Russisch - Vorteile

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Russisch braucht man nicht nur in Russland, sondern auch in Deutschland. Viele Aussiedler haben noch Sprachschwierigkeiten, da ist es in jedem Betrieb von Vorteil, wenn mal einer rasch übersetzen kann. Auch in Osteuropa kommt man teilweise mit russisch weiter als mit englisch. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Südamerika sind gut, sodass man in gehobeneren südamerikanischen Schichten unter Umständen mit russisch weiter kommt als mit englisch. Russisch bietet aufgrund der grammatischen Strukturen eine gute Basis für das Lernen weiterer Sprachen und im Bereich des Wortschatzes eine gute Basis für alle slawischen Sprachen. Aufgrund der Spracheigenheiten kann man teilweise auch die Kultur besser verstehen und erleichtert damit die Kommunikation nochmals mehr, als wenn man sich mit einem Russen auf deutsch oder in einer dritten Sprache unterhält. Russland hat in den Jahren unter Putin eine unglaubliche Krise gemeistert! Moskau ist zu einer der teuersten Städte der Welt geworden. Russische Touristen sind ein neuer Markt geworden.

Übrigens ist russisch eine wunderschöne Sprache und die Russen sehr dankbar, weil sie es nicht gewöhnt sind, dass man ihre Sprache lernt. Sie sind dann noch gastfreundlicher als es der Ruf eh schon belegt.

Warum willst Du denn Russisch lernen? Chinesisch, da könntest Du das mit der Wirtschaftssprache wirklich anbringen.

Weils mir deutlich besser als Hung Fau Schau gefällt :)

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Was ist meine Muttersprache, Russisch, Französisch oder Deutsch?

Also irgendwie bin ich seit einem Gespräch echt verwirrt, was meine Muttersprache ist. Ich bin in Vladivostok (Russland) geboren und bin wie meine Eltern demzufolge gebürtige Russin. Ich habe in Russland allerdings nur bis zu meinem 3. Lebensjahr gelebt und in dem Alter spricht man ja auch nicht allzu viel. Ich beherrsche die russische Sprache zwar und es ist auch meine erste Sprache und die Sprache, auf der ich mit meinen Eltern rede, aber mit 3 sind wir nach Marseille (Frankreich) gezogen. Von 3 bis 10 Jahren habe ich also in Frankreich gelebt, bin mit der französischen Sprache aufgewachsen, zur Schule gegangen, hatte nur französischen Kontakt und es ist auch bis heute die Sprache, in der ich eigentlich denke. Wie dem auch sei, ich bin dann mit 10 mit meinen Eltern nach Berlin gezogen (meine Eltern sind Diplomaten) und lerne seitdem Deutsch und spreche auch nur noch auf Deutsch mit Leuten, mit Ausnahme von Verwandten und französischen Freunden. Die Sache ist jetzt, dass ich sozusagen drei Sprachen fließend und wie eine Muttersprachlerin beherrsche (ich will jetzt nicht damit prahlen, aber es ist ein Fakt, der wichtig ist für die folgende Frage). Meine erste Sprache ist also Russisch (die ich aber eher später in Frankreich mit meinen russischsprachigen Eltern verinnerlicht habe), ich bin ja auch Russin, bin aber aufgewachsen mit der französischen Sprache (mit 3 hat man ja wohl kaum schon richtig geredet), bin zur Schule gegangen und ich beherrsche sie wahrscheinlich auch besser als Russisch. Und jetzt rede ich fast nur noch Deutsch, habe das Gymnasium und meinen Abschluss auf Deutsch absolviert, spreche und schreibe fließend und studiere jetzt auch auf Deutsch (ich bin 18) Was glaubt, was jetzt wirklich meine Muttersprache ist? Alle meinen Russisch, aber Französisch ist mir ja eigentlich viel vertrauter. Was denkt ihr? Danke für eure Antworten

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