Rücksicht auf Nicht Hundehalter wie?

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24 Antworten

Eines vorab:

Es gibt Nicht- Hundehalter bei welchen auch ein gut erzogener Kleinsthund an der Leine geführt keinerlei Gefällen findet - Die sogar noch Glauben dann einen Hundehalter über die Wahl seines Weges mit Hund oder die Daseinsberechtigung insgesamt belehren zu müssen ...

Bei solchen "Erlebnissen" ist dann auch bei mir erst einmal "Rauch unter der Mütze" und ich wünschte mir ein Reportaire an freundlich, flotten Sprüchen welche Aerger beim Hundehalter erst gar nicht Aufkommen lassen, um das Ansehen von Hund und Halter zu verbessern ;o))))

Auch Radlfahrer und Mountainbikern welche selbst im Querwaldein keinerlei Individualdistanzen weder beim Halter noch beim Hund kennen - diesen würde ich gerne fröhlich etwas hinterherrufen können ...

Rücksicht auf Nicht-Hundehalter nehme ich immer !

Erkenne schon von weitem an der Körperhaltung und Bewegung wann ein Nichthundemensch Angst erkennen lassen könnte, nehme den Hund kurz am Halsband, weiche leicht im Bogen aus, lasse wenn notwendig an Engstellen auch den Hund einmal absitzen und habe - zur Entspannung des Nichthundehalters UND Hundes immer ein nettes Spruechlein auf den Lippen:

  1. den lasse mer vorbei ...
  2. Angucken ist erlaubt, hinsausen nicht ...
  3. Grüß Gott, Moin Moin, Hallo, Guten Morgen, Mahlzeit, Guten Abend, Guten Tag - je nach Region in der wir uns befinden und nach Tageszeit
  4. den lasse mer Jogg
  5. Schau guck der geht da spazieren
  6. Neugierg Ist nicht erlaubt

... Und schon lächeln die Nichthundehalter und gehen entspannt vorbei - weil es wurde bemerkt, dass der Nichthundemensch beachtet wurde. Meistens kommt ein netter Spruch zurück und manchmal gibt's eine kleine Unterhaltung ...

  1. muss man vor dem Angst haben
  2. Der passt wohl auf sein Frauchen/Herrchen auf
  3. hat der wohl Angst
  4. Ist der goldig, darf man den streicheln
  5. Oder auch: Danke dass Sie so viel Rücksicht nehmen

Es versteht sich von selbst, dass sich meine Hunde nicht in einer öffentlichen Grünanlage mit Liegewiese erleichtern, nicht an Papierkörben neben Parkbänken auf welchen Menschen sitzen das Bein heben, oder gar die Bank ersteigen um dort als Hund auch zu sitzen ...

Hinterlassenschaften werden ohne großes Aufhebens mitgenommen. Auf Kinderspielplätzen haben Hunde nichts zu suchen, aber durchaus gut erzogen daneben um Kindern und Eltern Rede und Antwort zum Hund an sich und zum richtigen Verhalten angesichts Hund geduldig zu erklären. Wichtiger Spruch: Dort wo Hunde spielen machen sie nicht hin.

Eine gaaanz wichtige Bitte an alle die mit Hunden leben:

Man darf Hunde mit in viele Biergärten und Speiselokale nehmen, sie sind dort nicht ungern gesehen. Hundeverbote werden in solchen Lokalitäten meist ausgesprochen weil Hundehalter einfach den Speiseteller nehmen und dem Hund mit Resten auf den Boden stellen - Das ist der Hauptgrund weshalb sich Nicht - Hundehalter unter den Gästen beim Wirt beschweren!! Das ist der Hauptgrund weshalb die Lokale in welchen Hunde gerne gesehen sind - immer weniger werden!

Natürlich setzt man sich in einem Lokal mit Hund so und platziert diesen entsprechend, dass nicht alle Gäste, Nichthundehalter und Bedienungen ständig über den Hund hinweg steigen müssen!

Zum Schluss:

Dem Hunde, wenn er wohl erzogen, ist selbst ein Weiser Mann gewogen ...

sophia40 01.03.2012, 16:23

Wow mega stark Deine Antwort eine Million mal danke schön. ich finde das Thema so spannend echt. Das mit den Radfahrern ist mir auch schon passiert. Wir haben hier einen Jungen der immer sehr frech ist auch so nicht nur zu Hundehaltern. Er fährt immer absichtlich ganz nahe an mir vorbei. Ich habe ihn mal freundlich angesprochen das das nicht geht und so weiter. Anderer Hundehalter auch. Es half nichts er wurde noch frecher und fing sogar noch an zu klingeln während dem nahen vorbeifahren. Selbst meine Schnauzerhündin bekam Angst. Da hab ich mal zu ihm gesagt wenn Du das noch mal machst dann lasse ich meine Hunde los und Du musst mit einer halben Arsc....backe nach Hause fahren weil die andere meine Hunde gefressen haben. Dann habe ich ins Halsband gegriffen als wollte ich den Hund los machen. Du so schnell kannste nicht gucken wie der weg war .-)) Er hat nie mehr geklingelt und ist immer ganz artig vorbei gefahren im Abstand :-)) :-)) Danke für die Antwort. Du warum steht denn bei dir oben dürber RatgeberHelden Antwort wie kommt den das da hin? Wer hat das gemacht?

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YarlungTsangpo 01.03.2012, 19:26
@sophia40

Wie dieses Ding RatgeberHelden zustande kommt = keine Ahnung (schäm)

Sophia40

du solltest Dir angewöhnen bei Radfahrern nicht extrem zur Seite zu gehen und dich zwischen Radfahrer und deinem Hund aufhalten!

Einen Hund achten Radfahrer so gut wie gar nicht - auch Überfahren oder anfahren des Hundes ist eine Gefahr ... Ist da aber ein Mensch besteht mehr Hoffnung, dass Radfahrer etwas langsamer fahren und ggf. auch mehr Abstand halten.

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sophia40 01.03.2012, 21:06
@YarlungTsangpo

Ach YarlungTsangpo da bin ich wieder zu blöd dazu. Wenn es wichtig ist, dass der Mensch dazwischen steht warum schreibst Du denn :

du solltest Dir angewöhnen bei Radfahrern nicht extrem zur Seite zu gehen und dich zwischen Radfahrer und deinem Hund aufhalten!

Ich verstehe das nicht, dann müsste ich mich doch gerade dazwischen stellen. Du schreibst nein ist das ein Fehler?

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sophia40 01.03.2012, 21:07
@Acoma

Acoma das ist ja goldig ich weiß es ich weiß es hi hi :-))

Danke Dir ich lese es nachher auf jeden Fall. Ich muss lachen jetzt.

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sophia40 02.03.2012, 11:05
@sophia40

Vielen DANK für alle Antworten. Ich hätte gerne überall einen Stern vergeben. Geht aber leider nur einer. Nicht traurig sein und tausend Dank für die vielen tollen Antworten. War ein tolles Thema.

