Ruft der Koran zu Krieg gegen Nichtmuslime auf?

18 Antworten

Der Islam ist keine Religion in unserem Verständnis.

Der Islam ist nach meiner Ansicht eine faschistische Religionsideolgie, so wie zum Beispiel die Ideologie der Nazis.

Wenn man sich nun fragt, wie ich zu einer solchen Ansicht gelange,
der möchte sich doch bitte nachfolgende Suren anschauen, und vor allem:

selbst auf Richtigkeit überprüfen

1. Aufruf zu Mord, Totschlag, Körperverletzung, Krieg

Sure 2,178
Ihr Gläubigen! Bei Totschlag ist euch die
Vergeltung vorgeschrieben: ein Freier für einen Freien, ein Sklave
für einen Sklaven und ein weibliches Wesen für ein weibliches
Wesen.

Sure 2,191
Und tötet sie (d.h. die heidnischen Gegner), wo
(immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch
vertrieben haben!

Sure 2,193
Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht,
(Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch
Allah verehrt wird!

Sure 2,216
Euch ist vorgeschrieben, (gegen die Ungläubigen) zu
kämpfen, obwohl es euch zuwider ist.

Sure 2,244
Und kämpft um Allahs willen!

Sure 4,74
Und wenn einer um Allahs willen kämpft, und er wird
getötet – oder er siegt -, werden wir ihm (im Jenseits) gewaltigen
Lohn geben.

Sure 4,76
Diejenigen, die gläubig sind, kämpfen um Allahs
willen, diejenigen, die ungläubig sind, um der Götzen willen.
Kämpft nun gegen die Freunde des Satans!

Sure 4,104
Und lasst nicht nach in eurer Bereitschaft, den
Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen.

Sure 5,35
Ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und trachtet danach,
ihm nahe zu kommen, und führet um seinetwillen Krieg.

Sure 8,12
Haut (ihnen [ den Ungläubigen ] mit dem Schwert) auf
den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger von ihnen!

Sure 8,39 [textgleich mit Sure 2,193]
Und kämpft gegen sie,
bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu
verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!

Sure 9,5
Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann
tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und
lauert ihnen überall auf.

Sure 9,36
Und kämpft allesamt gegen die Heiden, so wie sie
allesamt gegen euch kämpfen.

Sure 9,111
Nun müssen sie (die Gläubigen) um Allahs willen
kämpfen und dabei töten oder den Tod erleiden.

Sure 9,123
Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den
Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, dass ihr hart
sein könnt.

Sure 47,35
Lasst nun (in eurem Kampfeswillen) nicht nach und
ruft (die Gegner) nicht (vorzeitig) zum Frieden, wo ihr doch (letzten
Endes) die Oberhand haben werdet!

2. Volksverhetzung, Beschimpfung von Bekenntnissen

Sure 8,55
Als die schlimmsten Tiere gelten bei Allah
diejenigen, die ungläubig sind und (auch) nicht glauben werden
(?).
Die Ungläubigen aber genießen (ihr kurz befristetes Dasein)
und verleiben sich (gedankenlos) ihre Nahrung ein (wörtlich: essen),
wie das Vieh es tut. Sie werden ihr Quartier im Höllenfeuer
haben.
Sie [die zuerst gläubig waren, dann aber wieder abgefallen
sind] sind die (wahren) Feinde. Darum nimm dich vor ihnen in Acht!
Diese Allah verfluchten (Leute) (wörtlich: Allah bekämpfe sie)!

Sure 98,6:
Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden
und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten.

3. Aufforderung zu Verstümmelungen und Züchtigungen

Sure 5,38
Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen
hat, dann haut ihnen die Hand ab.

Sure 24,2
Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann
verabreicht jedem von ihnen 100 Hiebe!

Sure 24,4
Und wenn welche ehrbare Frauen in Verruf bringen und
hierauf keine vier Zeugen beibringen, dann verabreicht ihnen 80 Hiebe

Sure 4,34
Die Männer stehen über den Frauen … Und wenn ihr
fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie
im Ehebett und schlagt sie.

4. Billigung von Hausfriedensbruch und Diebstahl

Sure 24,29
Es ist (aber) keine Sünde für euch, Häuser zu
betreten, die nicht (eigentlich) bewohnt sind, und in denen etwas
ist, das ihr benötigt.

5. Verstoß gegen den Gleichheitssatz

Sure 2,228
Und die Männer stehen (bei alledem) eine Stufe über
ihnen [den Frauen]

Sure 4,11
Auf (ein Kind) männlichen Geschlechts kommt (bei der
Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts.

Sure 9,29
Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den
jüngsten Tag glauben und nicht verbieten (oder: für verboten
erklären), was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht
der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift
erhalten
haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der
Hand (?) Tribut entrichten!

6. Verstoß gegen allgemeine Persönlichkeitsrechte

Sure 2,223
Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu (diesem)
eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt.

Sure 4,15
Und wenn welche von euren Frauen etwas Abscheuliches
begehen, so verlangt, daß vier von euch (Männern) gegen sie zeugen!
Wenn sie (tatsächlich) zeugen, dann haltet sie im Haus fest, bis der
Tod sie abberuft oder Allah ihnen eine Möglichkeit schafft, (ins
normale Leben zurückzukehren)!

Sure 33,36
Und weder ein gläubiger Mann noch eine gläubige
Frau dürfen, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit (die
sie betrifft) entschieden haben, in (dieser) ihrer Angelegenheit
(frei) wählen.

Sure 33,50
Prophet! Wir haben dir zur Ehe erlaubt: deine
Gattinnen, denen du ihren Lohn gegeben hast; was du (an Sklavinnen)
besitzt, (ein Besitz, der) dir von Allah (als Beute) zugewiesen
(worden ist); die Töchter deines Onkels und deiner Tanten
väterlicherseits und deines Onkels und deiner Tanten
mütterlicherseits, die mit dir ausgewandert sind; (weiter) eine
(jede) gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten schenkt und er
(seinerseits) sie heiraten will. Das (letztere?) gilt in Sonderheit
für dich im Gegensatz zu den (anderen) Gläubigen.

Sure 60,10
Die gläubigen Frauen (wörtlich: Sie) sind diesen
(wörtlich: ihnen, d.h.den ungläubigen Männern) nicht (zur Ehe)
erlaubt, und umgekehrt.

7. Verweigern der Glaubensfreiheit

Sure 2,191
Der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu
verführen, ist schlimmer als Töten.

Sure 2,217
Und der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu
verführen, wiegt schwerer als Töten.

Sure 47,8
Diejenigen aber, die ungläubig sind, – nieder mit
ihnen!

8. Diverse Suren

Sure 47, 4-5: “Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann
herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet
habt; dann schnüret die Bande!“

Sure 48, 28: “Er ist es, der seinen Gesandten (Mohammed)
geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß er
sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als
Bezeuger.” (siehe auch 5.34)

Sure 66, 9: “Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und
die Heuchler (munaafiqien) und sei hart gegen sie! Die Hölle wird
sie (dereinst) aufnehmen – ein schlimmes Ende!“

Sure 9, 123: “O die ihr glaubt, kämpfet wider jene der
Ungläubigen, die euch benachbart sind, und laßt sie in euch Härte
finden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.“

Sure 8, 39: „Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr
ist und bis alles an Allah glaubt..“

Sure 4, 89: “Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie
ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher
keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg.
Und wenn sie sich abkehren (vom Glauben), dann ergreifet sie und
tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von
ihnen zum Freunde oder zum Helfer.“

Sure 4, 74: “Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das
irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in
Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben wir gewaltigen
Lohn.”

Sure 9, 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so
erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und
belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch
bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst
sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“

Sure 9: „Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann
tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt
sie und lauert ihnen überall auf! …“

Sure 9, 52: “Erwartet ihr (die Ungläubigen) etwa, dass uns
nicht eins der beiden schönsten Dinge treffen wird (Sieg oder
Märtyrertod)?’ Und wir erwarten von euch (den Ungläubigen), dass
euch Allah mit einer Strafe treffen wird, sei es von Ihm oder durch
unsere Hand. Und so wartet; siehe wir warten mit euch.“

Sure 2,193: ´Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum
Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist….´

Sure 9, 111: „Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und
ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg
und töten und getötet werden. … Freut euch daher des Geschäfts,
das ihr abgeschlossen habt; und das ist die große Glückseligkeit.“

Sure 5,17: „Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen:
Christus, der Sohn Marias, ist Gott!“

Sure 4, 104: „Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes
(der Ungläubigen); leidet ihr, so leiden sie, wie ihr leidet. …“

Sure 47, 35: „Werdet daher nicht matt und ladet (sie) nicht ein
zum Frieden, während ihr die Oberhand habt; …“

Sure 5, 38 (42): „Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen
ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten. (Dies ist) ein Exempel von
Allah, und Allah ist mächtig und weise.“

Sure4, 89: “Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet
sie, wo immer ihr sie findet.”

