Rückmeldung nach Krankheit

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11 Antworten

Das kannst du zum Beispiel bei einer Grippe selber entscheiden,ob du wieder arbeitsfähig bist oder nicht !!! Da gehst du halt am Freitag nicht mehr zum Arzt,bist ja meistens bis zur nächsten Bestellung Krank geschrieben,da kannst du am Donnerstag deinen AG - schon anrufen und ihn sagen,das du am Montag wieder da bist.Geht es um Krankheiten wo du nicht selber einschätzen kannst,ob du schon wieder arbeitsfähig bist,zum Beispiel nach einem Knochenbruch,ist dies natürlich nicht möglich,weil selbst wenn der Gips schon längere Zeit nicht mehr dran ist,kann nur ein Arzt durch eine Röntgenaufnahme feststellen,ob du schon wieder arbeitsfähig bist.

Genau dies meine ich ja. Ist von der Art der Krankheit abhängig.

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Eine AU bedeutet nicht, daß man nicht arbeiten gehen darf - das ist kein Berufsverbot.

Insofern hat Dein AG recht; ein AN kann selbst entscheiden, ob er wieder arbeiten gehen kann. Der AG kann das allerdings nicht erzwingen.

Zudem kann er nicht untersagen einen Arzt aufzusuchen.

Wenn Du bis Do krankgeschrieben warst, mußt Du Freitag wieder arbeiten oder eine erneute AU vorlegen.

Wenn Du bis Freitag krankgeschrieben bist, dann brauchst Du am Freitag nicht arbeiten gehen (kannst es aber, wenn DU möchtest) oder auch zum Arzt gehen, der, bei andauernder Erkrankung, eine erneute AU ausstellen kann.

Zudem sollte man seinen AG grundsätzlich vorab darüber informieren, daß es sein könnte, daß man noch weiter krank geschrieben wird.

Der AG möchte wissen ob man in der nächsten Woche zurückkommt oder nicht um den Dienstplan fertigen zu können. Es gab viel Theater bei mir auf Arbeit wegen "unschlüssigen" Kollegen.

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@jarami

Das ist ja auch verständlich, daß er das wegen des Dienstplans wissen möchte - also sage ihm jetzt Bescheid, ob Du am Mo wieder kommst oder ob Du jetzt noch zum Arzt gehen wirst und informiere ihn nochmals dann im Anschluß an den Arztbesuch.

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DerSchopenhauer !!! Eine AU bedeutet nicht,das man nicht arbeiten gehen darf - das ist kein Berufsverbot. Das trifft aber nur zu,wenn der AN - innerhalb der ersten 6 Wochen wieder dem AG - zur Verfügung steht,obwohl er eine AU vom Arzt hat. Denn da zahlt ja eh der AG - eine Lohnfortzahlung bei AU des AN. Nach den 6 Wochen geht das mit einer AUB - nicht mehr,da ab diesem Zeitpunkt die KK - die Zahlung übernimmt,sollte der AN - trotz AUB - wieder auf Arbeit gehen,müsste ihm der AG - ja wieder Lohn zahlen und Krankengeld und Lohn gleichzeitig beziehen,geht nicht.

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@isomatte

"ja wieder Lohn zahlen und Krankengeld und Lohn gleichzeitig beziehen,geht nicht."

Da habe ich auch nichts von geschrieben...

Er kann natürlich auch nach außerhalb der Lohnfortzahlungspflicht wieder arbeiten gehen - dann wird das Krankengeld eingestellt.

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Hallo,

wenn Du zum Beispiel bis einschließlich Montag krank geschrieben bist ,würde es auch reichen,wenn Du erst am Montag zum Arzt gehst und Dich dann bei Deinem Arbeitgeber meldest.

Der Arbeitgeber kann nicht von Dir verlangen,dass Du, je nach Krankheit, selbst beurteilst,ob Du wieder arbeiten kommst,das sollte schon der Arzt entscheiden.

Bei einer Erkältung (vorausgesetzt die Infektionsgefahr ist vorbei) kann man oft selbst einschätzen,ob man sich für arbeitsfähig hält und aus Solidarität gegenüber dem Arbeitgeber etwas früher Bescheid geben,damit die Personaleinsatzplanung erleichtert wird.

Aber generell hast Du Zeit bis zu dem letzten Tag Deiner Krankmeldung.

