Rufbereitschaft nicht arbeitsvertraglich geregelt - einfach aufhören?

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3 Antworten

wenn möglich teilt euch die Rufbereitschaft alle 2 Stunden und ab 22 Uhr ist Schicht im Schacht. Du übernimmst erste Schicht 17 bis 19 Uhr dann folgt nächster Kollege. So wäre es für alle gerecht und planbar. Ausserdem würd ich mir die 2 Stunden als volle Arbeitszeit ( Überstunden ) zahlen lassen


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Ohne eine arbeitsvertragliche Regelung ist diese Art der Bereitschaft ungültig. Wie oft wirst du denn gerufen und was musst du dann tun?

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Kommentar von mushy
09.11.2015, 19:21

Das ist ganz unterschiedlich - das letzte Wochenende wurde ich 80 mal angerufen, davor das Mal gar nicht. Meist sind es organisatorische Dinge - bin ein kleiner Teil eines großen Informationsflusses. ;-)

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Kommentar von mushy
09.11.2015, 19:30

Wie teile ich meinem Chef denn mit, dass ich mich nicht an diese Bereitschaft halte? Habe da ein bisschen Angst vor...

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Kommentar von mushy
09.11.2015, 19:36

Dann schnapp ich ihn mir morgen mal... hoffentlich klappt's. Vielen Dank für deinen netten Ratschlag!

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ohne eine deutliche regelung unter beachtung der gesetzlichen vorschriften vom arbeitszeitgesetz (ruhephasen) und einer klaren regelung über die vergütung sind solche "vereinbarungen" nichts wert und daher illegal.

wer da mitmacht und sich ausbeuten läßt hat selbst schuld. gibt es einen betriebsrat? wenn nicht, wird es höchste zeit!

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Kommentar von mushy
09.11.2015, 19:19

Zur Info: wir bekommen eine klitzekleine Vergütung - aber das ist halt nirgends schriftlich festgehalten. Es sind zwei Kollegen und ich, die die Rufbereitschaft übernehmen. Wir wechseln uns wöchentlich ab - nach dem normalen Bürotag bekommt einer die Rufumleitung aller Telefone. Über einen Betriebsrat habe ich auch schon nachgedacht... den gibt's bei uns nämlich nicht.

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