Ritter: Du liegst richtig in Deiner Annahme dass es sich um eine Naziideologie handelt.

Ich zitiere

Mohamed Aminal Husseini

" Die Freundschaft zwischen Muslimen und Deutschen ist viel stärker geworden, weil der Nationalsozialismus in vieler Hinsicht der islamischen Weltanschauung parallel läuft".

Heinrich Himmler

"Eine für Soldaten praktische und symphatische Religion"

Friedliche Religion

Ayatholla Sadag Khalkali

"Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam. Unser Prophet tötete mit seinen eigenen gesegneten Hände"

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@katzenjunge

Der Islam ist eine ganz Normale Religion, welches noch nicht Reformiert wurde.

"Ungläubige" werden im Koran als Unruhestifter des Islams betitelt.

Es ist abhängig wie die Person die Religion Interpretiert. 

Das mit der Frau... falls die Frau fremdgeht ist sie "ehrenlos" also heißt es nicht, dass man Frauen sofort schlagen darf etc.

Diese Kopftuch-Geisteskrankheit hat eher was mit den Osmanischen Reich zutun.

Jede Religion hatte Kriege geführt (ausgeschlossen sind Judentum und Buddismus) 

Was kann ich als Moslem dafür, dass Mohammed amin al Husseini den Islam konvertierte bzw. was kann der Islam dafür? NICHTS

Warum ist der Islam an den "Islamfaschismus" schuld?  

Es gibt immer Menschen, überall die Religionen bewusst (z.B. der IS) oder unbewusst(Hijabis, Saudis)   falsch Konvertieren 

Und hört auf alles aus dem Kontext zu reißen. Das alte Testament der Christen war auch nicht besser.

Also bitte, wenn ihr eine Religion runter machen wollt, dann gebt mir beweise, es gibt so viele Desinformationen im Netz, die sind einfach nur grausam. 

Bitte hört auf irgendeine Religion zu hassen. Hass sollte man eher auf unsere Medien verbreiten, nicht auf Religionen. 

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@katzenjunge

Weil ein Geistlicher 1944 sowas sagte, da er die Juden hasste und dachte, in Hitler einen geeigneten Verbündeten und Freund zu haben (die Nazis haben die Muslime aber nicht hofiert aus Liebe sondern allein, weil sie die englische und französische Herrschaft im Nahen Osten beseitigen wollten und dabei Verbündete benötigten), um diese zu vertreiben, ist dieser Geistliche schuldig. Für sein Reden, für sein Tun. Weil aber ein einzelner Mensch sowas sagt, ist damit der Islam in Gänze faschistisch?

Falls der Schlächter Himmler das gesagt hat, welcher übrigens auch zum Buddhismus und Hinduismus sich mehrfach positiv äußerte und von diesem auch Elemente für seine kruden Kulte einbaute, ist damit der Islam (und auch Buddhismus und Hinduismus) faschistisch? Die Nazis haben auch Dshingiz Khan bewundert - aber zugleich die Gefahr aus dem Osten genau nach Art der wilden Horden desselben dargestellt und alles, was asiatisch aussah, gleich mit als erstes gekillt.

Aber: Wo genau findet man denn dieses Zitat? Ich weiß nur, dass Islam, Koran, Hadith und Prophet in diversen Foren oder Blogs bestimmter Geisteshaltung ultrarechter Natur momentan derzeit der Renner ist, mit Hitlers Mein Kampf verknüpft und gerne auch dieses Zitat bemüht wird, welches aber hier nur verkürzt wiedergegeben worden ist („Der Islam erzieht mir die Soldaten und verspricht ihnen den Himmel wenn sie im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und symphatische Religion”). Quellenangaben? Fehlanzeige. ... Kein Wunder dass hier seit einiger Zeit Islam als faschistisch erklärt wird. Gehts noch perfider?

Wenn Ayatullah Sadigh Khalkhali, bis 1981 oberster Richter, echter Hardliner, sehr umstritten (inkl. Korruptionsvorwürfe etc.), war keine religiöse. Er war gefürchtet wegen seines rohen und sadistischen Stils. Schlimme Sache, zweifellos. Aber daraus zu schlussfolgern, dass deswegen der Islam faschistisch ist, kann nicht nachvollzogen werden. Noch vor seinem Tode ist er mehr oder weniger in Schimpf und Schande untergegangen.

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@Theoalfred

Oh, und wieder sind`s die bösen Medien allerwertester Theobald??? Was haben sie denn jetzt schon wieder verbrochen?

Das AT ist für Christen inzwischen passé!

Das solltest Du wissen!

GRAUSAM, werter Theobald, ist, was tagtäglich im Namen des Islam passiert! - NICHT, was tagtäglich im Namen des Christentums oder des Buddhismus passiert!

- Und dass man dies erfährt, daran sind also die Medien schuld?!

Den IS, Boko haram, die Taliban, AlNusra... die gibt es alle gar nicht? - ...oder wenn es sie gibt, haben sie mit dem Islam nichts zu tun??

Und falls es Dich beruhigt: Ich hasse den Islam nicht!

Ich hasse überhaupt niemanden - Ich finde den Islam nur dem Weltfrieden und der Menschheit als abträglich (das ist aber was anderes!)

Aha und Dein Aufruf, die Medien zu hassen: Findest Du den gut? Findest Du den friedlich? Findest Du den gerechtfertigt?

Anscheinend bist Du der Ansicht, der Mensch müsse hassen?!

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Es ist einfach, Verse aus allen textlichen und historischen Zusammenhängen herauszureißen und dann daraus zu interpretieren. Manche Übersetzung ist dann auch nicht 1:1 ... Das kann jeder. Und es wird gern geschluckt, weil es so einfach ist und so sonnenklar. ... Andere wissen immer besser, wie Muslime ihre Religion zu verstehen und zu praktizieren haben. Andere wissen immer mehr, als die muslimische Gelehrtenschaft seit 1000 Jahren. Wozu brauchen wir, Koranwissenschaft, wenn es doch so einfach ist? Wozu Hadithwissenschaft, die sehr kritisch ist? Brauchen wir nicht! ... Muslime üben sowieso nur Taqiya. ... Oder ist das alles vielleicht doch nicht so einfach? Nur wer macht sich die Mühe und hört Muslimen mal zu statt sie zu verdächtigen, eh nut Terroristen und Gewalttäter zu sein? Es ist heute normal, Muslimen allerlei zu unterstellen, den Islam zu verteufeln und den Propheten mit uralten und teils richtig widerlichen Klischees darzustellen. Sieht alles so klar und eindeutig aus. ... Oder doch nicht? Seriöse Quellen und tieferes Wissen und sachliche Debatte sind nicht gefragt. ... Wetten?

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Vielen Dank dafür ! Verbreite es !

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Islam und Faschismus gleichzusetzen ist perfide, macht sprachlos. Was kommt noch? Bin ich ein Faschist? ... Wahrlich, das faschistoide Verhalten von IS und Co. und ihre Propaganda trägt schon bizarre Früchte. Wer sowas sagt, spielt das Spiel von IS und Co. mit.

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@1988Ritter

Mal ehrlich, das hast du doch nicht selber geschrieben.

Das hast du doch nicht alles selber zusammengestellt.

Das ist doch nach der Methode copy and paste.

Man braucht bloß mal Beispiele daraus googlen - und schwupps kommt das Ganze wortgetreu auch woanders, recht zahlreich, politisch ziemlich klar definiert.

Und selbst, wenn man das nicht tun würde, ist doch auffällig, dass es da gewisse Zitate gibt, bei denen nicht einmal die Suren- und Versnummern bekannt sind. All diese Websites weisen dann ganz zufällig denselben Fehler auf. Da steht nur Fragezeichen oder es geht stillschweigend (merkt ja eh keiner) in den vorherigen Text ein, obwohl es gar nicht dahin gehört. Da gibts also was, das gar nicht in diesem Vers steht, auch nicht danach, sondern in einer ganz anderen Sure.

Und welche Übersetzung da genommen wurde, ist dir bekannt? Mal die eine, mal die andere, je nachdem, wie es passt, vor allem, wenn die Übersetzung drastischer ausfällt, obwohl es im Arabischen so gar nicht im Text steht.

Manches habe ich in keiner der mehr als 10 Übersetzungen so, wie zitiert, vorgefunden. Ziemlich willkürlich das Ganze. ...

Merkwürdig, nicht?

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@mulan

Ja was empörst Du Dich jetzt.

Das ist aus dem Koran zitiert.

Zudem beginne ich die Aufzählung mit der fett geschriebenen Einleitung:

Bitte selbst überprüfen.

Hier wird von mir folglich kein falscher oder willkürlich konstruierter Eindruck erweckt.

Die Überprüfung erfolgt sodann auch ganz einfach.

Bei google Sure und Vers eingeben.