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YarlungTsangpo 02.03.2012, 15:58
@sophia40

Sophia40

Hab ich mich missverständlich ausgedrückt - Mea Culpa - Aber doch - der Mensch bleibt ggf. Im Weg stehen und nimmt nur den Hund hinter sich oder auf die ungefährdete Seite = hat den Zweck, dass Radfahrer acht geben muss keinen Menschen anzufahren = dadurch wird er aufmerksamer + langsamer.

Danke für den Stern. ;o)))). Schade, das man keinen Kollektivstern vergeben kann. War ein Klasse Thema und viele Teile an Tipps werden ein Ganzes!

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didis 02.03.2012, 17:57

@Yarlung Tsanpo: Ist ja auch super wie Du das hier alles erklärst. Nur leider gibt es viel zu wenig Hundehalter von Deiner Sorte. Es bleibt dabei, dass es viel zu viele Menschen gibt, die selbst mit Ihrem Hund nicht klarkommen und einfach die Menschen umzu (im besten Fall "NUR") belästigen. Tatsache ist aber, dass es nur so von Hunden wimmelt die komplett durchdrehen. Allein in der Straße in der ich neu angefangen bin zu arbeiten lauft mir ständig eine Person über den weg, wo der Hund komplett durchdreht, und das nicht nur bei mir. Bei dem 2. Hund muss ich leider jeden Tag dran vorbei wenn ich an meinen Arbeitsplatz will, der dreht auch jeden morgen komplett durch. Und Du kannst nicht von wildfremden Menschen ein Artgerechtes Benehmen Deinem Hund gegenüber erwarten. Wieso soll ich Deinem Hund beweisen dass ich keine Angst vor ihm habe? Du musst mir beweisen dass Du Dein Tier im Griff hast. Wenn so ein Tier durchdreht und zubeißt ist das nicht mal eben ein kleiner Kratzer. Ich erinnere nur an die Frau mit der 1. Gesichtstransplantation in Frankreich, die wurde von Ihrem eigenen Pitbull angegriffen. Ein bekanntes Pärchen von mir mit 3 Kindern hatten sich auch einen Hund zugelegt, nachdem Mutter und eins der Kinder gebissen wurden versuchen sie das Tier jetzt loszuwerden.

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YarlungTsangpo 03.03.2012, 00:22
@didis

@ didis: Panik kommt von Panik machen. Angst hat ein Mensch nur wenn er keine Erfahrung mit Tieren hat, keine Daten und keine Fakten kennt.

Hast du Angst täglich die Strasse zu betreten, auf die Arbeit zu fahren? Die meisten Unfälle mit bösen Verletzungen oder tödlichem Ausgang gibt es = mit Wild, also Reh, Wildschwein Hase ....

Nein, als Autofahrer machst du dich kundig, fährst zurückhaltender wenn die Dämmerung kommt usw. Du wirst beschult, schon in der Fahrschule wie du dich verhalten musst wenn solche Tiere auftauchen - als Autofahrer damit dir kein Unfall passiert mit frei laufenden Tieren.

Würde jeder Autounfall mit Wild, jeder Unfall mit Pferd, jeder Unfall mit Rindern so publikumswirksam "aufgebauscht" wären Zeitungen voll und kein Mensch würde sich mehr trauen das Haus zu verlassen!

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2011/0320/01_hundebisse.jsp

Hier kannst du dich kundig machen. Selbst im Fernsehen werden Menschen aufgeklärt weil = heute manch ein Mensch aufwächst ohne noch eine Ahnung zu haben wie man mit Empathie mit Tieren umgeht.

Menschen leben seit ca. 135 000 bis 16 000 (Fachgelehrtenstreit über die Dauer der Domestikation) mit dem Hund zusammen. Da ist es nicht zuviel verlangt - diese Fähigkeit des Zusammenlebens - bleibt auch beim Menschen erhalten. Alles andere wäre ein Kulturverlust.

Warum Hunde Menschen beißen, was dazu führt, nämlich Fehlverhalten und Fehleinschätzung eines Tieres, dazu finden sich auf dem oben genannten Link weitere Verweise zu interessanten Texten.

Information ist alles. Da muss man keine aufgebauschten Beißvorfälle auf ca. 5 Millionen (!) allein in Deutschland lebende Hunde implizieren, noch dazu dann Vorfälle aus dem Ausland weil es wohl nicht ausreicht was im Inland passiert sein sollte.

Wenn du das im Verweis genannte dann gelesen hast - hast Du dann Angst vor Pferden?

Warum ein Hund Mutter und eines der Kinder beisst - dazu kannst du auch gute Information im Link finden.

Ein Hund ist KEIN Mensch - schon gar nicht besser oder vernünftiger als ein Mensch. Hunde können lernen mit Menschen umzugehen - das sollte und muss umgekehrt auch gelten.

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Goodnight 02.03.2012, 22:00

@YarlungTsangpo

Wunderbare Antwort, so wie es sein sollte!

Herzlichen Glückwunsch zu deiner wohlverdienten Auszeichnung!

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Hattest Du noch nie ein Leben ohne Hund?

Selbst dann müsstest Du Dich reinfühlen können, was andere Menschen stören könnte: ein ständig bellender Hund (hier gibts einen, der bellt den ganzen Spaziergang lang, ständig!), einer, der alle Leute mit dreckigen Pfoten anspringt, der Fremden durchs Gesicht leckt oder im Vorbeigehen an den Häbnden schnüffelt. Der in Vorgärten oder auf Spielplätzen und Wege kackt (ohne dass du es dann zumindest wegmachst) und pinkelt....

vor allem mit einem großen Hund würde ich sicherheitshalber allen anderen Leuten etwas aus dem Weg (weit genug zur Seite) gehen, manche haben nun mal Angst vor Hunden... wenn Du ne Flexleine hast, achte auch andere Spaziergänger und Radfahrer... ich hab so eine Leine schon mal nicht gesehen....

Hast Du ne Hündin, achte drauf, keinem Rüden zu nahe zu kommen, wenn sie läufig ist, das werden die Rüdenbesitzer Dir danken.

ich bin übrigens Ex-Hundehalter ;-)

sophia40 01.03.2012, 16:24

Aha....................

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Blindi56 02.03.2012, 16:10
@sophia40

Falls sich das jetzt auf das "Ex" bezieht: das hat ganz einfach persönliche Gründe, ich mag Hunde und Hundehalter trotzdem noch! Und geh auch oft mit einem ziemlich großen spazieren.

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ich nehme Rücksicht auf meine Umgebung in dem ich gar keinen WauWau habe. statt dessen habe ich eine Mietzekatze...

ansonsten würde ich sagen: Hund wenn man spazieren geht an die Leine nehmen, in ländlichen gebeiten kann man ihn auch mal laufen lassen. in der Stadt bleibt da wohl nur der Hundepark oder mal eben ins Grüne fahren.

stichwort hinterlassenschaften. tütchen dabei haben ist schon mal ne gute wahl...

lg, anna

Cavalierchen 01.03.2012, 10:54

Ist das Kätzchen ein Freigänger?