Gruß

Hä? Wo ist denn das Problem? Wenn du bis Donnerstag krankgeschrieben bist, dann brauchst du nicht am Freitag zum Arzt um dich "gesund" schreiben zu lassen. Zumindest bei einem Schnupfen. Bei einer ansteckenden, meldepflichtigen Krankheit mag es anders sein - das wird der AG aber ganz bestimmt unterstützen.

Demnach sagst du dem AG, dass du bis Donnerstag krankgeschrieben bist. Sobald sich was anderes ergibt informierst du den AG.

Genau das mag der AG nicht: VIELLEICHT oder EVENTUELL. Es betrifft nicht mich persönlich!! Nur anbei....

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@jarami

Was der AN selbst nicht weiß, das kann er dem AG auch nicht verbindlich mitteilen. Da hat der AG halt Pech gehabt.

Aber ich meine auch, man kann jedem AN eine realistische Einschätzung der eigenen Gesundheit zutrauen. Länger als eine Woche krank finde ich beim "normalen" Infekt sowieso übertrieben.

Mein Verdacht ist daher, dass einige Kollegen es zu bunt getrieben haben und erst so beim AG soviel Unmut ausgelöst haben, dass der jetzt klare Ansagen will.

Ein explizites "Recht" des AG auf eine verbindliche(!) frühe Rückmeldung kann ich mir nicht vorstellen. Aber eine realistische Einschätzung ist doch nur fair. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus...

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dein AG hat recht, der Arzt kann nur nach dem gehen was er sieht und was du ihm sagst. wenn du dich gut fühlst und arbeiten gehen kannst, dann ist das ok und somit stimmt es, DU kannst entscheiden ob es dir gut geht und du arbeiten gehen kannst. soviel Eigenverantwortung muss man als Mensch haben

Also wenn ich Krank bin dann weis ich meistens schon einen Tag vorher ob ich wieder arbeiten gehen kann am nächsten Tag oder nicht. Ich mein wenn es dir am Donnerstag noch schlecht geht dann ist es eigentlich relativ klar das du am Freitag auch zuhause bleibst um keinen Rückfall zu bekommen. Lieber einen Tag länger um richtig gesund zu werden.

Aber weißt Du, ob es Dir die andere Woche nicht auch noch schlecht geht? Kommt wahrscheinlich auf die Krankheit an. Doch oft weiß man das doch vorher nicht. Bei einer Erkältung vielleicht.

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@jarami

dann gehst Du am besten am Freitag nochmal zum Arzt und fragst ihn, was er meint, wann Du wieder arbeiten kannst - evtl. bekommst Du dann ja noch eine AU-Bescheinigung über das Wochenende hinaus

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@jarami

Bei den üblichen Geschichten weiß man das eigentlich. Eine Erkältung geht ne Woche.

Bei anderen Sachen weiß man es vielleicht nicht, dann kann man es auch nicht prophezeien.

Das weiß der AG aber auch. Wenn es Stunk gibt, dann doch nur weil einige Kollegen keine klaren Auskünfte geben, obwohl das zu verantworten wäre.

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In solchem Fall bist du ja dann wahrscheinlich bis einschließlich Donnerstag krank geschrieben?

Dann dürfte es reichen wenn du dem AG am spätestens 3. Tag nach der Krankmeldung den gelben Schein vorlegst.

Menschlich ist es natürlich besser sich am Donnerstag zu melden und dem AG zumindestens zu sagen, dass es dir nicht besser geht und du am Freitag nochmal zum Arzt gehst und dich evtl. länger krank schreiben lässt.

LG

Ja genau! Der Punkt liegt an dem Eventuellen! Bei mir auf Arbeit liegt da vieles mit einigen Kollegen im argen. Der Arbeitgeber weiß nie zu Hundert Prozent bescheid u es gibt Theater.

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@jarami

für den Arbeitgeber ist es ja auch schwierig - so eng wie die Stellenpläne heutzutage sind. Und wenn die gleichen Kollegen immer einspringen sollen ist klar, dass es dann auch Theater gibt.

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Nein. Der Arbeitgeber muss nicht mal wissen, welche Krankheit der Arbeitnehmer hat. Und seine Meinung darf er zwar sagen, aber es wäre dumm vom Arbeitgeber, diese zu kommentieren.

Entscheide einfach selbst, ob Du am Freitag morgen Dich gut fühlst oder nicht. Wenn nicht, geh zum Arzt. Wenn doch, rufe Deinen AG an und sage ihm, dass Du am Montag wiederkommst.