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@1988Ritter

Ich empöre mich nicht, ich stelle nur fest. Du zitierst, besser du kopierst, was andere kopieren und andere wieder kopieren und andere wieder kopieren ... - inklusive der Fehler, die von Anfang an mitgenommen werden, was bisher keinem Prüfer aufgefallen zu sein scheint, sofern überhaupt geprüft worden ist. Nichts anderes habe ich gesagt. Ich halte mich strikt an das, was du gepostet hast. Das Ganze ist keine Leistung, kann jeder ohne groß nachzudenken: copy and paste. ... Das soll jetzt kein Vorwurf sein, ist nur das, was ich sehe. Und das sage ich dann auch, aber ganz unaufgeregt. Ist nicht persönlich gemeint. Sollte ich dich gekränkt haben, bitte ich um Verzeihung, war nicht meine Absicht.

Um es konkret zu machen hinsichtlich der fehlenden Suren- und Vers-Nummern: Es betrifft in Abschnitt 2 das, was zwischen Sure 8,55 und Sure 98,6 steht:

Die Ungläubigen aber genießen (ihr kurz befristetes Dasein) und verleiben sich (gedankenlos) ihre Nahrung ein (wörtlich: essen), wie das Vieh es tut. Sie werden ihr Quartier im Höllenfeuer haben.

Das ist ein Teil von Sure 47:12.

Und

Sie [die zuerst gläubig waren, dann aber wieder abgefallen sind] sind die (wahren) Feinde. Darum nimm dich vor ihnen in Acht! Diese Allah verfluchten (Leute) (wörtlich: Allah bekämpfe sie)!

ist ein Auszug aus Sure 63:4, wobei unklar ist, welche Übersetzung hier zitiert wird.

Du kannst es gerne bei Dir verbessern.

Und ich bin schon fleißig dabei, genau das zu tun, wozu du in der Überschrift aufforderst. Das braucht nur ein wenig Zeit. Ich melde mich gewiss wieder. Versprochen!

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@1988Ritter

Ein geradezu klassisches Beispiel für Übersetzung, die von den einen sehr schlimm klingt, die du auch zur Grundlage machst (hier von Max Henning zitiert), von den meisten anderen aber doch recht anders übersetzt wird und so dem Original ziemlich entspricht, ist Sure 47:4 (nicht 47:4-5, da die Nummerierung bei Henning ohne Klammern der veralteten Flügelschen Zählung entspricht, diejenige in Klammern aber schon lange maßgeblich ist).

“... Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande! ...“

Besonders die Stelle “... , dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; ...“ klingt in der Tat schlimm. Ullmann übersetzt ähnlich. Auch Grigull unfd Ömer Öngüt:

Das arabische Original lautet so und ziemlich kurz:

„fa-ḍarba r-riqābi ḥattā iḏā aṯḫantumūhum“
(fa-darba r-riqabi hatta idha ath-chantumuuhum)

mit wörtlicher Übersetzung zusammen:

„... und schlagt die Nacken (fa-ḍarba r-riqābi) bis (ḥattā) ihr sie niedergerungen habt (aṯḫantumūhum) ...”. Mehr nicht.

Die allermeisten Übersetzer aber schreiben es ähnlich dem eben Gesagten.

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@1988Ritter

Forts. zu 47:4

Und es ist ja auch nur ein Teil, indem dem Satz etwas vorausging und dann auch doch weitergeht, nämlich, dass die so im Kampf (also im Kriege wohlgemerkt, und auch nur die am Kampf beteiligten) Niedergekämpften gefesselt werden sollen, um sie später freizulassen oder freikaufen zu lassen. Natürlich bringt Krieg leider auch Tod mit sich, da auf beiden Seiten Waffen sprechen.

Würde es aber Sinn machen, wenn man die Gegner prinzipiell gekö* oder zu kö* hätte, wie Henning, Grigull, Ullmann und Öngüt scheinbar wiedergeben? Im Originaltext steht einfach nichts von bzw. vom Kö*en und auch nichts von Geme*el. Besonders die Formulierungen Hennings, Grigulls und Ullmanns haben ältere Ursprünge, nämlich die Übersetzungen von Boysen (1828) oder Megerlin (1772).
Und es gibt bei diversen Übersetzern interpretierende Klammernotizen, die ja nicht den Wortlaut wiedergeben. „... und schlagt die Nacken (fa-ḍarba r-riqābi)“ wird eher in dem Sinn zu verstehen sein, dass im harten Kampf der Sieg angestrebt wird und ein Zustand erreicht wird, wo der Gegner nicht mehr weitermachen kann oder will.

Der Kampf muss also so angelegt sein, zu erreichen, dass der Krieg beendet wird. Das wird dann auch gleich mit dem Folgenden deutlich, nämlich der Gefangennahme der Gegner etc. und dann gleich „bis der Krieg seine Last abwirft [od. „seine Waffen niederlegt“ oder unscharf übersetzt einfach „beendet wird“]“ (ḥattā taḍaʿa l-ḥarbu auzārahā), was nichts anderes bedeutet, als dass er beendet und durch Frieden ersetzt wird. Es geht nicht um die völlige Vernichtung des Gegners sondern um seine Besiegung, damit der Kampf möglichst schnell entschieden werde, um den Kampf zu beenden.

Und: Es ging um einen Kampf, nachdem die Muslime angegriffen worden sind. Nicht umgekehrt. Das alles geschah in einer Zeit, in der die noch junge muslimische Gemeinschaft vernichtet werden sollte.
Gemäß weiterer Koranverse ist es den Muslimen nicht erlaubt, einen Krieg als erste zu beginnen. wenn er aber unvermeidlich ist, dann soll er hart und entschlossen geführt weden, jedoch wiederum unter strengen Regeln, indem nicht maßlos, nicht unangemessen gekämpft werden darf, und auch nur so lange, so lange er bekämpft wird. Hört man auf, den Muslim zu bekämpfen, dann muss auch der Muslim sich sofort um Frieden bemühen. Denn Allah liebt nicht die Übertreter (2:190-193).

Missachtet er dieses, wird ein Muslim aber zum Verbrecher, zum Kriegsverbrecher. Davor hat der Prophet in seinen Äußerungen bzw. Ansprachen bis zu seinem Lebensende immer wieder gewarnt. Denn er kannte seine Gemeinde zu gut, um nicht zu wissen, dass es da eine Reihe Hitzköpfe gab, die lieber das Schwert hatten als den Frieden. Und die Offenbarungen, nicht aus Zusammenhängen gerissen und im Gesamtkontext des Korans gesehen (und nicht nur selektiv), belegen deutlich und eigentlich unmissverständnlich, dass dies auf Allah zurückgeht bzw. seine Wegweisung für den Propheten und somit für die Muslime insgesamt.

Wer das Leben und die Handlungen des Propheten kennt, weiß, dass die oft vorgebrachten Anwürfe gegen den Propheten falsch sind. Sein Umgang mit seinen Mitmenschen war ein Vorbild. Traurig, dass es leider Muslime gibt, die das nicht zu wissen scheinen oder es einfach ignorieren. Und das hat zur Folge, dass es viele Menschen gibt, die annehmen, dass dies der Islam sei und der Prophet so gehandelt oder es so befohlen hätte.

Schlimm genug, dass IS als wahre Muslime sogar von Islamgegnern gesehen werden (wonach ich danach ja gewiss keiner wäre), wohl da sie dem Bild entsprechen, das sie vom Islam haben. Ich kann das verstehen. Das Verhalten eines Teils der Muslime legt das nahe. Aber es ist dennoch falsch, dies dem Islam, allen Muslimen zu unterstellen. Und übel wird einem, wenn Islam mit Faschismus gleichgesetzt wird, Muslime also obendrein auch noch zu Fasch*isten erklärt werden, den Nazis gleichgestellt werden. Demnach wäre ich auch einer. Das ist pervers! Sorry, musste ich mal loswerden. Scheint aber zusehends Mode zu werden.

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@mulan

:-))....Jetzt halten wir uns mal das Mitelalter vor Augen.

Kampfgemetzel...

Mann gegen Mann....

Schwert gegen Schwert...

.....und dann hat der Muslim gewonnen, packt sein Schwert weg, und gibt dem Unterlegenen einen Klapps in den Nacken....:-)....nett.

Da kannst Du jetzt noch soviel schreiben, es ist wie es ist.

Hinsichtlich Deiner Reklamation zur Bezeichnung oder Gleichsetzung des Islam mit dem Faschismus, was Dich persönlich schmerzt, der Islam hat leider mit seinen weltlichen Ansprüchen Elemente einer faschistischen Tendenz. Man kann folglich über die Trefflichkeit nachdenken.

Ich für meinen Teil sehe den Islam als eine religionsgestützte Ideologie. Ich kann es sehr gut verstehen, wenn eine wachsende Zahl von Menschen, die sich bezüglich des Islam informieren, einen Faschismus feststellen.