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Peppie85 02.03.2012, 20:43
@Cavalierchen

ja, aber wir wohnen hier ländlicher. da ist es nicht sooo schlimm...

lg, Anna

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sophia40 01.03.2012, 21:13

Danke DIR

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also ich wohne in der Stadt und bin eine Hundebesitzerin. Ich finde das Thema auch schwierig: die Beziehung zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern. Ich habe Glück, meine Hündin ist sehr lieb und schleimt sich einfach bei jedem ein, so dass ich sie sogar mit auf die Arbeit nehmen kann, und dort jeder entäuscht ist, wenn sie mal nicht dabei ist. Gut finde ich an meinem Hund, dass sie auch Menschen dazu kriegt, sie zu mögen, die eigentlich eine totale Angst vor Hunden haben.

Ich lasse ihr aber auch viel Raum. Sie läuft meist ohne Leine, aber weil ich ihr vertrauen kann- ich finde dass muss man können , sonst muss man halt zur Hundeschule. Punkt! ich bin aber auch immer sehr aufmerksam. Wenn sie doch mal schnüffeln geht, rufe ich sie sofort zurück (und sie hört!). Aber sie interessiert sich eiegntlich nicht für Kinder und Menschen, es sei denn sie haben gerade was leckeres zu Essen in der Hand ;)

Es gibt aber leider viel zu viele Menschen, die Hunde haben, und doch nicht wissen, wie sie mit denen umzugehen haben. Sie kaufen sich große Hunde weil sie es kurz toll finden, gehen dann aber nicht lang genug spazieren, oder nur an der kurzen Leine, sind total ängstlich und übertragen die Angst auf Hunde und heraus kommt ein aggressives Tier. Leider sind es gerade diese Hunde, die bei Nicht-Hundehaltern das Vorurteil aufkommen lassen, alle Hunde würden beißen, böse sein und seien aggressiv. das ist echt traurig und macht mich wütend!!!

An diese Tüten, naja, daran muss man sich gewöhnen. Allerdings gibt es auch hier viele Hundehalter, die dann die Tüten irgendwo in Büschen entsorgen und da frag ich mich dann natürlich auch, was für ein Sinn das aufsammeln eigentlich hat, und dass der Kot ohne Tüte zumindest noch verroten kann.

Der Hundehalter hat Verantwortung. An erster Stelle aber gegenüber seinem Hund. Dann ergibt sich die Beziehung zu den anderen meist von selbst. Mann muss aufmerksam bleiben, das ist klar. Aber man muss seinem Tier auch vertrauen (können). Das finde ich sehr wichtig!!!

Noch etwas wurde hier nicht angesprochen: Wie sieht es beim Baden aus? Ich musste einmal am Rand von Berlin (es war eine freie Badestelle, aber eben auch als Badestelle ausgewiesen, mit Rettungsturm und Sandstrand) neben einem Hund schwimmen, den der Besitzer auch noch immer wieder ins Wasser zwischen die badenden Leute jagte. Es gibt genug ausgewiesene Hundebadestellen, und auch an "wilden" Badestellen muss ich mich mit badenden Hunden abfinden, warum ausgerechnet auch noch am Badestrand? Aber es kam noch schlimmer: Abends kamen noch mehr Hundebesitzer mit dem Auto, um ihre Hunde dort baden zu lassen. Ein Hund kackte mitten auf dem Strand in den Sand, worauf der Besitzer den Haufen mit etwas Sand abdeckte. Prost! Am nächsten Morgen wird ein Badegast seine Decke in den Haufen gelegt haben. Da war mir alles vergangen, und diese Badestelle habe ich nie wieder aufgesucht. Da zahle ich lieber Eintritt für einen hundefreien Strand.

sophia40 02.03.2012, 20:54

Mit dem Baden da hätte ich mir ehrlich gesagt auch nichts weiter gedacht. Solange nicht dran steht dass Hunde nicht erlaubt sind finde ich es kókay, wenn Hunde etwas abseits aber dennoch an dem Badesee mitbaden. Schließlich hat nicht jeder Hund Flöhe :-)).

Wegen dem Haufen das finde ich total unverschämt da bin ich Deiner Meinung.

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Claud18 12.03.2012, 13:36
@sophia40

In Berlin sind Hunde offiziell an ausgewiesenen Badestränden nicht erlaubt - das las ich gerade wieder in der Zeitung (aber wie bei so vielem - es hält sich keiner dran). Man muss auch daran denken, dass so ein Hund schnell nach einem spielenden Kind schnappen kann. An dem genannten Strand kontrollierte ab und zu die Wasserschutzpolizei und verwies die Hundebesitzer des Strandes, aber kaum war sie weg, waren die Hunde wieder da.

Am Badesee etwas abseits - damit hätte ich kein Problem. Auch bei den zahlreichen wilden Badestellen, wo sich Familien mit Familienhund einfinden, nicht - für diese gibt es ohnehin keine Regelung. Ärgerlich finde ich es nur, wenn ich nirgendwo ohne die Gesellschaft von anderer Leute Hunde baden kann.

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Hallo, ich höre auch viel über Nicht Hundehalter, die sich aufregen, weil überall Kot rum liegt. Natürlich ist es nicht ok, Kot auf Grundstücken etc. liegen zu lassen. Aber ich habe nirgends darüber gelesen was Hundehalter ertragen müssen. Man kann leider nicht immer bestimmen, wo sein Hund hin macht, vor allem wenn es sehr dringend ist. Ich mache den Kot weg, aber das reicht den Menschen nicht. Ich traue mich schon gar nicht mehr ohne Tüte hin zu stehen, wenn mein Hund nur über eine Wiese läuft. Da klopft schon jemand am Fenster und dort. Es ist völlig ok, wenn sie klopfen und sich beschweren wenn ich weg laufe ohne es wegzunehmen. Aber bevor er überhaupt macht oder während. Ich versteh das nicht.

Warum ist hier die Frage nach der Rücksicht auf NICHT-Hundehalter?

Solche grundlegenden Dinge, wie Hund anleinen wenn Fremde Menschen oder auch Hunde kommen, Hinterlassenschaften immer entfernen und Hund erziehen, damit er sich nicht Fremden gegenüber respektlos benimmt, sollten selbstverständlich sein. Schließlich will ich als Hundebesitzer eben so wenig bei jedem Gassi in Hundekacke treten, mich von unerzogenen Hunden bedrängen und anspringen lassen oder in Panik verfallen, wenn mein Hund, der vielleicht auch mal mit zunehmenden Alter schwere Hüft- oder Rückenprobleme haben könnte, von einem fremden Hund halb überrant wird.

