Rücknahme Arbeitsvertrag?

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5 Antworten

Ruf den AG an uns sag ihm, dass Du die Stelle nicht antrittst.

Du solltest allerdings  auch eine schriftliche Kündigung schreiben. In Deinem Vertrag steht nirgends, dass Du bei Nichtantritt eine Vertragsstrafe zahlen musst.

Schreib in die Kündigung, dass Du Deinen Vertrag fristgerecht kündigst. Schick den Brief per Einwurfeinschreiben, mach Dir eine Kopie und wenn Du noch einen Zeugen hast, der sieht, was in dem Brief steht, umso besser.

Der (fast) neue AG wird froh sein, wenn er das rechtzeitig weiß. Es ist auch für ihn besser, als wenn Du widerwillig den Job antrittst und dann innerhalb weniger Tage doch weg bist.

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Du sollst anstandshalber dem Vertragspartner Bescheid geben, daß du die Arbeit nicht antreten wirst. Gib eine gute Begründung und bleib' dabei. Er kann dir nichts, wird höchstens etwas sauer sein wegen des Aufwands.

Mit deinem jetzigen AG sei vorsichtig, du bist jetzt auf dem Radar als unloyaler... Nächstes Mal gib ihm doch zuerst die Chance, deine Leistung höher anzuerkennen, bevor du dich in fremde Hände begibst...

Der neue Vertrag ist sowieso blöd, es ist nur ein auf 6 Monate befristeter Vertrag...

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Kommentar von Paterbraun
27.01.2016, 12:32

Als unloyaler Mitarbeiter wird er mich nicht ansehen, sonst hätte er mir die Nachfolge des Unternehmens nicht angeboten.

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In der Regel gilt der Arbeitsvertrag als nicht zu Stande gekommen, wenn Du die Arbeit am ersten Tag nicht antrittst. 

Ich würde dennoch einfach da mal anrufen oder eine Mail schreiben, dass Du etwas anderes gefunden hast oder so und Du nun gerne ein anderes Angebot annehmen möchtest.

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Kommentar von Familiengerd
27.01.2016, 13:02

In der Regel gilt der Arbeitsvertrag als nicht zu Stande gekommen, wenn Du die Arbeit am ersten Tag nicht antrittst.

Das gilt nur, wenn es so vereinbart wurde - und ist absolut nicht die Regel!!

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Kommentar von Hexle2
27.01.2016, 13:03

In der Regel gilt der Arbeitsvertrag als nicht zu Stande gekommen, wenn Du die Arbeit am ersten Tag nicht antrittst. 

Würdest Du das auch als Arbeitnehmer sagen, wenn ein AG das vier Wochen vor Beginn des Beschäftigungsverhältnisses behaupten würde?

Selbstverständlich ist ein Vertrag zustande gekommen, wenn er von beiden Seiten unterschrieben ist. Es gibt viele AG, die deshalb im Arbeitsvertrag Vertragsstrafen für den Fall z.B. des "Nichtantritts" der Stelle oder der vorzeitigen Kündigung ohne Fristeinhaltung vereinbaren. Dies hat auch das Bundesarbeitsgericht als zulässig erklärt solange der AN nicht unangemessen benachteiligt wird (Zu hohe Vertragsstrafe). 

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in der Probezeit kannst Du jederzeit fristlos kündigen, wenn im Vertrag kein spezieller Punkt "Probezeit" etwas anderes sagt. Du kannst also ab 1.3. zum 7.3. Kündigen. Eine Woche musst Du wohl arbeiten. Wenn Du allerdings Deinen Chef davon Unterrichtest, wird er wohl darauf keinen Bock haben und den Vertrag mit Dir gemeinsam aufheben.


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Kommentar von Ginalolofrigida
27.01.2016, 12:18

Falsch. Er / Sie befindet sich gar nicht in der Probezeit.

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Kommentar von Paterbraun
27.01.2016, 12:21

Genau, diesen Punkt wollte ich gerade auch anführen. Die Probezeit / der Vertrag beginnt ja erst zum 01.03. und es geht um die sofortige Kündigung vor Arbeitsantritt.

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Kommentar von Hexle2
27.01.2016, 12:56

in der Probezeit kannst Du jederzeit fristlos kündigen,

Woher hast Du das? Fristlos in der Probezeit geht nur bei Ausbildungsverträgen (§ 22 BBiG).

In der Probezeit gelten meist "nur" verkürzte Kündigungsfristen. Nach § 622 Abs. 3 BGB zwei Wochen. Durch Tarifverträge kann diese Frist noch verkürzt werden. Verkürzt bedeutet aber nicht fristlos.

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