Rüden kastrieren lassen wegen Prostata?

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9 Antworten

Hallo,

meine Famile hat seit über 30 Jahren Rüden. Es war keiner kastriert und Probleme mit der Prostata sind auch nie aufgetreten. Klar gibt es da ein Risiko, ich finde aber das die Nachteile und Risiken der Kastration überwiegen.

Es ist ein Ammenmaerchen, dass alle unkastrierten Rueden Probleme mit der Prostata bekommen sollen.

Da wurde Dir ein dicker Hund aufgebunden !!

Auch ältere Maenner (Mensch) kommen unkastriert durch ihr Leben - Trotz eines Risikos Prostataentzuendungen, ja sogar Prostatakrebs ( beim Hund selten ) zu bekommen ...

Es gibt ein gutes, informatives Buch zu alle den Ammenmaerchen um die Kastration von Hunden:

**Kastration und Verhalten beim Hund, Autoren: Udo Ganslosser, Sophie Strodtbeck **

Gib den Namen Udo Ganslosser und den Titel des Buches auf der Suchmaschine ein und du findest interessante Interviews, Texte und Leseproben zu dem Thema.

Es gibt Rüden, die Probleme mit der Prostata bekommen - aber natürlich nicht alle sondern der eine oder andere.

Ich hatte viele Rüden in meinem Leben und keiner hatte Probleme mit der Prostata.

Ich kenne aber den einen oder anderen, der Probleme hat- Es sind aber immer die sexuell sehr aktiven - also die, die durchdrehen, wenn irgendwo eine Hündin läufig ist. Evt. hat es auch was damit zu tun. Dann wäre Deiner definitiv kein Risikokandidat.

Wenn Du Angst hast, geh zum Tierarzt. Man kann das aber beim Tierarzt überprüfen lassen, der kann fühlen, ob die Prostata vergrößert ist oder nicht.

Ich würde mir da aber keinen Kopf machen.

ich finde es gut, das Dein Hund nicht kastriert ist. Es ist auch immerhin ein großer Eingriff in das Hormonsystem und Deine Ängste, dass er sich verändert sind verständlich - leider ist das auch oft so. Daher würde eine Kastration nur dann durchführen lassen, wenn es medizinisch wirklich sein muß - d. h. wenn Dein Hund wirklich eine zu große Prostata hat.

LG

Nein, du solltest ihn auf keinen Fall kastrieren lassen. Es ist meiner Meinung nach sowieso nicht gut Hunde zu kastrieren. Grade wenn du keine Probleme mit ihm hast und sein Charakter super ist, warum solltest du was ändern? Nur weil er Probleme bekommen könnte? Lass es, es bekommen sicher nicht alle Rüden Probleme damit... schönen Gruß noch von unserem Männchen (nicht kastriert) und dem leider vor 6 Jahren verstorbenen Labradormix Timmy (Männchen-nicht kastriert). Beide hatten nie Probleme damit.

Also wenn du nichts feststellen kannst und er auch nicht durchdreht, wenn eine läufige Hündin in der Nähe ist, gibt es jetzt keinen zwingenden Grund. Ich würde aber einfach mal mit deinem Tierarzt darüber sprechen. Dieser kennt den Hund, kann die Prostata begutachten bzw. wenn du es abgeklärt haben möchtest auch ein Blutbild anfertigen.

Aber generell wegen der Prostata zu kastrieren ohne Grund und Befund ist unnötig.