Als ich mein Hund gerade in die Pubertät kam hatte ich nur mit Vorurteilen zu kämpfen a la "klein und bissig und unerzogen". Gerade zu diesen Menschen bin ich hin und hab sie vom Gegenteil überzeugt. Seitdem hör ich kein einziges Wort mehr darüber. Dennoch hab ich noch nie solche Erfahrungen als Schwerverbrecher gemacht - aber Giftköder liegen hier auch rum.

sophia40 01.03.2012, 18:00

Warum ist hier die Frage nach der Rücksicht auf NICHT-Hundehalter? >

weil es mich interessiert :-))

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Sonnenblume104 02.03.2012, 21:52
@sophia40

=) das war eher so gemeint, als dass die Fragen heißen müsste: "Rücksicht auf Nicht-Hundehalter UND Hundehalter" =)

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Ich frage mich gerade etwas wie man die Sicht eines Nicht-Hundehalters vergessen kann, denn im Grunde verhalte ich mich mit meinem Hund ja genauso wie ich auch von anderen Hundehaltern erwarte, dass sie sich verhalten: Ich lasse niemals die Hinterlassenschaften meines Hundes irgendwo liegen, wo andere höchstwahrscheinlich reintreten könnten (innerorts, in Parkanlagen etc.). Ich lasse meinen Hund nicht frei rumrennen, wenn andere Leute unterwegs sind (aber meine Hündin hat ja auch das Problem, bei fremden Menschen und Hunden in Euphorie zu geraten und geht fast schon zwangsartig auf jeden zu der sie nur anblickt). Ich lasse sie nicht auf fremde Grundstücke laufen und wenn ich bemerke, dass sich jemand fürchtet (was eher selten vorkommt), weiche ich der person entweder aus oder lasse meinen Hund sitzen. Mehr ist da ja eigentlich nicht dabei und das erwarte ich auch von anderen Hundehaltern, wenn die ihren Hund nicht kontrollieren, bin ich schließlich auch in der Bredouille, weil ich dann auch noch deren Hunde von meinem Hund abhalten muss (Bei Hunden die laut bellend auf sie zurennen kriegt die auch nen Koller).

Umgekehrt stimmt es schon, dass man sich als Hundehalter oft mit absolut nicht nachvollziehbarem Verhalten konfrontiert sieht. Wenn ein erwachsener Mann im Rentenalter, einer 20-Jährigen mit ihrem kniehohen Hund aus dem Haus raus und noch 50 Meter hinterher rennt um sie zusammenzubrüllen, weil "der Köter" - allen ernstes - mit zwei Pfoten in seine Einfahrt reingelaufen ist, dann kommt man sich echt vor wie im falschen Film -.-

niska 01.03.2012, 11:33

P.S. was ich noch vergessen habe: Ich würde meinen Hund nie, nie, nie zum Shoppen mitnehmen oder sonst irgendwo hin, wo dichtgedrängt hunderte von Menschen herumlaufen - nicht nur, weil das bei meinem Hund einfach nicht geht (die würde apathisch werden), sondern weil ich einfach finde, dass man einen Hund nicht derart überfordern sollte. Stress aushalten ist das eine, aber einen Hund durch Menschenmengen zu zerren ist was anderes.

Ich komme jetzt darauf, weil ich demletzt eine mit nem komplett überstressten Pinscher beim H&M gesehen hab - der Kuh hätte man unbemerkt auch ne Watschelente an die Leine binden und den Hund klauen können, so sehr war die mit den Sonnenbrillen beschäftigt -.-

Bei mir zu Hause gelten übrigens andere Regeln: Ich hab mit meinem Hund ständig das Problem, dass die Leute sie einmal dazu ermutigen hochzuspringen und dann wieder nicht, wenn sie dreckige Pfoten hat. Deswegen habe ich jetzt klipp und klar die Regelung aufgestellt: Der Hund springt hoch - arrangiert euch damit! Ich hab am Anfang wirklich Erfolg gehabt, dass sie sich hinsetzt, wenn Leute sie ansprechen - aber wenn die Hälfte der Leute sich nicht dran hält was ich sage, dann haben eben alle Pech gehabt. Solange sie an der Leine ist, lasse ich sie natürlich nicht hochspringen, aber in meinen eigenen vier Wänden gilt die Regel: Wenn du den Hund unbedingt anschauen und mit ihm sprechen musst, dann wirste eben angesprungen. Geh in die Knie (dann springt se nicht) oder leb damit.

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Annuk 02.03.2012, 12:07

Kannst du bitte in meine Nähe ziehen und dich hier mal mit den Hundehaltern besprechen :)

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niska 02.03.2012, 21:12
@Annuk

Wieso? Du siehst doch auch an den anderen Antworten, dass viele Hundehalter sich so verhalten.

Ich kenne natürlich auch gerade jene unbedarften älteren Herrschaften, deren Hundchen überall hinmachen dürfen und jeden anspringen dürfen. Aber ich würde sagen bei Hunden verhält es sich wie mit jedem Vorurteil: Diejenigen die unangenehm auffallen, merkt man sich besser...

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Also ich wurde nie wie ein Schwerverbrecher behandelt, nur weil wir einen Hund hatten. Und der hatte auch noch nen ziemlichen Knall.

Also zunächst mal kommt der Hund nicht überall mit hin. Das würde ihm auch gar nicht gefallen. Von Kindern wird er fern gehalten, viele haben einfach Angst vor Hunden, man muss es ja nicht noch schlimmer machen, nur weil er auf sie zu rennt und anspringt zb, auch wenn er es nicht böse meint.

Auch bei anderen Hundehaltern sollte man vorsichtig sein, es verstehen sich ja nicht alle Hunde untereinander.

Und natürlich sollte man darauf achten, dass der Hund nicht überall hinmacht. Notfalls immer Beutel in der Tasche haben, zum aufsammeln. Wenn der Hund gut gehorcht, ist es schon mal halb so schlimm. Denn dann kann man ihn zb auch von anderen Leuten abhalten.

Ja, das ist ein sehr Intressantes Thema, was wir schon den Besitzern sagen, wenn sie das erste Mal zu uns auf den Platz kommen. Eine Gesellschaft kann nur funtionieren, wenn man Rücksicht mit Gegenrücksicht beantwortet. Wir als Hundebesitzer haben die volle Verantwortung für unsere Hunde was sie tun oder an Schaden anrichten. Und um genau das zu verhindern, sollten wir Hundebesitzer begreifen, dass der"Nicht-Hundebesitzer"nicht verpflichtet ist die Hundesprache zu erlernen. Es gibt nun mal Menschen, die keine Hunde oder gar Tiere generell mögen. Egal was wir Tierfreunde davon halten, wir haben es zu respektieren. Kommen Kinder,ist mein Hund sofort an der kurzen Leine. Gerade Kinder neigen zu unverhofften Taten, wie Schreien, Hände hoch reißen, Rennen usw. Klar sollte man Kinder beibringen dies nicht zu tun wenn ein hund kommt. Nur wenn Kinder Angst haben, dann kann man denen erzählen was man will, sie reagieren panisch. In Parkanlagen wo Leinenzwang herrscht sollten wir Hundebesitzer uns gefälligst daran halten. Nur so können wir das Bild der Hunde in unserer Gesellschaft verbessern. Auch sollten sich noch einige Hundebesitzer es angewöhnen die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners zu entsorgen. Es ist kein Problem eine Tüte zu nehmen es einzusammeln und wegzuschmeißen. Klar, man muß nicht im Gebüsch hinter her krabbeln oder im Wald, da kann man es liegen lassen. Was gar nicht geht, ist wenn, Erwachsene, sprich Nichthundebesitzer mich schon im vorraus an machen, wie " Ich hoffe wenn ihr Köter scheißt machen sie das weg!" Auf so etwas reagiere ich hoch allergisch. Und bei so einem Ton kann es auch sein das ich mich vergesse. Wo ich wirklich aber nicht meinen Mund halten kann, ist, wenn ich Muttis sehe mit Kindern, die Kinder irgend ein Papier von Schokolade oder sonstiges, und es dann einfach auf den Boden fallen lassen und die Muttis daruf nicht reagieren. Da mache ich dann mein Mund auf.Ich sammle von meinem Hund alles ein, dann verlange ich aber auch, das mein Hund und ich das Recht haben auf eine saubere Straße zu laufen.gerade Muttis, bzw Eltern schimpfen meist immer über den Hundedreck, was ja auch ohne wenn und aber ecklig ist. nur der Müll den die Menschen verursachen ist genau so anzusprechen und anzuprangern. Auf Kinderspielplätzen haben Hunde nichts aber auch rein gar nichts zu suchen. Hunde sind wundervolle Lebewesen, und eigentlich bei guter Erziehung gute Partner für Kinder. Hunde helfen Behinderten, Verschüttende usw. Doch wie geschrieben, bitte Rücksicht nehmen auf Nichthundebesitzer. LG spieli

