Rücksicht auf Nicht Hundehalter wie?

23 Antworten

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Eines vorab:

Es gibt Nicht- Hundehalter bei welchen auch ein gut erzogener Kleinsthund an der Leine geführt keinerlei Gefällen findet - Die sogar noch Glauben dann einen Hundehalter über die Wahl seines Weges mit Hund oder die Daseinsberechtigung insgesamt belehren zu müssen ...

Bei solchen "Erlebnissen" ist dann auch bei mir erst einmal "Rauch unter der Mütze" und ich wünschte mir ein Reportaire an freundlich, flotten Sprüchen welche Aerger beim Hundehalter erst gar nicht Aufkommen lassen, um das Ansehen von Hund und Halter zu verbessern ;o))))

Auch Radlfahrer und Mountainbikern welche selbst im Querwaldein keinerlei Individualdistanzen weder beim Halter noch beim Hund kennen - diesen würde ich gerne fröhlich etwas hinterherrufen können ...

Rücksicht auf Nicht-Hundehalter nehme ich immer !

Erkenne schon von weitem an der Körperhaltung und Bewegung wann ein Nichthundemensch Angst erkennen lassen könnte, nehme den Hund kurz am Halsband, weiche leicht im Bogen aus, lasse wenn notwendig an Engstellen auch den Hund einmal absitzen und habe - zur Entspannung des Nichthundehalters UND Hundes immer ein nettes Spruechlein auf den Lippen:

  1. den lasse mer vorbei ...
  2. Angucken ist erlaubt, hinsausen nicht ...
  3. Grüß Gott, Moin Moin, Hallo, Guten Morgen, Mahlzeit, Guten Abend, Guten Tag - je nach Region in der wir uns befinden und nach Tageszeit
  4. den lasse mer Jogg
  5. Schau guck der geht da spazieren
  6. Neugierg Ist nicht erlaubt

... Und schon lächeln die Nichthundehalter und gehen entspannt vorbei - weil es wurde bemerkt, dass der Nichthundemensch beachtet wurde. Meistens kommt ein netter Spruch zurück und manchmal gibt's eine kleine Unterhaltung ...

  1. muss man vor dem Angst haben
  2. Der passt wohl auf sein Frauchen/Herrchen auf
  3. hat der wohl Angst
  4. Ist der goldig, darf man den streicheln
  5. Oder auch: Danke dass Sie so viel Rücksicht nehmen

Es versteht sich von selbst, dass sich meine Hunde nicht in einer öffentlichen Grünanlage mit Liegewiese erleichtern, nicht an Papierkörben neben Parkbänken auf welchen Menschen sitzen das Bein heben, oder gar die Bank ersteigen um dort als Hund auch zu sitzen ...

Hinterlassenschaften werden ohne großes Aufhebens mitgenommen. Auf Kinderspielplätzen haben Hunde nichts zu suchen, aber durchaus gut erzogen daneben um Kindern und Eltern Rede und Antwort zum Hund an sich und zum richtigen Verhalten angesichts Hund geduldig zu erklären. Wichtiger Spruch: Dort wo Hunde spielen machen sie nicht hin.

Eine gaaanz wichtige Bitte an alle die mit Hunden leben:

Man darf Hunde mit in viele Biergärten und Speiselokale nehmen, sie sind dort nicht ungern gesehen. Hundeverbote werden in solchen Lokalitäten meist ausgesprochen weil Hundehalter einfach den Speiseteller nehmen und dem Hund mit Resten auf den Boden stellen - Das ist der Hauptgrund weshalb sich Nicht - Hundehalter unter den Gästen beim Wirt beschweren!! Das ist der Hauptgrund weshalb die Lokale in welchen Hunde gerne gesehen sind - immer weniger werden!

Natürlich setzt man sich in einem Lokal mit Hund so und platziert diesen entsprechend, dass nicht alle Gäste, Nichthundehalter und Bedienungen ständig über den Hund hinweg steigen müssen!

Zum Schluss:

Dem Hunde, wenn er wohl erzogen, ist selbst ein Weiser Mann gewogen ...

Wow mega stark Deine Antwort eine Million mal danke schön. ich finde das Thema so spannend echt. Das mit den Radfahrern ist mir auch schon passiert. Wir haben hier einen Jungen der immer sehr frech ist auch so nicht nur zu Hundehaltern. Er fährt immer absichtlich ganz nahe an mir vorbei. Ich habe ihn mal freundlich angesprochen das das nicht geht und so weiter. Anderer Hundehalter auch. Es half nichts er wurde noch frecher und fing sogar noch an zu klingeln während dem nahen vorbeifahren. Selbst meine Schnauzerhündin bekam Angst. Da hab ich mal zu ihm gesagt wenn Du das noch mal machst dann lasse ich meine Hunde los und Du musst mit einer halben Arsc....backe nach Hause fahren weil die andere meine Hunde gefressen haben. Dann habe ich ins Halsband gegriffen als wollte ich den Hund los machen. Du so schnell kannste nicht gucken wie der weg war .-)) Er hat nie mehr geklingelt und ist immer ganz artig vorbei gefahren im Abstand :-)) :-)) Danke für die Antwort. Du warum steht denn bei dir oben dürber RatgeberHelden Antwort wie kommt den das da hin? Wer hat das gemacht?

