Rüden kastrieren lassen weil öfter die Prostata entzündet ist?

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5 Antworten

Hallo beglo1705,

das trifft sich ja gut, denn vor Kurzem hatten wir mit unserem Rüden in etwa dasselbe Problem, dieselbe Fragestellung bei unserem Rüden.

Nur, daß unser Tierarzt - anders als früher - inzwischen mit dem Kastrationsthema gar nicht mehr kommt. Unser Bube bekam eine "Hormonbehandlung" mittels Spritze - und wir haben die Ursache geändert.

Die Ursache: Ist unsere kastrierte Hündin die "Duftstoffe" aussendet, was durch eine Scheidenentzündung (häufige Nebenwirkung der Kastration bei Hündin) verursacht wird.

Hündinnen, die im Umfeld läufig sind kann man natürlich nicht behandeln. Also - werden die Gassiwege verlegt, in mit Hündinnen weniger frequentierten Gegenden wird nun spazieren gelaufen.

Sehr sehr gute Erfahrungen haben wir mit chinesischen Kräutern gemacht. Seitdem mußten wir den Tierarzt nicht mehr um Behandlung bitten:

http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/inprostata.html

Lese Dir das ganz genau durch. Unser Bube bekommt bei den ersten Anzeichen von Prostataproblem (leichtes Urinträufeln im Tiefschlaf) täglich die empfohlene Dosis.

Und Ruhe ist, Prostata schwillt ab. Das it nur in den Hauptzeiten der Läufigkeiten notwendig.

  • September bis Dezember
  • März bis Juni

Du musst lernen die Frühanzeichen der Prostataschwellung zu erkennen.

  • Harnträufeln im Tiefschlaf
  • Mangelhaftes Entleeren von Urin, trotz andauerndem Bein heben
  • Mit der Nase ständig in "Harnpfützen von Mädels" - Bekauen des Duftstoffes, Speicheln, Unansprechbar sein. 
  • Kotabsatzproblem (kauerndes Hocken mit Pressen, absetzen kleiner Köttelchen)

Rechtzeitig beginnen Kräuter zu geben und andere Spazierweg aufsuchen. Wenn es dann zu spät wäre und Entzündung behandelt werden muß - Hormone spritzen lassen.

Dauerhafte Hormonbehandlung verhindern - durch Vorbeugung.

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Kommentar von beglo1705
13.05.2016, 11:22

Vielen Dank. Ja da werden wir wohl besser schauen müssen und die Seite zieh ich mir auch gleich nochmal in aller Ruhe rein.

Unserer ist viel mit der Nachbarshündin "unterwegs" (12 Jahre) weil das unser direkter Hofnachbar ist und unserer sozusagen ein Freigänger ist, evtl. liegt das daran. Zudem hat er immer an "Zeitungsständen" irgendwas, was derzeit ganz genau beschnüffelt und auch angeleckt wird.

Bin ehrlich gesagt kein Fan von Kastration, wenn´s nicht unbedingt sein muss. Von daher besten Dank für die informative Antwort von dir.

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Kommentar von Xineobe
13.05.2016, 12:58

Wenn sich Symptome schon zeigen, ist die Prostata aber schon länger geschwollen.

Häufige Entzündungen können später mehr Folgeerkrankungen haben.

Sagt euer Tierarzt nichts mehr von Kastration, weil er der überzeugung ist, oder weil so oft abgelehnt wurde?

Immer wieder aufkeimende Probleme und Symptome + Hormombehandlung + irgendwelche Kräuter + immer Bedenken es könnte was sein....

Da wäre für alle die stressfreiere Lösung das Kastrieren ;)

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Nach meinem Wissen drängt sich die Kastration auf.  Ich halte sonst gar nichts von der Kastration von Rüden.

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Kommentar von beglo1705
12.05.2016, 17:02

Dem stimme ich zu, bin auch kein Fan von, wenn nicht unbedingt nötig. Grad bei ihm, weil er kein Rüpelrüde ist, würde ich ihm das lieber ersparen.

Gibt´s  Alternativen oder etwas, was man unterstützend machen/füttern kann?

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Ich würde 1x den Chip ausprobieren und wenn es dann besser ist "schnipp, schnapp, ab".

Viele Rüden werden ja auf Grund von Prostatavergrösserung kastriert.

Wie alt ist der Bengel?

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Kommentar von beglo1705
12.05.2016, 19:02

Hast du nicht auch so einen Chip bei deinem Knirps?

Mein Monsterle ist 1,5 Jahre knapp und eig. möchte ich nicht dass der operiert wird, aber bevor er das noch 10 mal bekommt überlegen wir uns das nochmal.

Das ist ein Trauerspiel, wenn der Hund nix frisst, nicht spielen mag und einfach da liegt und den ganzen Tag döst. So kenn ich ihn gar nicht.

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Bevor dauerhaft Eier ab, lasst ihn erstmal chippen, ob die Prostata sich verkleinert oder nicht.

Meiner hat im Moment auch, jedoch vermutet mein TA das es von der Blasenentzündung kommen kann.

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Kommentar von beglo1705
12.05.2016, 18:11

Ja den Chip hat sie mir auch vorgeschlagen. Möchte ehrlich gesagt nicht, dass er kastriert werden muss.

Hast du bei deinem Rüden beobachtet, dass das vorkommt, wenn heiße Hündinnen unterwegs sind? Und wie bist du mit dem Chip zufrieden?

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Hallo

es liegt ein medizinischer Grund vor der dir auch von einem Mediziner bestätigt wurde.

In so einem Fall würde ich nicht noch groß Geld für den Chip ausgeben, sondern kastrieren lassen.

Es ist auch nicht so schlimm, wie manche Kastrationsgegner tun ;)


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Kommentar von beglo1705
13.05.2016, 07:35

Ja wenn es nicht anders geht, klar dann machen wir das, weil ihm das so auch nix bringt wenn das immer wieder kommt.

Ich hätt´s ihm halt gern erspart

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Kommentar von wotan0000
13.05.2016, 13:06

Nein, es ist nicht schlimm, trotzdem sollte man nur kastrieren, wenn man die Möglichkeiten ausgeschöpft hat.

Und mal ehrlich, der Chip kostet zwischen 50 und 100 €. Mir war mein Hund das wert.

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