sophia40 01.03.2012, 20:52

Danke Dir ich finde Deine Antwort zeigt beide Seite auf. Finde ich super. Das mit dem Papier das einfach liegen gelassen wird und Mutti wegschaut ist mich noch gar nicht aufgefallen.Aber Du hast recht.Und auch ich finde das Wort Köter das aller letzte. Da bin ich ebenso empfindlich :-)). Tolle Antwort danke Dir.

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Acoma 01.03.2012, 21:12
@sophia40

Ich finde Köter ebenfalls schrecklich. Mein Hund wurde des öfteren so betitelt.

Ich habe mich dann umgedreht und zurückgerufen:

Das ist kein Köter, das ist eine Töhle!

Seit dem habe ich dieses Wort kaum noch gehört:-)

Natürlich bezeichne ich meinen Hund normalerweise nicht als Töhle, aber irgendwie muß man manch Spinnern mal den Wind aus den Segeln nehmen. Und wenn sie merken das sie einen zumindest damit nicht nerven können, hört man es viel seltener, so gut wie kaum

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Annuk 02.03.2012, 12:03

Nette Antwort, spieli! Gut zu lesen. Gibts das wirklich, völlig voreingenommen angepöbelt zu werden??? Hätte ist nicht gedacht, es gibt eben Idi... auf beiden SeitenWas mir noch fehlt möchte ich hier ergänzen:

Liebe Hundehalter, wenn ihr die Hinterlassenschaften in die Tüte gepackt habt, schmeißt bitte nicht einfach die Tüte in die Gegend.

Früher lag überall Hundekacke, jetzt liegen überall gefüllte Kacketüten. Das ist mindestens so widerlich und umweltschädigend.

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ich habe das glück direkt an einem gebiet zu wohnen wo hunde ohne leine laufen dürfen! generell nehme ich meinen hund dort nur an die leine wenn: mir andere angeleinte hunde entgegenkommen, mir mehrere kinder entgegenkommen oder ich nett darum gebeten werde...ansonsten,mache ich dies nicht...oft werde ich angepammt meinen blöden köter anzuleinen oder man droht mir mit dem ordnungsamt,aber da ich nicht gegen das gesetz verstosse,kann man mir da zum glück nix...ich argumentiere dann immer fogendermassen:ich gehe ja auch nicht im zug in ein raucherabteil und fordere dort die leute dort nicht zu rauchen...genauso gehe ich doch nicht in einem ausgewiesenem leinenbefreiten gebiet joggen oder spazieren und blaffe die leute an ihre hunde anzuleinen...

ich nehme gerne rücksicht,wenn man mich freundlich darum bittet ansonsten ,selbstverständlich,nicht...ich kann aber auch leute verstehen die sich aufregen,wenn hunde dort ohne leine frei rumlaufen wo dies ausdrücklich verboten ist!

Wenn mir Fußgänger entgegen kommen leine ich meinen Hund an. Mit diesem Geheimtipp bin ich immer gut gefahren .

.........allerdings ist es mir auch schon passiert das ein etwa 5 jähriges Mädchen mit ihrem Fahrrad in die Seite meines Hundes gefahren ist und danach umgekippt....der Hund hat 2 mal gebellt weil er sich erschrocken hat und das Mädchen hat geweint.

.........und ich bin vom Vater angemeckert worden ( der ist in so einer Art Fahrradkanu liegend gefahren ) und das so lange ....es hätte nicht mehr viel gefehlt und er wäre mit seinem Vehicle in den Teich geflogen.

sophia40 02.03.2012, 13:30

Toller Vater echt.Und Dein Hund ist mega klasse wenn er nur zwei mal bellt. Total toll echt. Der Vater hätte da drüber mal ein Wort verlieren sollen.

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Ich habe auch einen Hund und ich nehme auf andere Rücksicht indem ich ihn z.B. wenn jemand kommt ihn an die Leine nehme und kurz anhalte, dass er keine Möglichkeit an zu der anderen Person zu gehen und ihn evtl. anzuspringen! In Gaststätten und daheim sind Stühle und Tische für den Hund tabu! Spielplätze und Menschenansammlungen meiden wir, Kot sammelt man ein und bellen und kläffen wird auch unterbrochen!

sophia40 01.03.2012, 21:14

Das ist klasse viele Hunde kann man gar nicht mitnehmen in Gaststätten. Toll wie Du das beschreibst. Danke Dir.

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Hund angeleint und nur wo ich sicher bin, dass der Hund keinen Unfug machen kann. Dass der Hund weder auf Spielplätze oder ähnliche Orte seine Hinterlassenschaften absetzen darf, keine Frage. Immer mindestens 5 Beutelchen dabei haben und diese auch immer benutzen bei Bedarf, so lebt sich gut mit der Umgebung.

konny27 01.03.2012, 10:05

Na,das nenne ich Verantwortungsbewußter Hundebesitzer.Schade das man nur 1 Daumen vergeben kann

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Memmenie 01.03.2012, 10:09
@konny27

ja der einzelne kann nur einen daumen geben, aber die masse machts !!! :-)