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@sophia40

Wie dieses Ding RatgeberHelden zustande kommt = keine Ahnung (schäm)

Sophia40

du solltest Dir angewöhnen bei Radfahrern nicht extrem zur Seite zu gehen und dich zwischen Radfahrer und deinem Hund aufhalten!

Einen Hund achten Radfahrer so gut wie gar nicht - auch Überfahren oder anfahren des Hundes ist eine Gefahr ... Ist da aber ein Mensch besteht mehr Hoffnung, dass Radfahrer etwas langsamer fahren und ggf. auch mehr Abstand halten.

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@YarlungTsangpo

Ach YarlungTsangpo da bin ich wieder zu blöd dazu. Wenn es wichtig ist, dass der Mensch dazwischen steht warum schreibst Du denn :

du solltest Dir angewöhnen bei Radfahrern nicht extrem zur Seite zu gehen und dich zwischen Radfahrer und deinem Hund aufhalten!

Ich verstehe das nicht, dann müsste ich mich doch gerade dazwischen stellen. Du schreibst nein ist das ein Fehler?

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@Acoma

Acoma das ist ja goldig ich weiß es ich weiß es hi hi :-))

Danke Dir ich lese es nachher auf jeden Fall. Ich muss lachen jetzt.

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@sophia40

Vielen DANK für alle Antworten. Ich hätte gerne überall einen Stern vergeben. Geht aber leider nur einer. Nicht traurig sein und tausend Dank für die vielen tollen Antworten. War ein tolles Thema.

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@sophia40

Sophia40

Hab ich mich missverständlich ausgedrückt - Mea Culpa - Aber doch - der Mensch bleibt ggf. Im Weg stehen und nimmt nur den Hund hinter sich oder auf die ungefährdete Seite = hat den Zweck, dass Radfahrer acht geben muss keinen Menschen anzufahren = dadurch wird er aufmerksamer + langsamer.

Danke für den Stern. ;o)))). Schade, das man keinen Kollektivstern vergeben kann. War ein Klasse Thema und viele Teile an Tipps werden ein Ganzes!

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@Yarlung Tsanpo: Ist ja auch super wie Du das hier alles erklärst. Nur leider gibt es viel zu wenig Hundehalter von Deiner Sorte. Es bleibt dabei, dass es viel zu viele Menschen gibt, die selbst mit Ihrem Hund nicht klarkommen und einfach die Menschen umzu (im besten Fall "NUR") belästigen. Tatsache ist aber, dass es nur so von Hunden wimmelt die komplett durchdrehen. Allein in der Straße in der ich neu angefangen bin zu arbeiten lauft mir ständig eine Person über den weg, wo der Hund komplett durchdreht, und das nicht nur bei mir. Bei dem 2. Hund muss ich leider jeden Tag dran vorbei wenn ich an meinen Arbeitsplatz will, der dreht auch jeden morgen komplett durch. Und Du kannst nicht von wildfremden Menschen ein Artgerechtes Benehmen Deinem Hund gegenüber erwarten. Wieso soll ich Deinem Hund beweisen dass ich keine Angst vor ihm habe? Du musst mir beweisen dass Du Dein Tier im Griff hast. Wenn so ein Tier durchdreht und zubeißt ist das nicht mal eben ein kleiner Kratzer. Ich erinnere nur an die Frau mit der 1. Gesichtstransplantation in Frankreich, die wurde von Ihrem eigenen Pitbull angegriffen. Ein bekanntes Pärchen von mir mit 3 Kindern hatten sich auch einen Hund zugelegt, nachdem Mutter und eins der Kinder gebissen wurden versuchen sie das Tier jetzt loszuwerden.

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@didis

@ didis: Panik kommt von Panik machen. Angst hat ein Mensch nur wenn er keine Erfahrung mit Tieren hat, keine Daten und keine Fakten kennt.

Hast du Angst täglich die Strasse zu betreten, auf die Arbeit zu fahren? Die meisten Unfälle mit bösen Verletzungen oder tödlichem Ausgang gibt es = mit Wild, also Reh, Wildschwein Hase ....

Nein, als Autofahrer machst du dich kundig, fährst zurückhaltender wenn die Dämmerung kommt usw. Du wirst beschult, schon in der Fahrschule wie du dich verhalten musst wenn solche Tiere auftauchen - als Autofahrer damit dir kein Unfall passiert mit frei laufenden Tieren.

