Rücktritt von Kaufvertrag privat

3 Antworten

Kommt einem schon sehr komisch vor. Er hat sich die Kiste doch angeschaut und ihr habt zusammen unterschrieben. Du kannst dich ja als Ratsuchender bei der Verbraucherzentrale melden. Die kennen sich mit Kaufverträgen aus und können dir weitere Ratschläge geben. Die Sache mit dem Anwalt würde ich gelassen entgegensehen. Wenn der Trottel nicht fahren kann, ist es nicht deine Schuld.

Naja, mit drei Monaten hat das recht wenig zu tun. Die einzige Möglichkeit für den Käufer hier aus dem Vertrag raus zu kommen ist wohl eine Anfechtung des Kaufvertrages aufgrund arglistiger Täuschung (§§ 123, 142 BGB), da sind die Fristen natürlich ganz anders. Selbst wenn du bei deinem Kauf damals über die Unfallfreiheit getäuscht wurdest, dann hätte der jetzige Käufer keinen Anspruch, denn § 123 Abs. 2 Satz 1 BGB sagt folgendes: "Hat ein Dritter die Täuschung verübt, so ist eine Erklärung, die einem anderen gegenüber abzugeben war, nur dann anfechtbar, wenn dieser die Täuschung kannte oder kennen musste." Da du den Mangel weder kanntest noch kennen musstest, liegt hier weder eine Täuschungshandlung, noch ein Täuschungswille vor. Ein Rücktritt (§§ 346, 349 BGB) scheidet m.E. aus. Aber hier braucht es wohl einen Anwalt, denn die Materie aus dem BGB ist sehr komplex und hier gar nicht erörterbar. In diesem Sinne viel Erfolg. Meiner Meinung nach hat der Käufer keine Chance!

Da kann Dir gar nichts passieren, Du hast doch alles richtig gemacht.

Nach drei Monaten einen Unfallschaden zu reklamieren, ist ja auch eher komisch... Das läßt man doch eher durchchecken. Vielleicht hatte der Typ ja selber schon einen Unfall...

Wenn der Käufer aber wirklich was geltend machen will und gar mit einem Anwalt kommt - schalte selber auch einen ein.

Auto per Vertrag unfallfrei gekauft und auch so wieder weiterverkaufen erlaubt?

Hallo zusammen,

Und zwar geht es darum das wir im Mai letzten Jahres uns ein Auto von Privat gekauft haben, in dem im Kauf Vertrag angegeben wurde das er Unfallfrei ist, nun mussten wir den Wagen im Dezember schon wieder verkaufen da wir Nachwuchs erwarten und nun doch ein größeres Auto brauchen. Wir besaßen den Wagen also nur 6 Monate in dieser Zeit haben wir keinen Unfall verursacht. Somit haben wir den Wagen auch wieder als Unfallfrei weiter verkauft an privat. Jetzt schrieb uns der Käufer nach 2 Monaten an das der Wagen ein Unfaller sei. Hat das jetzt für uns eine Bedeutung?
Wir haben keinen Unfall begangen und haben ihn ja auch als Unfallfrei per Vertrag gekauft.

Vielen Dank im Voraus

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Unfallwagen unwissendlich verkauft?

Ich hab vor 2 jahren einen wagen als unfallfrei gebraucht gekauft (privat) und jetzt wieder verkauft (privat)
Jetzt hat sich herausgestellt das der wagen einen schaden hatte von dem ich nichts wusste (hatte selbst keinen unfall) und jetzt will der Käufer das ich ihm geld zahle

Kann er das ?

Lg dominik

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Kaufvertrag - Ich verkaufe für einen Freund, wer muss unterschreiben?

Hallo, es geht darum, dass ich für einen Freund ein Rad verkaufe, da er gerade im Urlaub ist und ein Interessent der von weiter weg kommt und gerade in der Gegend ist das Rad wohl morgen kauft. Ich habe hier diesen vorgefertigten Kaufvertrag: http://www.adfc-laatzen.de/adfc/kaufvertrag_codiertes_fahrrad_editierbar.pdf

Nun ist er ja der Verkäufer und über mich wird das Geschäft abgewickelt, Haften würde er ja. Gibt es da irgendeinen vermerk den ich hinzufügen kann, dass er halt der Verkäufer ist und das nur über mich abgewickelt wird?

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Simson S51 Hilfe?

