Rückzahlung von Sondergratifikation

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4 Antworten

Muss ich dieses Urlaubsgeld zurückzahlen?

Ja natürlich, das steht doch ausdrücklich so in dem Schreiben:

Sollte das Arbeitsverhältnisnis in den kommenden 3 Monaten durch einen von ihnen gesetzten Grund beendet werden, ist diese Zuwendung zurück zu zahlen.

Egal ob du unterschreibst oder nicht, der Arbeitgeber ist berechtigt, die Sonderzahlung von dir zurück zu fordern.

Du kannst dieses Schreiben als Erweiterung Deines bestehenden Arbeitsvertrags ansehen. Darum sollst Du es ja unterschreiben. Und ja, Du musst das Geld zurück zahlen. Ohne Deine Unterschrift auf diesem Wisch würden sie es Dir wahrscheinlich bei der nächsten Gehaltsabrechnung abziehen.

Ohne Unterschrift wäre der ArbG sowieso zur Rückforderung berechtigt, da es sich bei diesem Schreiben um eine Vereinbarung handeln soll, die von beiden Vertragsparteien zu ihrer Wirksamkeit natürlich auch unterzeichnet sein muss. Keine Unterschrift, keine Zustimmung, kein Urlaubsgeld.

Mit Unterschrift erklärst du dich allerdings mit der Rückzahlungsklausel einverstanden und das Urlaubsgeld ist durch die Eigenkündigung zur Rückzahlung fällig.

Führt also kein Weg daran vorbei.

Muss ich dieses Urlaubsgeld zurückzahlen?

JA!

Die Gratifikation ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers und wird unter dem Vorbehalt des Widerrufs gezahlt. Aus diesem Grund besteht kein rechtlicher Anspruch auf fortwährende Zahlung dieser oder einer anderen Sondergratifikation.

Auch wenn weiter unten steht das mir damit für geleistete Arbeit gedankt wird ?!

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@mathi2003

Ja - derartige Zahlungen haben (gemäß der gängigen Arbeitsrechtssprechung) sowohl Vergangenheits- als auch Zukunfts-Charakter. Daher ist die besagte Rückzahlungsereinbarung zulässig.

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