<<<<bekenne mich zur daumenvergabe :-D

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Hallo, also zunächst mal wundere ich mich, wie viele Hundehalter explizit betonen, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner wegmachen. Das ist traurig, zeigt es doch, dass es nicht selbstverständlich ist. Wir haben eine sehr schwierige Hündin, von daher bin ich schon 'gezwungen' Rücksicht zu nehmen, sprich keine Belästigung von Mensch und Tier zuzulassen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich ausweiche und Hund/e (angeleint) sitzen lasse, wenn jemand vorbeigeht oder -fährt. Ich freue mich dann auch, wenn ein freundlicher Gruß oder ein Dankeschön kommt. Ich erwarte von mir und anderen Hundehaltern genauso Rücksicht wie von Mountainbikern, NordicWalkern, Sonntagsspaziergängern (die gerne auch mal den gesamten Weg einnehmen, wenn sie in Grüppchen zum Verdauungsspaziergang aufbrechen, was mich wiederum auch als Radfahrer ärgert), Eltern, die bitte auf ihre Kinder aufpassen sollen. Das Zusammenleben geht nun mal nicht ohne gegenseitige Rücksichtnahme. Für mich gehört dazu auch, dass ich den Hunden bestimmte ungewohnte Situationen (Restaurantbesuch, öffentliche Verkehrsmittel, Menschenaufläufe usw.) nicht zumute und sie vor dem Streß bewahre, der unvorhergesehene Reaktionen auslösen könnte. Das geht, weil wir ländlich wohnen - wobei ich aus Rücksicht auf alle Beteiligten in einer Stadt keinen Hund halten würde. Gruß, Kerstin

Hallo sophia40,

mein Hund ist gut erzogen, klaefft nicht grundlos, auch dann nicht, wenn er mal hin und wieder alleine bleiben muss, er springt keine Leute an, geht nicht aufs Sofa, weder zu Hause, noch bei Anderen, bettelt nicht bei Tisch.

Er laeuft brav an der Leine, wenn wir durch den Park gehen, darf erst frei laufen, wenn wir im Campo, im freien Feld sind. Meist treffen wir dort auch andere Hunde mit ihren Besitzern, dann kann er sich so richtig austoben. Wenn wir anschliessend nach Hause kommen, ist er erstmal fertig, verschwindet in seinem Koerbchen ....... ***

Falls mal ein " Malheur " passiert, bleibt kein Hundehaufen auf der Strasse liegen, wird in der naechsten Muelltonne entsorgt.

Alle unsere Nachbarn wissen, dass ich einen Hund habe, aber Niemand fuehlt sich belaestigt, ganz im Gegenteil, er wird immer freundlich begruesst, und auch bei unseren Freunden sind wir jederzeit gern gesehen.

Wenn Du also Deinen Hund von Anfang an gut erziehst, ersparst Du Dir eine Menge Arbeit und Aerger, und auch Deinem Hund geht es dabei viel besser !

Liebe Gruesse von der Costa Calida

sophia40 01.03.2012, 21:12

Ja das stimmt.Mich hat das nur mal so interessiert wie es andere Hundehalter sehen.Ich selber erziehe meine Hunde auch.Oft sagen mir Jogger ach sie wieder bei ihren Hunden habe ich keine Angst.Einige bleiben sogar stehen und fragen wo ich die lieben Hunde gekauft habe was das für eine Rasse ist. :-)) Ich danke Dir sehr.

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Ich persönlich verstehe mich seit Kindesbeinen so, dass man Rücksicht nehmen muss auf andere Menschen, weil die möglicherweise Angst vor Hunden haben könnten.

Besonders weil wir immer "jagdscharfe" Hunde hatten, die auch schon mal, je nach Reiz/Situation überreagiert haben.

Darum gilt für mich nach wie vor, auch heute noch.

Wenn mir unbekannte Menschen begegnen, rufe ich meinen Hund zu mir, auch wenn ich mir meiner oder dem Hund sicher bin, aber die Reaktionen des Unbekannten kenne ich nicht oder kann sie von seiner Körpersprache her nur "erahnen".

So kann man sich in einer entspannten Situation begegnen und die "stillen" Aversionen gegenüber Hunden werden nicht noch weiter unnötig geschürt. Das halte ich, wie wohl die meisten Hundehalter, für selbstverständlich.

sophia40 01.03.2012, 20:58

und die "stillen" Aversionen gegenüber Hunden werden nicht noch weiter unnötig geschürt. >

Stimmt da hast Du recht an diesen Aspekt dachte ich noch nicht. Ist doch aber irgendwie schlimm, wenn man daran schon denken muss oder? Das es nicht einfach immer so geht. Vor allem nervt mich immer das an die Leine nehmen und kürzer nehmen und und und. Ich mache das oft gar nicht mehr.

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Hallo Sophia!

Oft ist es ja auch so, dass man schon fast wie ein Schwerverbrechen behandelt wird nur weil man einen Hund hat

Ohja! Wie wahr!

Ich gesteh jedem zu, das er Angst bzw Respekt vor meinem Hund hat. Noch immer hat sich hier bei mir, nicht wirklich rumgesprochen, das ein gut erzogener Dobermann nicht gefährlicher ist als jeder andere Hund......

Ich nehme Rücksicht auf alles und jeden, in dem ich meinen Hund anleine, wo er an die Leine gehört...ihn SOFORT anleine wenn ein Passant irgendwo am Horizont auftaucht.....Räume selbstverständlich jedes Häuflein weg..... Niemals lasse ich meinen Hund zu Hunden laufen, wenn es mit dem Besitzer nicht vorher abgesprochen ist.......

Was bringt das alles? NICHTS! Erst kürzlich habe ich wieder ein schreiben vom OA erhalten, in dem ich beschuldigt wurde, meinen Hund nicht Ordnungsgemäß angeleint zu haben, was schlichtweg erstunken und erlogen war.

Bei einigen, von denen ich wußte, das sie Angst vor meinem Hund haben, habe ich sogar die Straßenseite gewechselt......aus RÜCKSICHT....jetzt ist mir aber zu Ohren gekommen, das erzählt wird, das ich dies nur tue, weil mein Hund sooooo gefährlich ist.

Schluß mit Rücksicht, ich halte mich jetzt nur noch an die Dinge, zu denen jeder Hundehalter verpflichtet ist. Er darf niemanden Belästigen, anleinen wo es vorgeschrieben ist, Kot beseitigen, und das war es dann auch! Nicht mehr und nicht weniger!

Es läßt mich schwer ärgerlich werden, das die Erwartungen von Rücksichtsnahme, nach Rassen eingeteilt wird. Der Dackel von nebenan, der kürzlich ein Kind ins Knie gebissen hat, der darf sogar an der Strasse ohne Leine laufen (niemand beschwert sich), die nicht oder nur schlecht erzogenen Labbis und Goldis, die es hier in meinem Dorf zu Massen gibt, gelten immernoch als die liebsten Familienhund mit KinderliebGen obwohl einige davon schon mehrfach auffällig geworden sind.....

Ich glaube, ich bin jetzt ein bißchen vom Thema abgeschweift......hat aber gut getan sich mal Luft zu machen :-)))

Was ich aber letztendlich damit sagen wollte....der Hund kann noch so gut erzogen sein, du kannst dich an alle Vorschriften halten, Rücksicht nehmen ohne Ende....

Die alles wird nicht beachtet, berücksichtigt oder gar honoriert, wenn man auf Menschen trifft, die keine Hunde mögen....

LG

Portbatus 01.03.2012, 13:47

Die alles wird nicht beachtet, berücksichtigt oder gar honoriert, wenn man auf Menschen trifft, die keine Hunde mögen....<

Ja, gerade darum müssen wir alle seriösen/erfahrenen Hunde-Halter immer im Hinterkopf haben, dass mit dem Hund oft noch immer völlig unreale "Wolfsängste/Raubtierängste" verbunden sind, die es bis in deutsche Märchengut geschafft haben.