Hallo, ich habe eine Simson S51 diese habe ich bei einem Händler als Unfallfrei erworben, nun wollte ich diese verkaufen und 2 von 2 Interessenten sagten mir das diese ein Unfall gehabt haben muss, im Bild eine gerissene Schweißnaht, dazu noch das der Lenker nicht ganz gerade wäre, was sagt ihr dazu? Soll ich die Simson zum Gutachter bringen oder den Händler kontaktieren habe nach dem Kauf auch eine Reparatur dort gehabt und nochmals geragt es kam auch da nein, also was soll ich tun was sagt ihr zu der gerissenen Schweißnaht? An der Simson ist alles original Motor usw ungeöffnet

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Receiver gebraucht bei Ebay gekauft. Amazon-Rech. vorhanden. Gerät defekt, aber Amazon sagt ich habe keinen Anspruch auf Garantie. Ist das rechtlich korrekt?

Hallo,

ich habe einen Sat-Receiver gebraucht über Ebay-Kleinanzeigen gekauft, mit einer Amazon-Rechnung aus November 2015. Jetzt ist das Gerär leider defekt, ich also Kontakt mit Amazon aufgenommen. Doch mir wurde gerade erzählt ich hätte keinen Garantie-Anspruch. Der Ebay-Verkäufer soll sich bei Amazon melden und den Garantiefall klären.Denn er steht ja schließlich auf der Rechnung.

Ich kenne den Verkäufer garnicht, muss ich den jetzt tätsächlicn "anbetteln" das er einen Garantieanspruch geltend macht für ein Gerät welches er rechtsmäßig verkauft hat ??

Ich habe doch einen rechtlich gültigen Kaufvertrag für das Gerät, geht dann nicht auch die Garantie auf mich über ??

Bitte um Hilfe, danke.

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Umtausch nach Internet-Kauf: Zelt erweist sich als nicht geeignet. Was nun?

Hallo zusammen,

meine Eltern haben sich vor sechs Wochen ein Vorzelt für einen QEK-Junior (Kult-Wohnwagen aus der DDR) im Internet bestellt.

Das Zelt wurde als "Vorzelt "QEK-Family" für Qek Junior, usw. ..." angegeben, siehe hier:

http://www.trabiteile.de/product_info.php/products_id/2351

Nun ist mir klar, dass das zweiwöchtige Rückgaberecht dazu dienst, sowas auszuprobieren. Es hat nur leider eine Woche durchgeregnet und meine Eltern wollten das Zelt nicht schmutzig machen. Danach ist meine Mutter ins Krankenhaus gekommen, sodass das Ganze zur Nebensache wurde.

An diesem Wochenende stellte sich nun heraus, dass das Zelt - obwohl explizit dafür ausgegeben(!) - hinten und vorne nicht passt. Das liegt auch daran, dass es sich wohl um ein Universalzelt handelt, wie ihnen jetzt erst klar wurde.

Dies liest sich meines Erachtens jedoch anders, ionsbesondere wegen der Formulierung "Vorzelt "QEK-Family" für Qek Junior, [...]". Dies impliziert meines Erachtens, dass es sich in erster Linie um ein Vorzelt, passend für den genannten Typ handelt und darüber hinaus eben auch für andere Wohnwagen, etc. geeignet ist.

Ich habe nun den Internet-Verkäufer angeschrieben und darauf hingewiesen, dass es nicht passt und dies einen Mangel darstellt. Aus diesem Grunde würden meine Eltern gerne den Kauf widerrufen. Auch habe ich erwähnt, dass das Zelt in absolut neuwertigem Top-Zustand befindet.

Der Händler argumentiert nun mit "Er hätte noch nicht einen Widerruf bei diesem Zelt gehabt und dies sei auch nicht mit einkalkuliert.". Er könne daher nur einen Umtausch gegen Erstattung von 80% des Kaufpreises anbieten.

Ich habe dann noch einmal nachgesetzt und ihn freundlich darauf hingewiesen, dass ihm das Widerrufsrecht gem. Fernabsatzgesetz als Online-Händler doch ein Begriff sein sollte und es doch sehr verwunderlich sei, dass so etwas nicht zur Kalkulation gehöre. Darüber hinaus seien "Noch nie Probleme gehabt." und "Alle Kunden immer zufrieden" doch sehr vage Behauptungen, die keine Standhaftigkeit hätten. (Das nur mal nebenbei)

Ich habe nun noch einmal den perfekten Zustand hervorgehoben und dass er eben keinen Verlust damit machen würde. Ebendies hätte er innerhalb der 14-tägigen Rückgaberechts ohnehin akzeptieren müssen. Als Entgegenkommen habe ich nun dennoch die Übernahme der Rücksendekosten angeboten und unterstrichen, dass ich einem größeren Streit möchte.

Meine Fragen:

  • War mein Vorgehen gerechtfertigt?
  • Wer ist im Recht?
  • Wie sollte ich weiter verfahren?

Über Antworten würde ich mich freuen!

Danke im Voraus! Peter

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