Würde jeder Autounfall mit Wild, jeder Unfall mit Pferd, jeder Unfall mit Rindern so publikumswirksam "aufgebauscht" wären Zeitungen voll und kein Mensch würde sich mehr trauen das Haus zu verlassen!

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2011/0320/01_hundebisse.jsp

Hier kannst du dich kundig machen. Selbst im Fernsehen werden Menschen aufgeklärt weil = heute manch ein Mensch aufwächst ohne noch eine Ahnung zu haben wie man mit Empathie mit Tieren umgeht.

Menschen leben seit ca. 135 000 bis 16 000 (Fachgelehrtenstreit über die Dauer der Domestikation) mit dem Hund zusammen. Da ist es nicht zuviel verlangt - diese Fähigkeit des Zusammenlebens - bleibt auch beim Menschen erhalten. Alles andere wäre ein Kulturverlust.

Warum Hunde Menschen beißen, was dazu führt, nämlich Fehlverhalten und Fehleinschätzung eines Tieres, dazu finden sich auf dem oben genannten Link weitere Verweise zu interessanten Texten.

Information ist alles. Da muss man keine aufgebauschten Beißvorfälle auf ca. 5 Millionen (!) allein in Deutschland lebende Hunde implizieren, noch dazu dann Vorfälle aus dem Ausland weil es wohl nicht ausreicht was im Inland passiert sein sollte.

Wenn du das im Verweis genannte dann gelesen hast - hast Du dann Angst vor Pferden?

Warum ein Hund Mutter und eines der Kinder beisst - dazu kannst du auch gute Information im Link finden.

Ein Hund ist KEIN Mensch - schon gar nicht besser oder vernünftiger als ein Mensch. Hunde können lernen mit Menschen umzugehen - das sollte und muss umgekehrt auch gelten.

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@YarlungTsangpo

Wunderbare Antwort, so wie es sein sollte!

Herzlichen Glückwunsch zu deiner wohlverdienten Auszeichnung!

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Noch etwas wurde hier nicht angesprochen: Wie sieht es beim Baden aus? Ich musste einmal am Rand von Berlin (es war eine freie Badestelle, aber eben auch als Badestelle ausgewiesen, mit Rettungsturm und Sandstrand) neben einem Hund schwimmen, den der Besitzer auch noch immer wieder ins Wasser zwischen die badenden Leute jagte. Es gibt genug ausgewiesene Hundebadestellen, und auch an "wilden" Badestellen muss ich mich mit badenden Hunden abfinden, warum ausgerechnet auch noch am Badestrand? Aber es kam noch schlimmer: Abends kamen noch mehr Hundebesitzer mit dem Auto, um ihre Hunde dort baden zu lassen. Ein Hund kackte mitten auf dem Strand in den Sand, worauf der Besitzer den Haufen mit etwas Sand abdeckte. Prost! Am nächsten Morgen wird ein Badegast seine Decke in den Haufen gelegt haben. Da war mir alles vergangen, und diese Badestelle habe ich nie wieder aufgesucht. Da zahle ich lieber Eintritt für einen hundefreien Strand.

Mit dem Baden da hätte ich mir ehrlich gesagt auch nichts weiter gedacht. Solange nicht dran steht dass Hunde nicht erlaubt sind finde ich es kókay, wenn Hunde etwas abseits aber dennoch an dem Badesee mitbaden. Schließlich hat nicht jeder Hund Flöhe :-)).

Wegen dem Haufen das finde ich total unverschämt da bin ich Deiner Meinung.

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@sophia40

In Berlin sind Hunde offiziell an ausgewiesenen Badestränden nicht erlaubt - das las ich gerade wieder in der Zeitung (aber wie bei so vielem - es hält sich keiner dran). Man muss auch daran denken, dass so ein Hund schnell nach einem spielenden Kind schnappen kann. An dem genannten Strand kontrollierte ab und zu die Wasserschutzpolizei und verwies die Hundebesitzer des Strandes, aber kaum war sie weg, waren die Hunde wieder da.

Am Badesee etwas abseits - damit hätte ich kein Problem. Auch bei den zahlreichen wilden Badestellen, wo sich Familien mit Familienhund einfinden, nicht - für diese gibt es ohnehin keine Regelung. Ärgerlich finde ich es nur, wenn ich nirgendwo ohne die Gesellschaft von anderer Leute Hunde baden kann.

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Ich habe auch einen Hund und ich nehme auf andere Rücksicht indem ich ihn z.B. wenn jemand kommt ihn an die Leine nehme und kurz anhalte, dass er keine Möglichkeit an zu der anderen Person zu gehen und ihn evtl. anzuspringen! In Gaststätten und daheim sind Stühle und Tische für den Hund tabu! Spielplätze und Menschenansammlungen meiden wir, Kot sammelt man ein und bellen und kläffen wird auch unterbrochen!

Das ist klasse viele Hunde kann man gar nicht mitnehmen in Gaststätten. Toll wie Du das beschreibst. Danke Dir.

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