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1. Du hast den Vers offenbar nicht mal in seiner inneren Abfolge  verstanden. Oder du willst es gar nicht. Was weiß ich?

2. deine Definitionen von Faschismus, Islam, Ideologie ist willkürlich und oberflächlich. Hab auch nichts anderes erwartet.

3. mir ist völlig klar aus Erfahrung, dass du meinen Ausführungen natürlich eine Abfuhr erteilst. Mit einer kurzen Bemerkung und hübsch salopp und indem du nicht wirklich darauf eingehst. ... Ich habe das alles vor allem für diejenigen der Mitleser geschrieben, die vielleicht nicht so borniert reagieren und sich so wissend geben und doch nur nachplappern, was andere schon in dieser vereinfachenden und keinen Widerspruch erlaubenden Art geschrieben haben, was weiter nichts als gehässiges Scheinwissen ist. Aber ich übe ja Taqiya. ... Sei's drum!

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@mulan

Nee Kollege....so einfach mach ich Dir das nicht.

  1. Es bedarf keiner Verständnis für Suren und Ayats (Verse), denn sie sind nach islamischen Deutung Allahs Wort. Wenn ich folglich Deiner Logik folgen würde, dann würde ich Allahs Wort widersprechen, und dem Koran philosophisch folgen. Danach hätte ich keine Religion, sondern eine Philosophie.
  2. Der Islam regelt Glaube, alltägiches Leben und Rechtsprechung. Dem kannst Du nicht widersprechen. Wenn nun die Summe dieser Vorschriften in eine religöse und weltliche Zwangsvorschrift münden, dann habe ich eine Diktatur, anders ausgedrückt einen religionsgestützen Faschismus. Dies ist Fakt und bedarf keiner Beschönigung.
  3. Deine Ausführungen erhalten nicht etwa eine Abfuhr von mir, sie erhalten eine Abfuhr aus Koran, Sunna und Scharia. Die von Dir behauptete Borniertheit findet sich folglich nicht in meiner Ansicht, sondern ausschließlich in den Suren und Ayats des Korans selbst.

Das was Du als gehässiges Scheinwissen titulierst, findet sich in dem Koran selbst.

Wenn Du mich folglich attackierst, dann greifst Du nicht mich an, sondern den Koran, der für Dich einen Glaubensinhalt darstellt.

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@1988Ritter

Nee Kollege....so einfach ist das eben nicht.

All das, was Du hier sagst, ist im Grunde genau umgekehrt.

Und der Kardinalfehler bei Dir liegt schon in Pkt 1 im 1. Satz.

Zwar ist der Koran für Muslime das Wort Gottes (das ist das einzig Korrekte, was Du hier sagst), aber zu sagen, dass keiner Verständnis für die Verse bräuchte (Du brauchst es vielleicht nicht), was man auch anders formulieren kann, nämlich, dass keiner über die Verse nachdenken bräuchte, je nachdem, wie Du das gemeint hast (und Dich nicht nur etwas verschrieben hast), zeigt doch, dass Du den Koran (bzw. eine Übersetzung desselben, was nicht immer 1:1 dem Originaltext entspricht) nicht wirklich und in Gänze liest oder gelesen hast. Hättest Du den ganzen Koran im Blick, dann hättest Du an vielen Stellen mitbekommen müssen, dass die Menschen geradezu aufgefordert werden nachzudenken. An vielen Stellen wird gesagt, dass das große Problem darin besteht, dass die meisten Menschen nicht verstehen  bzw. nicht verstehen wollen. Und etliche Aussagen des Propheten (s) besagen, dass man Wissen suchen soll, Wissen und Nachdenken über die Worte des Korans inbegriffen.

Hättest Du das alles gelesen (was ja nicht zu übersehen ist), dann wärst Du möglicherweise nicht auf die Idee gekommen, das zu schreiben. So aber belegst Du recht klar, dass Du nur das kennst bzw. Dich nur das interessiert, was zweckdienlich ist. Erfahrungsgemäß ist die verbreitete Methode das bloße Selektieren von Versen, das altbewährte Herausreißen aus allen Zusammenhängen (inkl. Verkürzen), welches nicht interessant und oft nicht zweckdienlich, und aus diesem so zustande gekommenen „Wissen” heraus als Beweise für die eigenen Ansichten herhalten sollen. Und natürlich muss das Ganze auch zementiert werden. Das geschieht mit den Brustton der Überzeugung, dass dies islamischen Denkens und Regeln entspräche. Hoffentlich hinterfragt das keiner. Denn es ist nicht der Fall.

Einzig die Extemisten von IS und Co. und die Wahhabiya/Salafiyya (eigentlich eine Minderheit, leider aber mit großem und wachsendem Einfluss und viel Geld, aus denen IS und Co. sich ja im Wesentlichen rekrutieren) gehen ähnlich vor. Auch sie wollen den Menschen verbieten, was im Koran eigentlich gefordert ist: nachdenken und Wissen erwerben. Dabei ist eines der größten Geschenke Allahs der Verstand. Die Extremen haben schlicht Angst, dass man sie durchschaut. Sie suchen lieber eine blökende Hammelherde hinter einem Leithammel. Und das ist nicht mal islamisches Privileg. Solche Hammelherden gabs und gibt es überall auf der Welt zu allen Zeiten.

Und hier fängt die andere Logik an, indem dann, um die Bestätigung zu liefern, deren Verständnis vom Koran, welches nur extrem sein kann (und ist), als einzig korrekt hingestellt wird, als allgemein islamisch bzw. indem man deren Behauptung dankbar aufgreift, die da lautet, die einzig wahren Muslime zu sein. Und schon ist der Cocktail gemixt. Es werden also Extremistenmeinungen, d.h. Minderheitsmeinungen, die alle Korangelehrsamkeit der letzten 1000 und mehr Jahre beiseite wischen, daher zum Maßstab. Und dieser Maßstab führt zu den Ansichten - bis hin zum Vergleich Faschismus und Islam, was besonders in gewissen Chaträumen und Foren rechter Gesinnung derzeit heiß diskutiert wird. Koran und ein bestimmtes Buch von Hitler werden gern verglichen. Eine neue Qualität der Verächtlichmachung des Glaubens von mehr als einer Milliarde Menschen, die perverser nicht sein kann und zudem den Faschismus eklatant verharmlost. Und alles, was ein Muslim dagegen anführt, ist eh falsch. Du weißt natürlich besser, was und wie ein Muslim zu glauben hat. Doch auch wenn Du das immer wieder sagst und auch davon überzeugt sein magst, so ist es dadurch nicht der Stein der Weisen. ...

Und die Krönung all dessen ist Deine letzte Bemerkung, die an Anmaßung und Selbstüberhöhung nicht zu toppen ist:

Wenn Du mich folglich attackierst, dann greifst Du nicht mich an, sondern den Koran, der für Dich einen Glaubensinhalt darstellt.

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@mulan

Dann empfehle ich lesen und nachdenken, wenn die Anmaßungen und Selbsterhöhungen unterstellst.

Wenn ich Dir gegenüber eine kommentarlose Auflistung von Ayats (Versen) darstelle, und Du diese Darstellung zum Anlass der Reklamation nimmst, dann brauche ich dies nicht persönlich auf mich zu beziehen, da Du nicht mich, sondern den Koran kommentierst.

Gleichsam Deine Ausflüchte es betrifft ja nur Wahhabit, Salafisten und IS-Sympathisanten....der komplette nordafrikanische Raum ist wahhabitisch. Wie kommt man da jetzt auf den Gedanken von Minderheiten zu reden ?

Solange Muslime nicht in der Lage sind sich zu differenzieren, und sich dem Islam als zugehörig behaupten, solange wird der Islam pauschal angesprochen.