Diese Ängste werden natürlich von Bild + Co. immer wieder neu aufgeheizt/genährt, weil es immer wieder einige wenige, verantwortungslose/ungeschickte Halter gibt, die die Stimmung für alle Halter verschlechtern.

Dem kann man aus meiner Sicht nur mit gelassener, "missionarischer" Toleranz begegnen bzw. vorleben.

Hier in Portugal ist die Stimmung oder Toleranzlage ganz anders, vielleicht weil das Rotkäppchen nicht zum Volksmärchengut gehört ;-)).

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Acoma 01.03.2012, 14:01
@Portbatus

Vielleicht sollte ich nach Portugal ziehen... ;-)

"Gelassene, missionarische Toleranz" gut und schön....Ich bin wirklich kein unentspannter Mensch, aber nach JAHREN, geht auch mir langsam mal das Hütchen hoch....

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sophia40 01.03.2012, 16:14

Hallo Acoma,

ich kann Dich so gut verstehen und danke Dir tausend mal für diese mega tolle Antwort. Ich verstehe Dich nur zu gut. wir haben hier einen Mann mit einem ganz ganz lieben "sogenannten Kampfhund" ( was er nicht ist nur wegen der Rasse) Der Hund ist sowas von lieb und treu. Meine Güte der Hund ist so lieb. Der Mann wird regelmäßig angefeindet kein anderer Hund darf mit ihm spielenn und und und.Dass der Hund ohne Leine am Fahrrad läuft und keinen anderen Hund anschaut dabei dass er perfekt hört nie ungefragt zu Menschen geht. Das stört keinen. Ich bin die Einzigste die mit dem Hund und dem Mann in Kontakt treten und natürlich meine Sally da kann der Hund mal spielen. Was mich auch immer aufregt dass man noch nicht mal ein Wort des Dankes zu hören bekommt wenn man an die Seite geht wenn Jogger, Radfahrer oder Mutter mit kind kommen. Das regt mich total auf. Das mit dem OA und Dir tut mir sehr sehr leid. Nimm es nicht schwer, Du kennst Deinen Hundeschatz und nur das zählt. Du weißt wie er ist und nur das ist wichtig.

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Acoma 01.03.2012, 18:26
@sophia40

Ich danke dir ebenfalls für die netten Worte. Es tut gut, von jemanden verstanden zu werden!

LG

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YarlungTsangpo 01.03.2012, 18:53

Liebe Acoma,

Bei einigen, von denen ich wußte, das sie Angst vor meinem Hund haben, habe ich sogar die Straßenseite gewechselt......aus RÜCKSICHT....jetzt ist mir aber zu Ohren gekommen, das erzählt wird, das ich dies nur tue, weil mein Hund sooooo gefährlich ist.

Auch ich war lange Zeit mit Schäferhunden, sogar mittig Stadt unterwegs. Drei an der Zahl - auf einmal. Wohlerzogene extra bemerkt (!)

in dieser Zeit habe ich gelernt niemals mehr den Bürgersteig zu wechseln, jeden Passanten nett zu grüßen und immer einen lustigen Spruch in Petto zu haben.

Seitdem gibt es keine Probleme mehr - weder mit diesen oder jenen Hunden ;o)))

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Acoma 01.03.2012, 20:35
@YarlungTsangpo

Ach Yarlung...wenn das so einfach wäre....

Ich wohne in einem kleinen Dorf (3000 Einwohner), jeder kennt jeden...Und ich bin (nein wie schrecklich!!!) nur eine zugezogene.....Als unser erster Dobermann starb (ebenfalls gut erzogen und freundlich zu jedermann) ging hier ein Seuftzer der Erleichterung von Haus zu Haus....(einem Dobermann kann man NIE trauen auch nicht wenn er noch so freundlich ist, hieß es)

Nun waren wir vor knapp 7 Jahren so frech und haben uns unseren Santos geholt. Seit dem latsche ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen zum OA und erkläre die Vorfälle (die es nicht gegeben hat) dem netten Menschen, der mich schon kennt, die "Fälle" zwar bearbeiten muß, aber der Meinung ist, das es gezielt gegen diese Rasse geht....

Zu gerne würde ich deinen Rat beherzigen...aber ich weiß das es nichts bringen wird

Trotzdem herzlichen Dank!

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sophia40 01.03.2012, 21:11
@Acoma

Du das hilft aber wirklich versuch es mal. Acoma.Ich sage oft wenn ich merke Leute haben Angst. Dann sage ich :" heute ist Dienstag heute mag sie keine Menschen fressen erst morgen wieder." Die leute lachen dann und gut ist. Versuch es mal oder lade doch die Leute mal zu Dir ein und rede mit ihnen einfach mal versuchen Leute zum Kaffee einladen und reden . Und wenn Du nur einige auf Deiner Seite hast.Man das tut mir aber leid Du.

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Portbatus 01.03.2012, 21:24
@sophia40

Ja, das finde ich auch, Kontakte suchen.

Man sollte mit dem Menschen, die Angst zeigen, ins Gespräch kommen. MIr begegnet immer wieder ein Familie mit kleine Kindern, die derart panisch reagieren und das so schon auf die Kinder übertragen haben (vielleicht schon seit langen Generationen, in der Familie). Ich habe dann mal mitten auf der Straße angehalten, den Ilo Sitz machen lassen und dem jüngsten Kind, ein Pfötchen geben lassen, weil es mir am nächsten stand.

Das wollten dann die anderen Beiden Kinder auch haben. So kam ich mit dem Eltern ins Gespräch. Und seit dem wechseln die nicht mehr die Straßenseite, wenn wir uns begegnen.

Aber das ist nur ein Tropfen auf einen heißen Stein, bei uns in der Straße, aber ein wichtiger Tropfen.

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Acoma 01.03.2012, 21:25
@sophia40

Sophis wie süß...nun versuchst du in DEINER Frage mir zu helfen :-)

Ich habe genau das Jahrelang versucht. ich habe geredet, erklärt, war nett, habe Rücksicht genommen...völlig erfolglos!. Auf zugezogene wird auch nicht wirklich Wert gelegt. Die dienen dazu, das der Dorfklatsch nicht einschläft ;-)

Nach dem letzten Besuch beim OA habe ich meine Einstellung völlig geändert. Und ich halte es jetzt so, wie in meiner Antwort beschrieben, ich erfülle meine Pflichten als Hundehalter und das war´s! Mag nicht mehr!

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YarlungTsangpo 02.03.2012, 16:04
@Acoma

Ohweh - was für eine Dorf"gemein"schaft ....

Mach Dir positive Gedanken - Ignoranz ist die Ausdrucksform des im Rang hohen ...

Nicht nur bei Hunden. :-)))

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Claud18 02.03.2012, 19:54
@YarlungTsangpo

Das ist ja wirklich schlimm....