Dein Hund ist gesund und macht keine Probleme, also würde ich nichts ändern. Mein TA sagte, das sei ein ähnliches Ammenmärchen, wie:" Hündinnen müssen einmal gejungt haben, sonst bekommen sie Krebs!". Die Kastration ist nicht so ganz ohne, sie kann allerlei unerwünschte Nebenwirkungen haben, daher ist auch mein Rüde noch nicht kastriert ( zumal auch er keine Probleme macht). Ich weiß, das ich mit dieser Meinung viele gegen mich aufbringe, aber das ist mir - mit Verlaub- egal.

kiro0815 23.01.2013, 21:20

Warum,? Wenn Dein Hund gesund ist und er klar kommt, ist das doch OK

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DrZitrone 24.01.2013, 07:33

Ich bin zwar mehr der Kastrations-Befürworter, aber da geb ich dir voll und ganz recht, dass in dieser Hinsicht die Meinungen wirklich 50:50 sind! Ich musste mir auch schon Wörter wie "Tierquäler" und Fragen wie "Warum nimmst du dem Hund seine Männlichkeit?!" beantworten müssen oder am besten war "Alle Tierärzte, die solche OPs durchführen, sollten hinter Gittern landen!". (e_ê)

Naja, ist anscheinend ein ganz schöner Hass da ...

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Ich habe meinen Hund auch kastrieren lassen.Und ich bereue es noch heute. Ist nun 3 Jahre her. Einen Hund zu kastrieren , weil er vielleicht irgendwann mal was mit der Prostata bekommt, find ich sehr weit hergeholt. Ich lasse mir ja auch nicht die Brüste entfernen, weil ich vielleicht mal Brustkrebs bekommen könnte. Wenn dein Hund ansonsten keinerlei -Probleme macht, oder hat, dann lasse es bloß.Kastrationen machen die Hunde fett , träge und Inkontinenz. Bei meinen Hund trifft alles zu. Besonders abzuraten ist eine Kastration bei schwer-gliedrigen Hunden. Die kleineren Rassen verkraften es meist besser.

shark1940 23.01.2013, 17:04

Finde ich gut, dass Du das schreibst. Die meisten, die ihren Hund kastrieren lassen haben würden es nie zugeben, dass es evt. die falsche Entscheidung war.

Und der Vergleich mit den Brüsten ist perfekt.

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Xineobe 23.01.2013, 19:04

Die Kastration macht den Hund nicht fett, sondern der Besitzer. Normal wird immer aufgeklärt, dass der Stoffwechsel nun etwas langsamer ist und unbedingt aufs Futter geachtet werden sollte. Der Besitzer füttert den Hund fett, der wird träge ... ein Teufelskreis .... (Hund wird fetter, ergo Futter reduzieren!)

Und dein Rüde ist von der Kastration inkontinent geworden? Das ist aber wirklich extrem selten bei Rüden.

Aber ja man sollte nicht blind kastrieren und auf den Sexualtrieb des Hundes achten, dass stimmt. Aber solche generellen Horrogeschichten helfen niemanden ;)

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kiro0815 23.01.2013, 21:18
@Xineobe

Ist auch meine Meinung.

Unser ist mit 6 Jahren kastriert worden. Ja beim Füttern aufpassen - unser ist nach wie vor schlank. Er war schon immer der Meinung: "Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt" - also eine kleine Schlaftablette. Und inkontinent ist er auch nicht.

Kastration als Erziehungsersatz-Versuch oder evtl. möglichen Krankheiten vorzubeugen = NEIN

Aber um Hormonstress von ihm zu nehmen oder bestehende Krankheiten zu beseitigen = JA

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YarlungTsangpo 23.01.2013, 21:51

DH - sehr gut der Hinweis auf schwer- gliedrige Hunde. Beim Deutschen Boxer zum Beispiel ist die Nebenwirkung Inkontinenz am häufigsten zu beobachten - bis knapp 80 % der Kastrierten Boxerhuendinnen werden eine lebenslange Hormongabe benötigen - Um Inkontinenz zu vermeiden.

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die aussage ist viel zu pauschal -- sollte er tatsächlich was mit der prostata bekommen , dann kann man ihn immer noch kastrieren lassen .warum profilaktisch so einen eingriff vornehmen .? ich gehöre nicht zu den befürwortern , dass frauen sich z.bsp. die brüste abnehmen lassen , weil sie keinen brustkrebs bekomen wollen ,, nicht mal , wenn in der familie so was schon vorgekommen ist.

Die Prostata kann, muss aber keine Probleme machen.

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