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@1988Ritter

Sorry, aber wenn einer seine Wertungen und sonstigen Aussagen zum Koran zu Kritik am Koran umwidmet und mir anrät, dies doch zu unterlassen, da ich dann ja Gottes Wort widersprechen würde, stellen sich doch Fragen. Zitate aus dem Zusammenhang herausreißen, nur bestimmte natürlich, diese in einen eigenen Zusammenhang stellen inkl. der eigenen Wertung (Du tust es ja nicht ohne eine bestimmte Absicht), anderer Meinungen dazu widersprechend (also deine eigene Meinung verteidigend, was ja legitim ist) etc. ist doch alles Teil eines Ganzen. Und das Ganze heißt Versuch, den Koran als Machwerk, als unwahr, als unglaubwürdig, als unheilig usw. usf. hinzustellen. Liege ich da falsch? Er soll einfach nur schlechtgeredet werden. Sachlichkeit, tieferes Wissen um die Materie, um die Zusammenhänge (auf die man nicht oft genug verweisen muss, weil sie unentbehrlich sind, so wie Zusammenhänge für alles auf dieser Welt zu erkennen unentbehrlich ist) vermisse ich einfach. Koranverse zu präsentieren, sie ohne diese Zusammenhänge einzuordnen, kommentarlos (im Zusammenhang mit dem, was ich Deinen Kardinalfehler nannte) etc. zudem nach der Methode copy and paste eingestellt, also auch hierin (inkl. der Rubriken) keine eigenen Denkleistung darstellt etc. etc. pp.,  hat nichts mit Wissen zu tun, nichts mit Wahrheitssuche. Die Meinung bzw. Argumente von Muslimen pauschal abzutun ist inbegriffen. Das kann nicht der Weg eines Disputs sein. So kann man nicht miteinander umgehen. Das gerät schnell zu verbalen Schalgabtausch, an dem ich mich nicht beteiligen will, weil mir sowas einfach nicht liegt, weil ich es für unfair und ungerecht und nicht zweckdienlich halte. Und die angesprochene Selbstüberhöhung ist doch nichts anderes, als ein Versuch, meine Meinung, meine Argumente von vorn herein unmöglich sein zu lassen. Vielleicht meinst Du ja, dass ein Muslim dem Koran nicht widersprechen kann und darf - da ist ja was dran. Aber doch bitte nicht so, indem Du was präsentierst und dann damit vermeidest, sachliche und von Kenntnis geprägte Debatte zu führen. Bist Du der Koran? ... Es sind am Ende immer nur die gleichen plakativen Abschmettereien, nur keine sachlichen und konkreten Antworten auf Fragen etc. Nichts Substantielles. Sorry, ist von Dir leider bisher nicht gekommen. Ich gebe die Hoffnung aber noch nicht ganz auf.

Lesen und Nachdenken  - nun ja, das kann man so oder so handhaben. Ich jedenfalls tue es nicht in der Weise, wie Du es tust. Da unterscheiden wir uns wohl. Lesen und Nachdenken spreche ich niemandem ab - aber es ist schon ein Unterschied, ob man über aus Selektiertem ohne  Zusammenhänge nachdenkt oder dies in den Zusammenhängen belässt und dann darüber nachdenkt etc. Ohne wissen um die Materie ist es gefährlich, Urteile zu fällen, denn ohne Wissen können diese Urteile nur oberflächlich sein und im Grunde falsch. Ich wünschte, man könnte sich unaufgeregt und vor allem auf der Sachebene und ohne plakative Polemik austauschen, ohne persönlich zu werden, ohne dem anderen eins mit einer Keule überzuziehen, weil er eine andere Meinung hat.

Nordafrika ist mehrheitlich malikitisch (Ägypten noch zu einem Großteil hanafitisch und schafiitisch). Dass Wahhabismus/Salafismus dort zunehmend Einfluss nehmen, ist eine andere Sache. So gesehen hast Du recht. Dennoch ist Nordafrika mehrheitlich malikitisch.

Du sagst: Solange Muslime nicht in der Lage sind sich zu differenzieren, und sich dem Islam als zugehörig behaupten, solange wird der Islam pauschal angesprochen.

Hast Du mal über den Sinn Deiner Wort nachgedacht?
Zumal die Pauschalisierung hiermit bestätigt wurde. Jeder weiß doch aber, dass Pauschalisierungen grundsätzlich problematisch sind.

Was meist du mit sich zu differenzieren?
Sich spalten? Sich von einander abzusondern?
Oder meintest Du sich distanzieren* (Das geschieht, und vor allem mehr, als man vermutet), indem Du dich nur verschrieben hast?

* ... obwohl ich sich distanzieren prinzipiell kritisch sehe als Forderung, wenn Verbrecher etwas tun und andere aufgefordert werden, zu erklären, dass sie das nicht gutheißen (als wenn sie was mit denen zu tun hätten - man kann sich doch nur distanzieren, wenn man von etwas sich entfernen muss, in desen Nähe man davor ist - aber Muslime werden ja prinzipell von bestimmten Leuten in die Nähe von Terrorismus und neuerdings sogar von Faschismus gestellt, was schon pervers ist) und man ihnen am Ende das eh doch nicht abnimmt. Muslimischer Protest (auch bei uns) und Fatwas höchster Geistlicher usw. usf. erfolgen immer wieder, dennoch wird es in diesem Lande kaum oder gar nicht wahrgenommen.

Was meinst Du mit und sich dem Islam als zugehörig behaupten?
Sollen Muslime dem Islam abschwören (also nur der Muslim ist ein guter Muslim, der keiner mehr ist?) oder einander sich das Muslimsein absprechen (Das tun ja besonders Salafisten und Wahhabiten am liebsten und ausgiebig)? Wem könnte ich verbieten, sich Muslim zu nennen, auch wenn er das gar nicht verdient hat? Bitte um Klarstellung.

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@mulan

Ich habe jetzt meine Kommentierung mehrfach durchgelesen.

Es scheint da offensichtlich zwischen Dir und mir eine textliche Problematik zu geben, die ich für meinen Teil nicht nachvollziehen kann.

In meiner Antwort stehen Suren (Kapitel) und Ayats (Verse) aus dem Koran (Lehrbuch des Islam welches nach islamischer Annahme von Allah diktiert wurde).

Diese Suren und Ayats wurden von mir weder kommentiert, noch interpretiert.

Wenn Du Dich jetzt über diese Aufstellung aufregst, dann regst Du Dich folglich über den Inhalt der jeweiligen Textpassagen auf, und das ist nunmal nicht mein Problem, da ich diese nicht behauptet habe, sondern der islamische Gott Allah.

Weiterhin habe ich besonders herausgestellt, dass man dieses doch bitte selbst überprüfen soll.

Es kann sich folglich jeder sein eigenes Bild machen.

All dies scheint für Dich Reizthema zu sein, was ich dann wieder nicht zu vertreten habe, sondern der Koran selbst.

Dann regst Du Dich über die von mir gebrachte Differenzierung auf.

Ja....bitte....da kannst Du von mir aus soviel toben wie Du willst.

Wenn x-beliebige Menschen und auch ich den Islam kritisieren, dies meist wegen Unerfreulichkeiten, dann ist es doch nur eine Frage der Zeit das so lustige Einwände kommen wie:

  • Das sind gar keine Muslime
  • Den Koran kann man nicht übersetzen, den kann man nur auf arabisch lesen

.....und da derartiges laufend vorkommt, habe ich den Anspruch an den Islam, dass der Islam erstmal eigene Ordnung schafft.

Das ist ja auch total bescheuert den Islam als pauschale Religion zu behaupten, aber wenn es dann mal wieder Ungemach gibt, dann waren das gar keine Muslime.

Derartige Behauptungen haben für mich den Charakter einer Veralberung.

Dem folgst Du mit Deinem schier unermüdlichen Geschreibsel, in dem Du versuchst Gegebenheiten einfach tod zu quatschen. Bestes Beispiel hierzu Dein Verweis

Nordafrika ist malikitisch, Ägypten hanafitisch und schafiitisch....aber keiner ist wahhabitisch.

Ja wen willst Du mit so einem Quatsch in die Wüste schicken ?

Du benennst einfach nur Rechtsschulen.

Rechtsschulen sind aber keine Glaubensströmungen.

Zudem befinden sich alle vier sunnitischen und namhaften Rechtsschulen in Saudi Arabien, was dann auch gleich wieder wahhabitisch ist, und somit auch wahhabitisch kontrolliert wird.

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@1988Ritter
Ich geb's auf. Sorry, das ist nur jetzt einfach zu blöd. Ich finde einfach keine Worte mehr. Ich mag keine Energie mehr hierin zu verschwenden. Lass es gut sein.

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@mulan

@1988Ritter Jede Religion ist so etwa ähnlich Aufgebaut. 

Fakt ist, dass es im Islam bis heute keine Reform gab also sind die Zitate ganz Normal, ich kann sie wenigstens interpretieren

Guck dir mal Diverse Talmud verse an 

ZOHAR I,25:

“Vernichte die Nichtjuden und entferne sie vom Antlitz dieser Erde. Vernichte auch jede Erinnerung an die Amalekiter (Deutschen).”

SOTHA 35b:

“Alle nichtjüdischen Nationen sollen zu Kalk verbrannt werden.”

SANHEDRIN 57a:

“Das Vergießen von Goyim-Blut (Nichtjuden-Blut) ist erlaubt.”

SANHEDRIN 59a:

“Das Töten eines Goyim (Nichtjuden) ist wie das Töten eines wilden Tieres.”

ABHODA ZARA 26b:

“Auch der Beste der Goyims (Nichtjuden) soll getötet werden.”

ZOHAR I,38b, 39a:

“Der Jude der einen Christen tötete, wird im Himmel einen Ehrenplatz einnehmen. Er wird in purpurne Kleider gehüllt damit jeder seine gottgefälligen Taten sehen kann.”

HILKOTH AKUM X1:

“Rette keinen Goyim in Zeiten der Gefahr oder des Todes. Zeige kein Mitgefühl mit ihnen.”

