Rücktritt von Krankenzusatzversicherung Barmenia?

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8 Antworten

@bastet76,

tja bei einem Antrag auf Krankenzusatzversicherung muss man alle gestellten Fragen wahrheitsgemäß beantworten.

Und meist beziehen sich die Fragen auf den Zeitraum der letzten 5 Jahren.

Wie du selbst schreibst, hast du dir von einem Neurologen Rezepte für  Medikamente ausstellen lassen - bedeutet du warst in dieser Zeit in ärztlicher Behandlung.

Und die entsprechende Frage hast du nicht wahrheitsgemäß beantwortet, also hat der Versicherer die Möglichkeit den Vertrag zu kündigen.

Die gezahlten Beiträge bekommst du nicht zurück und eine Leistung erfolgt auch nicht. Und ja dieses Vorgehen ist rechtens.

Und du hast dir dies selbst eingebrockt, da du die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hast.

Gruß Apolon

Welchen Tarif hast du abgeschlossen und welche Gesundheitsfragen wurden gestellt?

Bekomme ich jetzt die gezahlten Beiträge zurück?

Auf gar keinen Fall.

Es kann nur sein, dass der Grund für die Ablehnung nicht haltbar war. Was nicht abgefragt wurde darf nicht als Grund für eine Leistungsverweigerung inkl. Rücktritt nach § 19 VVG verwendet werden.

Und ist dieses Vorgehen überhaupt rechtens?

Wenn sich der Inhalt deiner Krankenakte nicht zu 100% mit den gemachten Angaben deckt, ja. Aber wie gesagt, was nicht gefragt wurde, kann nicht als Ablehnungsgrund herangezogen werden.

Hast du eine Rechtsschutzversicherung?

Eine kleine Anmerkung:

Der TE befand sich beim Neurologen in Behandlung, denn dieser stellte ihm Rezepte für Antidepressiva  aus - die entsprechende Frage wurde mit Sicherheit nicht wahrheitsgemäß beantwortet.

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@Apolon

Geh ich auch von aus.

Auf den Bereich psychische Erkankungen wird i.d.R. nicht verzichtet bei den Gesundheitsfragen.

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Habe mir die Anträge der letzten 3 Jahre der Barmenia
angeschaut. Wenn du nur einen Zahntarif abgeschlossen hast, kann dir die
Barmenia nicht kündigen.

Oder hast du vielleicht noch weitere Tarife gleichzeitig eingeschlossen?

Kann mir kaum vorstellen, dass es auf dem Antrag keine Frage zu "psychologischen Behandlungen" gab...

Dann ist sowohl der Rücktritt rechtens, als auch das Einbehalten der bis zum Rücktritt gezahlten Beiträge. §19 VVG in Kombination mit §39 VVG.

Und der Oberbegriff über diesem Fragenkatalog auf dem Fragebogen lautete mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit - Vorerkrankungen. Liegt Dir eine Kopie dieses Fragebogens vor?

Du kannst froh sein, wenn du keine Anzeige wegen versuchtem Versicherungsbetrug bekommst.

Offenbar hast du dir die Versicherungsbedingungen VOR Unterzeichnung nicht richtig durchgelesen. Du mußt ALLES angeben.

rechtlich in ordnung .  die alten psychischen leiden sind eine offenbar nicht gemeldete krankheit ;

heute kopfschmerz nach langer nacht - keine krankheit - nur pech .

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