Und such Dir lieber mal eine neue Arbeitsstelle. Hört sich gar nicht gut an, was Du so schreibst...

Was ist das denn für eine komische Meinung!

  1. will der AG gar nicht wissen, was der AN hat und 2. auf Grund einer Frage jemandem zu raten, dass er den Job wechseln soll..... Ich bitte Dich!!!
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@Simmi821

@Bambi... wahrscheinlich meldest Du Dich auch eine Stunde vor Dienstbeginn krank..... sowas lieben Arbeitgeber (und Kollegen übrigens auch)

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@Nordlicht1987

Kommt immer auf die Firma an. Bei uns meldet man sich üblicherweise morgens krank - wenn man merkt das es keinen Sinn hat zur Arbeit zu fahren.

Sich am Abend in den Krankenstand zu verabschieden ist doch komisch... wie oft ging es mir am nächsten Morgen schon wieder viel besser. Was hätte das also gebracht?

Klar ist eine Einschätzung gegenüber den direkten Kollegen normal. "Kann gut sein, dass ich morgen nicht komme". Aber das ist keine offizielle Krankmeldung.

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Es gibt zwar (umgangssprachlich) eine "Krankmeldung" vom Arzt, aber keine "Gesundmeldung".

Ob und wann Du innerhalb oder am Ende der offiziellen AU wieder zur Arbeit gehst, ist allein Deine Entscheidung und vom Arzt könntest Du Dich hier allenfalls beraten lassen.

Dein AG hat also eindeutig recht..

Ich versteh das so, dass Du, wenn es Dir noch nicht gut geht, am Freitag noch mal zum Arzt sollst, damit der Deine AU verlängert. Sollte es Dir aber am Donnerstag gut gehen, sodass Du am Montag wieder arbeiten könntest, brauchst Du Freitag nicht mehr zum Arzt.

Dein AG will doch nur, dass Du ihm Bescheid gibst. So oder so. Ob Du kommst oder weiter krank geschrieben bleibst.

Wo ist da das Problem?

Ich selbst habe damit kein Problem!! Bei mir auf Arbeit 1 Kollegin: "Ich habe eine Spritze am Do bekommen u muss am Freitag zum Arzt u weiß nicht ob ich nochmal krankgeschrieben werde!" Und nun? Die 2. Kollegin nach Zahnarztbesuch: "Ich weiß nicht wie lange das noch wehtut wo der Zahn gezogen wurde. Erst mal sehen was der Zahnarzt sagt." Sind das aussagekräftige Meldungen an den AG?

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@jarami

"Ich habe eine Spritze am Do bekommen u muss am Freitag zum Arzt u weiß nicht ob ich nochmal krankgeschrieben werde!"

Das ist überhaupt keine Krankmeldung, sondern einfach eine Info. Die Krankmeldung kommt dann, wenn der Arzt den Schein ausgestellt hat.

Der AG kann das laxer handhaben, dazu verpflichtet ist er selbstverständlich nicht.

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@ArchEnema

Die beiden Damen hatten ja jeweils schon bzw noch einen Krankenschein.

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@jarami

Die beiden Damen hatten ja jeweils schon bzw noch einen Krankenschein.

Und auf dem stand, wie lange sie voraussichtlich krank sind. Nochmal zum Arzt muss man eigentlich nur, wenn die Genesung unvorhergesehenermaßen länger dauert.

Ich weiß nicht wie lange das noch wehtut wo der Zahn gezogen wurde. Erst mal sehen was der Zahnarzt sagt.

Sowas würde mir als AG auch zu denken geben. Ob es wehtut weiß der Patient nämlich besser als der Zahnarzt!

Sorry, aber die beiden genannten Kolleginnen sollen sich mal an die eigene Nase fassen.

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@ArchEnema

Ja so sehe ich das auch. Dadurch kommt auch immer Unstimmung im Betrieb auf! Macht dann keinen Spaß mehr. :-(

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Nein.

Wenn du bis einschließlich Freitag krankgeschrieben bist, brauchst du auch erst Freitag zu entscheiden, ob du nächste Woche wieder kommst.

Es sei denn, es geht dir so gut, dass du es Donnerstag schon weißt.

Verlangen kann es der Arbeitgeber aber nicht, dass du vor Ablauf der Krankschreibung entscheidest, wann du wieder kommst. Das wäre nur dein guter Wille, wenn du ihm entgegen kommst.

Alles Gute

Virginia

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