SEPHER OR ISRAEL 177b:

“Töte einen Goyim und du wirst Gott einen großen Gefallen tun.”

BABA NECIA 114,6:

“Nur Juden sind Menschen, alle anderen Nationen sind keine Menschen, sondern wilde Tiere.”

NIDRATSCH TALPIOTH S.225:

“Jahwe hat die Nichtjuden nur erschaffen, sodass sich Juden nicht von Tieren bedienen lassen müssen. Der Nichtjude ist daher ein Tier in Menschenform der auf ewig den Juden bedienen wird müssen.”

TOSEFTA ABODA ZARA B,5:

“Ein Jude, der einen Nichtjuden tötet, ist für den Morde nicht verantwortlich.”

SEPH. JP 92,1:

“Gott (Jahwe) hat den Juden Macht über alle Besitztümer und Blut (Leben) der Nichtjuden gegeben.”

KETHUBOTH 110B:

“Rabbiner sagen, dass Akum (Nichtjuden) mit den wilden Tieren des Waldes gleichgestellt sind.”

SIMEON HADDARSEN, 56-D: (Traktat Schabbath 120,1; Sanhedrin 99,1)

“Wenn der Messias kommt (sobald alle Christen getötet und vom Antlitz der Erde verschwunden sind) wird jeder Jude 2800 Sklaven besitzen. Wenn der jüdische Messias (Satan, der Antichrist) kommt, wird das königliche Regiment den Juden zurückgegeben werden. Alle Völker werden ihm dienlich und alle Königreiche untertänig sein.“

MENAHOTH 43b-44a: Ein Jude ist verpflichtet, jeden Tag das folgende Gebet zu beten: Ich danke dir oh Gott, dass du mich nicht zu einem Goyim, einer Frau oder Sklaven gemacht hast.

Aboda zara (Awoda sara) 22b:

“Weshalb sind die Nichtjuden schmutzig? Weil sie am Berge Sinaj nicht gestanden haben. Als nämlich die Schlange der Chava [Eva] beiwohnte, impfte sie ihr einen Schmutz ein; bei den Jisraéliten, die am Berge Sinaj gestanden haben, verlor sich der Schmutz, bei den Nichtjuden aber verlor er sich nicht.”

Aboda zara (Awoda sara) 26a:

“Eine Jisraélitin darf einer Nichtjüdin keine Geburtshilfe leisten.”

Aboda zara (Awoda sara) 26a:

“Fällt ein Goj in eine Grube, so decke man einen Stein darauf damit er sich nicht befreien kann.”

Aboda zara (Awoda sara) 26b:

“Den besten der Gojim sollst du töten.”

Aboda zara (Awoda sara) 37a:

“Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.”

Baba bathra (Bawa batra) 54b:

„Die meisten Juden mögen es nicht zugeben, aber unser Gott ist Luzifer – also log ich nicht – und wir sind sein auserwähltes Volk. Luzifer ist immer noch sehr am Leben.“

– Der Jude Harold Wallace Rosenthal in einem Interview 1976 –

„Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir sind so weit entfernt von den minderwertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…) Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minderwertigen Rassen zu übernehmen. Unser irdisches Reich wird von unseren Führern mit einem Stab aus Eisen regiert werden. Die Massen werden unsere Füße lecken und uns als Sklaven dienen!”

– Israels Ministerpräsident Menachem Begin in einer Rede vor der Knesset. Amnon Kapeliouk, “Begin and the Beasts”, New Statesman, 25. Juni 1982 –

Wenn der Sohn Davids erscheint, wird der langersehnte Tag eintreten und die Endlösung wird einkehren: 20 bis 30 Atombomben auf Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Dortmund und weitere Städte, und auch hier ist die Arbeit rasch erledigt. Und dann wird Deutschland endlich für 1000 Jahre zum Schweigen gebracht…

– Der Jude Chen Ben-Eliyahu am 11. März 2015 vor dem israelischen Kongress (Knesset) zititert in The Times Of Israel –

“Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.”

“Jawohl, ich nehme die Vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis, doch sollten sie Widerstand gegen die Globale Weltordnung leisten, fordere ich „We shall kill them“ (wir werden sie töten).”

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Also man kann viele Verse im Koran so hinbiegen oder so ansehen (indem man die Verse davor oder dahinter betrachtet), dass sie Situationsbezogen ausgelegt werden können, etwa bezogen auf einen Krieg zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen.

Eine Ausnahme bildet etwa Sure 9 Vers 29. Dort wird ziemlich deutlich zwar nicht zum Töten, aber doch zum Kampf gegen Ungläubige aufgerufen.

Und beim Kampf kann es natürlich auch Tote geben und Muslime haben meistens große Schwierigkeiten, die Aussagen dieses Verses schön zureden.

Wenn man diesen Vers für sich nimmt, dann kann man schon diesen Eindruck haben. Das kann ich nachvollziehen. Allerdings muss man auch genau lesen, denn dort ist nicht von den sog. Ungläubigen schlechthin die Rede, sondern von Leuten unter den Schriftbesitzern (v.a. Juden und Christen), welche sich nicht in die Umma einfügen wollen wie ihre übrigen Glaubensgeschwister. Das ganze ist eher die Bekämpfung von Leuten, die innerhalb der Gemeinschaft von Medina (auf die bezieht sich ja das Ganze) Aufruhr übten, die Gemeinschaft von innen her versuchten zu attackieren. So musste im Interesse der Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung, entsprechend gehandelt werden. Ist das nicht nachvollziehbar? Wie Du schon richtig bemerkt hast, wurde so gehandelt, nicht um zu töten, sondern zu erreichen, dass sie damit aufhören und die immerhin auch von außen massiv bedrohte junge und noch kleine Gemeinschaft, die Umma, zu der nicht nur die Muslime gehörten, nicht Schaden nimmt (Heute wird unter Umma nur noch die Muslimschaft verstanden, was im Grunde nicht dem entspricht, wie der Prophet es gesehen hatte). Der historische Kontext ist zu berücksichtigen.

Und nicht immer stehen weitere Verse unmittelbar davor oder danach. Das heißt nicht zwingend, dass dann nichts mehr dazu zu berücksichtigen wäre bzw. vorhanden ist. Der größte Zusammenhang ist am Ende der gesamte Koran. Und in diesem gibt es korrespondierende Aussagen auch hierzu. Wäre es ein Generalbefehl, gegen Ungläubige (was der Vers ja noch nicht einmal besagt, da hier nur ein Teil von denen gemeint ist, die prinzipiell nicht als Ungläubige gelten sondern als Leute der Schrift), würden diese Verse keinen Sinn machen, z.B.

Sure 8:38:
Sag zu denjenigen, die ungläubig sind: Wenn sie (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören, wird ihnen vergeben, was bereits geschehen ist. Aber wenn sie (es) (künftig) wieder tun, - nun, ist das Beispiel der Früheren schon dagewesen. (Auch: sie wird dann dasselbe Los treffen.). (so bei Rudi Paret inkl. seiner interpretatorischen Klammerbemerkungen) - d.h. wenn sie aufhören, dann wird alles gut.

Sure 9:36
Zwölf gilt bei Allah als die (richtige) Zahl der Monate. (Das ist) in der Schrift Allahs (bereits) am Tag, da er Himmel und Erde schuf (festgelegt worden). Davon sind vier heilig. Das ist die richtige Religion (ad-dien al-qaiyim). Frevelt nun in ihnen nicht gegen euch selber (indem ihr euch mit Sünde beladet)! Und kämpft allesamt (? kaaffatan) gegen die Heiden, so wie sie (ihrerseits) allesamt (? kaffatan) gegen euch kämpfen! Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten. (so bei Rudi Paret inkl. seiner interpretatorischen Klammerbemerkungen) - d.h. im Sinne von Bekämpft sie nur so, wie sie euch bekämpfen, d.h. defensiv und nur verhältnismäßig. Und selbst wenn man das nicht so sehen mag, wird zumindest deutlich, dass eine Bekämpfung seitens der Muslime nur dann erfolgt, wenn diese bekämpft werden. Das impliziert, dass eine Beendigung der Kampfhandlungen des Gegners eine Beendigung der Kampfhandlungen der Muslime zur Folge haben muss.

Sure 33:60
Wenn die Heuchler (munaafiquun) und diejenigen, die in ihrem Herzen eine Krankheit haben, und diejenigen, die in der Stadt (durch falsche Gerüchte) Unruhe stiften, (mit ihren Machenschaften) nicht aufhören, werden wir dich bestimmt veranlassen, gegen sie vorzugehen (la-nughriyannaka bihim), und sie werden dann nur (noch) kurze Zeit in ihr deine Nachbarn sein. (so bei Rudi Paret inkl. seiner interpretatorischen Klammerbemerkungen) - wenn sie, d.h. die Unruhestifter etc. in Medina, nicht aufhören. Hören sie aber auf, dann wird alles gut.