Bei euch gehen sie gegen Hundehalter vor, die sich an alle Regeln halten, und in Berlin traut sich keiner, gegen Hundehalter vorzugehen, die sich an keine Regeln halten.

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spieli 02.03.2012, 01:05

Hallo Acoma, sag mal was hast du denn für grauenhafte Menschen in deiner Umgebung? Du hälst dich an alle Vorschriften und nimmst Rücksicht und dann so etwas?! Das ist echt unterste Schublade. Solche Probleme hatte ich mit meine Dobihündin Gott sei Dank nicht. Laß dich nicht ärgern schliesslich bist du im Recht. Aber das ist es was mich immer so aufregt,die Besitzer die sich an alle Regeln und Vorschriften halten, kriegen dann den An. . . Nur weil es einfach noch so viele unfähige Hundebesitzer gibt. Nicht aufregen, in der Ruhe liegt die Kraft. LG spieli

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Aus der Sicht eines Nichthundehalters kann ich nur sagen.Wenn ich sehe ein Hund sch....vor meiner Tür und der Besitzer nimmt es nicht mit,rufe ich ganz höflich,ihr Hund hat etwas verloren. Gehe ich mit den Kindern in den Park und muß die Kackeeeeeeeeee von den Schuhen kratzen ärgere und ekele ich mich. Wenn mir dann noch Hunde ohne Leine angelaufen kommen und ich rufe,nehmen sie bitte den Hund an die Leine,kommt,der Hund tut niemanden etwas. Toll,das haben alle Hundebesitzer wahrscheinlich auch gedacht,wo die Hunde schon zugebissen haben. Ein Hund ist ein Tier und er kann für all diese Angelegenheiten nichts,dafür ist der Besitzer verantwortlich.

sophia40 01.03.2012, 16:26

Es liest dich als ob Du keine Hunde magst oder generell kein großer Tierfreund bist. Na muss es auch geben, umsomher lernt man die Menschen schätzen die Hunde oder Tiere mögen und mal lächeln oder was liebes sagen.

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Annuk 02.03.2012, 11:56
@sophia40

Das halte ich für ein Vorurteil, wenn man sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, kommt eben das dabei raus. Ihm Hundeaversion zu unterstellen wäre falsch. In der Stadt ist es wirklich oft so, dass Hunde Kinder gleichgesetzt werden und natürlich auf Spielplätze kacken usw.

Ihm deshalb vorzuwerfen, dass er Hunde nicht mag, ist Anfeindung des Falschen. Frag lieber die, die das verursacht haben: Die Hundehalter(ich meine hier ausdrücklich nicht alle, aber eben gewisse!!!! Bevor das wieder falsch verstanden wird)

Ich finde die Frage hier gut, dass sich da einer Gedanken macht, wie es für die anderen aussieht.

Ich ebenfalls kein Hundefeind, habe aber auch viele sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Hier ein Auszug:

-Das Einjährige, dass in der Sandkiste plötzlich mit ner Kackwurst spielt -Der Riesenhund, der in unseren Garten lief, den Ball zerbiss und der Hunderhalter, der ihn nur langweilig zurückgerufen hat, ohne den entsetzten Kindern den Schaden zu ersetzen -Der Anspringhund, der immer wieder am Fahrradkindersitz hochsprang, Fahrer und Kleinstkind zu Fall brachte und dessen Besitzer unbeteiligt tat.

Also um es zum Abschluss zu bringen. Ich würde mir wünschen, dass die Hunde nicht zum AA-Machen o.ä. in meinen Garten gelassen werden, mich nicht anspringen oder belecken. Dass Hundehalter ihre Hunde eben im Auge behalten und sich verantwortlich fühlen. Ich glaube dann ist schon alles getan!

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sophia40 02.03.2012, 13:23
@Annuk

Hallo Annuk,

es kommt immer darauf an wie man etwas schreibt. Ich bin entsetzt über die Erlebnisse die du beschreibst.Also das ist ja schlimm. Ein Hund der in der Sandkasten macht.Unverschämtheit echt. Da kann ein Kind echt ein Trauma bekommen wenn der Ball zerfetzt wird oder es angesprungen wird. Ich wusste nicht das es solche Ausmaße annimmt. Wir wohnen mehr ländlich da ist das nicht so extrem. Nun kann ich aber auch verstehen warum viele Mütter ihre Kinder weg ziehen obwohl sie sehen wie artig meine Hunde sind und ich sogar zur Seite gehe. Ich habe mich so oft geärgert und gedacht die Mutter da kann die nicht richtig gucken ich gehe doch schon auf die Seite und sie tut so als hätte ich ein Krokodil an der Leine :-)). Ist verständlich bei solchen Erlebnissen. Vielen Dank für Deinen Kommentar ich finde ihn super.

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Claud18 02.03.2012, 19:24
@sophia40

Einer Bekannten von mir ist noch Schlimmeres passiert. Sie fuhr mit dem Fahrrad ins Grüne, ihre kleine Tochter auf dem Kindersitz. Da kam sie an einer Wiese vorbei, auf der mehrere Punks mit ihren Hunden saßen, und sofort sprangen die Hunde sie an, und mindestens einer hat zugebissen. Wenn sie nicht schnell weitergefahren wäre, hätten sie womöglich noch die Kleine erwischt. Den Punks war das egal, sie sind schnell abgehauen, bevor sie noch jemand belangt. Und dass Hunde mitten in die Bahnhofsunterführung kacken (in einem großen, belebten Bahnhof) und die Besitzer das gar nicht interessiert, das habe ich selbst gesehen. Weitere Beispiele: Dass ein freilaufender Hund den Zeitungszusteller in den Hintern beißt und der Besitzer irgendwo anders herumläuft bzw., wenn angesprochen, behauptet: "Mein Hund war das bestimmt nicht, er ist ganz friedlich". Und dass die Hundesch.... oft vor Hauseingängen liegt und man unversehens hineintritt, vor allem im Dunkeln in frisch gelegte Haufen. Dass Bäume eingehen, weil sie die Unmengen an Hundeurin nicht verkraften können, die täglich auf sie niedergehen. Seit ich in der Großstadt wohne, hege ich keine Sympathie für Hunde mehr, vor allem bei den Unmengen an Hunden, die es hier gibt. Zuvor war das anders, und ich denke oft, dass Hundeliebhaber doch lieber ins Grüne ziehen sollten. Zum Glück liegt heute nicht mehr so viel Sch... auf der Straße herum wie noch vor 10 Jahren, da inzwischen doch viele Hundebesitzer Tütchen mitführen.

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Annuk 02.03.2012, 23:25
@sophia40

Danke Sophia, es fallen immer die die Bösen auf :), meine Kinder brauchten echt fast 4 jahre, bis sie keine Angst mehr vor Hunden hatten, aber nru weil ein erzogener Hund in unseren Freundeskreis zog :) Und es war Arbeit, ihnen klar zu machen, dass nicht alle so sind.

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Du hast die Verantwortung ,das Dein Hund keinen Anderen,Weder Mensch noch Tier ,belästigt noch irgendeinen Schaden zufügt.Dann hast du auch keine Probleme.

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