Kern anfliegende Heliumkerne zurückstreuen.

Da der Kern aber 10000 mal kleiner als das gesamte Atom ist, ist es logisch, dass die meisten Heliumkerne das Atom ungehindert durchschlagen können. Die Atome sind also bis auf den winzigen Atomkern fast komplett leer. Sie haben eine riesige aber fast vollständig leere Atomhülle, in denen sich die negativ geladenen Elektronen befinden, die noch viel kleiner und leichter als der Kern sind.

Du bist nicht reinzufällig Chemieexperte oder? Zu dieser Antwort fehlen mir die Worte!!!! DAUMEN HOCH LEUTE! So einfach konnte es bisher noch keiner erklären!!!!!! Toll gemacht! Richtig geile Antwort!

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Meega Antwort einfach. Bin so geflasht :D

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