...
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@mulan

So ähnlich, und insbesondere auch mit einem Hinweis auf den gesamten Koran, der zu berücksichtigen sei, begründet auch der Reformer Muhammad Asad in  "Die Botschaft des Koran" diesen Vers.

Mir erscheint jedoch insbesondere der letzte Teil des Verses, wo (etwas unterschiedlich in verschiedenen Übersetzungen) von Unterwerfung anerkennen und Tribut entrichten die Rede ist, nicht sehr friedlich.

Leider sind die meisten Übersetzungen, insbesondere die meisten Erklärungen (Tafsir) nicht so freundlich gegenüber Ungläubigen, wie die von Muhammad Asad.

Aber immerhin gibt es etwas Spielraum.

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@mulan

Forts.

Sure 2:192 (wird gerne unterschlagen, wenn Verse 2:191 und 2:193 genannt werden)
Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), darf es keine Übertretung geben, es sei denn gegen die Frevler. (so bei Rudi Paret inkl. seiner interpretatorischen Klammerbemerkungen) - Hören sie auf, dann gibt es keinen Grund mehr, gegen sie vorzugehen, außer gegen diejenigen, die nicht aufhören wollen. Das Wort Übertretung bedeutet im Arabischen ʿudwāna, was wörtlich Feinschaft bedeutet (ʿudw = Feind, Gegner), so dass der Vers an dieser Stelle (fa-lā ʿudwāna) besser mit
Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), sei keine Feindschaft, es sei denn gegen die Frevler.
zu übersetzen wäre.

An die Muslime gerichtet sogar dieses in Sure 49:9
Und wenn zwei Gruppen von den Gläubigen einander bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen! Wenn dann aber die eine der anderen (immer noch) Gewalt antut, dann kämpft gegen diejenige, die gewalttätig ist, bis sie wiedereinlenkt und sich der Entscheidung Allahs fügt (hattaa tafie'a ilaa amri llaahi)! Wenn sie dann wiedereinlenkt, dann stiftet zwischen den beiden (endgültig) Frieden, wie es recht und billig ist (bil-`adli), und laßt Gerechtigkeit walten! Allah liebt die, die gerecht handeln. (so bei Rudi Paret inkl. seiner interpretatorischen Klammerbemerkungen) -
Ich nehme an, dass IS und Co. zu einer dieser Gruppen gerchnet werden könnte. Muss ich davon ausgehen, dass meine Aussage dazu, wie gewöhnlich, anders aussehen würde als die derjenigen, die meinen, IS befolge den Koran 1:1 und müsste daher zu jener Fraktion zählen, die nicht einzulenken hätten und zu Allahs Entscheidung zurückkehren müssten? Bedeutete das aber nicht, dass IS und Co. nicht die Gewalttäter-Fraktion wäre?

oder als letztes Beispiel von viel mehr, d.h. Sure 60:8
Allah verbietet euch nicht, gegen diejenigen pietätvoll und gerecht zu sein, die nicht der Religion wegen gegen euch gekämpft, und die euch nicht aus euren Wohnungen vertrieben haben. Allah liebt die, die gerecht handeln. (so bei Rudi Paret inkl. seiner interpretatorischen Klammerbemerkungen) - Eigentlich erübrigt sich ein Kommentar, da die Aussagen hier m.E. eindeutig sind. Aber es kann ja Leute geben, die auch hier Zweifel äußern, weil hier Allah verbietet euch nicht übersetzt steht, was nach allgemeinem Sprachgebrauch erstmal kein muss bedeutet. Bedenkt man aber, dass ein Muslim ja bemüht sein sollte, das Wohlgefallen Allahs bestmöglich zu erlangen, so ist der göttliche Hinweis Allah liebt die, die gerecht handeln. im Grunde eine nachdrückliche Aufforderung, dem besser zu folgen als es nicht zu tun, da Allah im Umkehrschluss diejenigen nicht liebt, die ungerecht handeln. Für einen Muslim wäre eine Entscheidung sicher nicht schwer.

All diese Verse belegen, dass im Koran mehr als nur das steht, was hier bisher zitiert worden ist, leider regelmäßig unter Verweigerung der Anerkennung von Zusammenhängen. Auch ich habe hier selektiv geschrieben, nur Beispiele geboten, zweifellos. Aber ich habe auch darauf verwiesen, dass diese im Zusammenhängen stehen und letztendlich im großen Zusammenhang des Korans insgesamt betrachtet werden sollten. Ich habe daraus keinen Grundsatz geschlussfolgert, dass der Koran etwa nur Frieden verkündet. Andere tun das ja im umgekehrten Sinne, indem der Koran den permanenten Krieg gebietet, der in eine Art Generalbefehl münde. Und einige versteigern sich noch in die perverse und gefährliche Behauptung eines faschistischen Islam und Schlimmeres. Da tun sich Abgründe auf. ...

Ich nehme an, dass es hier auch Widerspruch geben wird zumindest von jenen, die nicht wahrhaben wollen, dass Zusammenhänge bis hin zum gesamten Koran bestehen oder dass ich Taqiya übe. Sei es drum. Das mag man halten wie man will. Ich habe nur zeigen wollen, dass man auch anderes aus dem Koran entnehmen kann als Kriegerisches. Und davon gibt es weitaus mehr, als man vermuten mag. Das zu erkennen ist aber nur jenen gegeben, die versuchen, im Koran nicht nur nach dem sprichwörtlichen Haar in der Suppe suchen, sondern, die die Suppe selber genießen möchten, die ja köstlich sein könnte. Das aber möge jeder handhaben, wie er möchte.

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@mulan



 Ich habe nur zeigen wollen, dass man auch anderes aus dem Koran entnehmen kann als Kriegerisches.

Ich pflege schon einen Unterschied zu machen, zwischen einem etwas reformorientierten Islam, wie ihn etwa Nasr Hamid Abu Zaid  propagierte oder wie er auch von Mouhanad Khorchide angeregt wird und einem dogmatischen Islam.

So etwas kann ich akzeptieren. Das ändert natürlich nichts daran, das ich religiösen Fundamentalismus insgesamt ablehne. Damit meine ich genau genommen sogar weniger die sogenannten "Schwertverse", sondern eher die Aussagen der Religion über die Welt insgesamt.

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@SibTiger

Finde ich nicht schlecht, was Du sagst. Aber bedenke, dass hier von Leuten der Schrift die Rede ist, indem in diesem Vers von der Jizya gesprochen wird (ḥattā yuʿṭū l-ǧizyata ʿan yadin wa-hum ṣāġirūn - wörtl. bis sie geben die Jizya von Hand und sie sind Unterwürfige*), einer Art Steuer für Andersgläubige. Unterwerfung steht da nicht direkt, aber die Entrichtung der Jizya impliziert natürlich, dass hier ein ehem. Aufrührer (nur um diese geht es hier ja) sich in dem Sinne unterworfen hat, sich künftig an Recht und Ordnung zu halten und seinen Beitrag zu leisten hat - er ergiebt sich also, er unterwirft sich etc. Muslime haben, nebenbei gesagt, auch eine Steuer (Zakat, später in der Geschichte bei Schiiten noch der sog. Chums, welcher deutlich mehr beträgt als Zakat). Im Grunde jeder Bürger. Bedenke, auch wir sind Recht und Gesetz unterworfen, um mal diesen Begriff aufzugreifen (und Tribut, heute Steuern genannt, haben auch wir zu entrichten). Das kann man also auch neutral und nüchtern sehen. Wissen sollte man zugleich aber auch, dass nicht jeder Christ oder, wie in Medina hauptsächlich, jeder Jude diese Steuer zu zahlen hatte. Ausgenommen waren, Arme, Kinder, Frauen, Kranke, Greise, Priester, evtl. noch weitere Personengruppen. Und ausgenommen waren jene unter ihnen, die in der Armee der Muslime dienten, was allerdings freiwillig war, denn man wollte nicht, dass ein Christ oder Jude gezwungen war, ggf. gegen Glaubensgeschwister zu kämpfen. Dafür wurde als Ersatzleistung die Jizya gezahlt, so dass dieser dann vom Militärdienst befreit war. Er hat dennoch seinen Beitrag geleistet. Die Jizya war nicht hoch, nicht höher als die Steuer der Muslime, wie manchmal behauptet wird.

* arab. ṣāġirūn (Singular ṣāġir): Substantiv mit vielen Bedeutungen, u.a. Unterwürfige, Demütige, sich Ergebende, Verächtliche bzw. Verachtete u.a.m. (Übersetzen ist oft nicht leicht, und gerade bei Arabisch, wo es viele Wörter mit zahlreichen Beeutungen gibt); Subst. ist abgeleitet von Stamm-Verb  ṣaġara = klein machen, unterwürfig sein, sich demütigen, sich ergeben etc.(als Stammform gilt im Arabischen gleich wie im Hebräischen die 3. Pers. masc. Sg. Perf.)

