Ruhestörung durch hunde gebell? Lösung bitte!

Das ist der kleine racker! :) - (Hund, rechtliche-grundlagen)

4 Antworten

Ich hab sechs Hunde. Drei davon bellen häufiger, zwei nur wenn Besuch kommt und eine  Hündin gar nicht.

Aber meine Hunde bellen nicht dauerhaft. Sie schlagen an, wenn Besuch kommt, wenn um 10:00 Uhr morgens bei uns die Kirchenglocke bimmelt, wenn Spaziergänger an unserem haus vorbei gehen. Und das kann im Sommer recht häufig sein, also musste ich mir auch was einfallen lassen.

Ich mache das nun so:

Wenn die Hunde bellen, rufe ich sie. Wenn sie kommen, lobe ich sie. Sie sind dann ruhig. Das ist heute so. natürlich musste ich das erst trainieren. Hat aber recht schnell geklappt.

ich möchte ja, dass sie bellen wenn jemand kommt, will aber auch, dass sie aufhören, wenn ich es sage.

Zur zeit habe ich eine 6 Monate alte Hündin, die draussen jeden Hund anbellt. Bei ihr mache ich es nun so:

Kommt uns ein Hund entgegen, spreche ich sie an. Sie kommt dann zu mir und ich lasse sie Sitz oder Platz machen. dann hört sie schon mal auf zu bellen und genau in dem Moment lobe ich sie dann. Bellt sie wieder, mache ich das gleiche nochmal. Immer dann loben, wenn sie ruhig ist.

So langsam wird es. Manchmal ist sie aber so wild, passiert bei manchen Hunden, das sie sich in die Leine hängt. Dann gehe ich einfach in die andere Richtung, bis sie sich beruhigt. Dann lass ich sie wieder sitzen und wenn sie ruhig ist, lobe ich sie. dann gehe ich anschließend wieder ein paar Schritte auf den Hund zu, lobe sie, solange sie ruhig ist. bellt sie, gehe ich wieder in die andere Richtung.

Mittlerweile kann ich schon an anderen Hunden vorbei gehen, mit gewissen Abstand, ohne das sie bellt.

Hunden das bellen abgewöhnen funktioniert nicht. man kann es nur in die richtige bahn lenken. Und ganz wichtig: Der Hund benötigt Auslauf, Beschäftigung usw.

Und nein, sowas legt sich nicht von selbst, es wird höchstens schlimmer wenn man gar nichts macht

3 x max. 10 min am stück ( also 30 min. am tag, wie turalo schon schrieb), da kann dir keiner an die karre fahren (allgemeine nachbarschaftsverordnung)

ist immer schlecht einen lösungsansatz zu finden wenn man den hund und die wurzel allen übels nicht kennt. bellfreudigkeit ist oft rassebedingt. andererseits kann es auch angst, unsicherheit oder auch spaß an der freude sein. deswegen auch nicht drauf hoffen das er es von allein ablegt. eher manifestiert sich das unerwünschte verhalten.

ich kann dir allerdings einen guten rat geben: finger weg von spray- oder elektrohalsbändern. den hund anzuschreien oder zu maßregeln ist meist anlass für ihn sich noch mehr aufzuregen! wähle bitte lieber training!!! nutze den vorteil, das er noch ein welpe ist! informiere dich über desensibilisierung (auslöser mit entspannung verknüpfen) und gegenkonditionierung (erlernen eines alternativverhaltens). am besten gleich beim hundetrainer! er wird dir vor ort, in den gewohnten umgebungen genau sagen was du zu tun hast, um das verhalten deines hundes in ein von dir gewünschtes umzuleiten! 

viel glück und durchhaltevermögen!!! ;-)

Hallo,

ich kann schon gut verstehen, dass ein ständig bellender Hund deine Nachbarn - und wahrscheinlich auch euch selbst - nervt. Es gibt viele Auslöser, warum ein Hund bellt und auch viele Methoden, ihm das Bellen "abzugewöhnen".

Auf alle möglichen Ursachen und Methoden einzugehen, würde leider hier den Rahmen sprengen.

- Die Wasserpistolen-Methode wurde ja schon geschrieben.

- Du kannst das "anti-Bell-Training" auch folgendermaßen gestalten. Ein Hund kann problemlos lernen, auf Kommando zu bellen - und ebenso kann er auch auf Kommendo aufhören. Bring ihm erst "laut" bei, das dürfte kein Problem sein, denn wenn er viel bellt, brauchst du ihm immer nur dann gleichzeitig das Kommando "laut" zu geben - das wird er schnell verknüpfen. Wenn er auf Kommando bellt (das kann man mit Leckerchen und Lob und Streicheleinheiten verstärken), dann bringst du ihm "leise" bei.

Wenn er bellt, unterbrichst du ihn dabei, indem du ganz ruhig aber bestimmt "leise" sagst. Beruhigt er sich, bekommt er eine Belohnung, einen Streichler, ein Lob. Das muss man natürlich intensiv üben - aber so kannst du auf Dauer das Bellen deines Hundes kontrollieren. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

- Eine andere mögliche Methode wäre die "negative Verstärkung". Eine Metalldose mit Deckel und mit Steinchen gefüllt, leistet häufig gute Dienste. Immer, wenn dein Hund anfängt zu bellen, dann schüttelst du die Dose. Gleichzeitig das Kommando "leise". Die Dose macht einen ziemlichen Krach, wahrscheinlich wird der Hund verstummen, dann belohnen. Nach einiger Zeit hat er auch alleine das Kommando "leise" mit dem Aufhören des Bellens verknüpft und du brauchst die Dose nicht mehr.

Gutes Gelingen

Daniela

Danke☺︝

0

Was möchtest Du wissen?