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@SibTiger

Könntest Du das bitte hinsichtlich der Aussagen zur Welt insgesamt  konkretisieren?

Ansonsten gehe ich mit Dir mit, wenn mit Fundamentalisten* gemeint ist, wie es Salafiyya/Wahhabiya ausleben und Koranauslegung etc. in extremer, radikaler, meinungsmonopolistischer (hab das Wort gerade erfunden, hoffe ich jedenfalls) und sonstwie rigider Art vorschreiben. Wer will mir verbieten, selbst über den Koran nachzudenken. Hat Allah nicht als eines der größten Geschenke uns den Verstand geschenkt? Viele Menschen, darunter auch viele Muslime, verweigern sich dem aber, obwohl es göttliche Essenz in uns allen ist.

* Ich halte diesen Begriff allerdings für sehr schwammig, da er doch im Grunde auch nur bedeutet, dass einer am Fundament festhalten möchte, hierin also richtig und im neutralen Sinne konservativ ist. Der Begriff kam m.E. auf, als vor längerer Zeit in den USA eine ziemlich rigide evangelikale Gruppe aktiv war (und noch ist?), die sich selber The Fundamentals nannte.

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@mulan

Könntest Du das bitte hinsichtlich der Aussagen zur Welt insgesamt  konkretisieren?

Das führt natürlich jetzt etwas weit von der obigen Frage weg, aber kurz gesagt: Ich glaube nicht an Allah und nicht daran, dass dem Propheten Mohammed der Koran von einem Engel übermittelt wurde. Ich lehne religiösen Fundamentalismus auch in anderen Religionen ab.

Hier vor einem guten halben Jahr habe ich es (2. Antwort von Oben) mal etwas genauer beschrieben.

https://www.gutefrage.net/frage/wenn-allah-alles-erschaffen-hat-wer-hat-dann

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@SibTiger

Okay, das ist Dein Standpunkt. Und das ist okay. Hab ich kein Problem damit. Danke, dass Du das so freimütig und offen und unaufgeregt bekennst.

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@SibTiger

P.S.: Ich weiß nicht, ob Muhammad Asad ein Reformer war. Ich glaube nicht, dass er sich selber so gesehen hat. Er hat m.E. einige Ansichten der Mutaziliya übernommen, welche ja gegen die Ashariya seinerzeit verloren hatten. Seine Haltung zu bestimmten Fragen bzw. seine Erläuterungen finde ich hier und da in der Tat interessant und überlegenswert, da sie schlicht anders als der sunnitische Mainstream lauten. Interessant ist auch, obwohl er sehr in der Nähe von König Faisal war, der viell. noch von anderem Schlage war als die späteren Könige (manch einer sagt, dass Faisal der letzte fromme saudische König gewesen sei), dass seine (englische) Übersetzung in Saudi-Arabien alles andere als gern gesehen ist. Weil, sie entspricht nicht der wahhabitischen Sichtweise.

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@mulan

Ich denke schon, dass er ein Reformer war, obwohl er ja nicht nur bei den "Ungläubigen" sondern auch bei vielen Muslimen ein hohes Ansehen genoss.

Seine Sichtweise über so manche islamischen Vorschriften (Alkohol-trinken, Kopftuch) nimmt, wie ich finde, oft genug nicht nur sehr konservativ denkenden Muslimen, sondern auch allzu heftigen Islamkritikern den Wind aus den Segeln.

 Ich selbst besitze die deutsche Übersetzung seiner englischen Koranübersetzung :-)  und finde sie insbesondere in ihren Erklärungen auch Nicht-Muslimen gegenüber etwas tröstlicher.

Anderen geht er vielleicht zu weit.

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Ja, aber es is falsch ausgelegt, falsch interpretiert. Ja, in diesem Vers ruft der Koran zum Krieg auf. Auf wieso? Weil, dieser Vers direkt an den Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) herabgesandt wurde. Die Muslime wurden zu der Zeit angegriffen von Ungläubigen und keiner der Muslime hat sich gewährt eingeschlossen dem Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm). Denn er war gegen Gewalt, welches der Koran an anderen Stellen predigt.
Aber da sich die Muslime nicht verteidigten, sandte der Liebe Gott einen Vers herab der beinhaltete dass sie die Ungläubigen töten sollten. Aber nur wenn sie die Muslime angriffen.
Mohammed (Friede sei mit ihm) hat den Frauen und Kinder, glaube ich, sogar zu Essen und zu trinken gegeben.

Also wie du siehst ist der Islam wirklich eine sehr friedliche Religion die tatsächlich nichts gegen,, ungläubige"(im Grunde) hat. Da ihm Koran, soweit ich weiß auch geprädigt wird, das Gewalt eine große Sünde ist und man den Glauben und die Meinung anderer Menschen respektieren muss.

Viel Glück und bitte erwähne, dass der Islam eine friedliche Religion ist, es gibt zu viel dass die Menschen nicht wissen und Vorurteile über Muslime fällen die komplett falsch sind. Auch wenn andere behaupten das die meisten Muslime friedlich sind, die die dwn Koran für eine Ausrede als Mittel für Gewalt verwenden, sind keine Muslime.

Mfg
Cocie14

Das hast du schön gesagt. جزاك الله خيرًا

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eine sehr friedliche Religion die tatsächlich nichts gegen,, ungläubige"(im Grunde) hat

Deshalb bedroht Dein zwielichtiger Gott die Ungläubigen ja auch in "keinster Weise" mit höllischen Qualen.

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Das ist die göttliche Strafe, damit haben wir nix mehr zu tun. Im Diesseits sollen wir mit jedem Respektvoll umgehen. Und vielen Dank liebe/r Jumik85 Insha'allah wird dir der liebe Gott das Paradies öffnen❤️

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@cocie14

Das ist die göttliche Strafe, damit haben wir nix mehr zu tun

Wenn Muslime daran glauben, haben sie damit auch etwas zu tun. "Wie der Herr so´s Gescherr..."

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@SibTiger kommen Muslime aus der Sicht der Christen ins Paradies?

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@Lichtdesislam

@Lichtdesislam-Christlicher Fundamentalismus (wo man ebenfalls an höllische Qualen glaubt) ist nicht besser als islamischer Fundamentalismus und ich lehne ihn ebenfalls ab und bezeichne ihn nicht als friedlich.

Allerdings ist so ein dogmatischer, mittelalterlicher Höllenglaube in der heutigen Zeit überwiegend im Islam anzutreffen. 

Natürlich gibt es auch modernere Muslime, die ebenso wie viele Christen, die Hölle metaphorisch betrachten. Die würde ich dann auch akzeptieren.

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@SibTiger

Es gibt weder höllische Qualen noch 72 Jungfrauen im Paradies weil beide genannten Orte nicht vorhanden sind. Wer will schon eine Jungfrau kommt hinzu.

Der Wunsch nach Jungfrauen hat doch nur den einen Zweck dass ein Mann sich als unvergleichbar fühlen kann. Ein Held, besser die dann Entjungferte fragt nichts sagt nichts und betete diesen Helden an. Das hat mit Heldentum nichts zu tun sondern eher mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

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@extrapilot351

Es gibt weder höllische Qualen noch 72 Jungfrauen im Paradies 

Das brauchst Du mir nicht zu erzählen.

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@extrapilot351

DANK!!!!!!!!!!!!!!!!!! Leider bin ich, als ich den Text kommentieren wollte, auf "Melden" gekommen. Ich hoffe, der Admin kapiert das, wenn er meinen Kommentar liest.

Der Islam ist eine sehr narzisstische Religion weil Mohammed ein Narzisst war und seine Störung den Muslimen auferlegt hat. Deshalb reagieren sie so. Verdrehen die Tatsachen und lügen, was ausdrücklich im Islam erlaubt ist: Tagqiyya. In der psychologischen Fachsprache nennt man das "Gaslightning".

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@Rosy19747

psychologische Fachsprache Glaslightning, hört hört. Mano

en.wikipedia.org/wiki/Fulgurite

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@extrapilot351

Du kannst mich nicht provozieren und in die Irre führen. Glaub  mir, da bin ich viel zu gut über den Islam informiert.

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Schade, dass es so wenig sachliche Argumente hier gibt. Immer wieder wird der Prophet (s) mit widerlichen oder sonstwie despektierlichen Attributen versehen. Oder es werden Menschen einfach offwen oder subtil beleidigt. Will man denn nicht sachlich und unaufgeregt debattieren? Dagegen wäre nichts zu sagen, sofern sich die Kontrahenten gegenseitig respektieren. Aber leider verkommt das Ganze immer wieder und sehr schnell zu platten und sehr unfeinen Disputen, wo Respekt und vor allem Streben nach Wissen über andere Denkweisen, auch wenn man seine Meinung nicht teilen muss, auf der Strecke bleiben. Das ist dann nur noch Schlagabtausch und zudem Energieverschwendung. Schade drum!

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Echt so,

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