Rücklastschrift nach Kontoauflösung

2 Antworten

Reich Deine Konto-Kündigung mit allen Belegen der Schufa ein und bitte um ein Vergleichsangebot.. Du musst den Vorgang auf jeden Fall bearbeiten, da die Creditreform die nicht aufklärbaren Vorgänge der Schufa meldet. Dann hast Du ein größeres Problem.

Wahrscheinlich handelt es sich um die Sollzinsen. Frage doch bei der Bank nach. Ich verstehe gar nicht, warum ein Konto belastet werden kann, dass bereits aufgelöst wurde!

Ja das verwundert mich auch. Ich habe schon einmal eine Rücklastschrift aus Versehen bekommen, aber da konnte ich es auf meinem Konto sehen. Erst kam die Belastung auf dem Auszug und danach die Rücklastschrift. In diesem Fall wusste ich aber ehrlich von nichts.

Nein, es sind definitiv keine Sollzinsen, sondern Creditreform schreibt, es wäre ein Einkauf bei Netto gewesen.

Ich hab die jetzt angeschrieben und gebeten, dass sie mir einen Beleg schicken. Das kann doch nicht richtig sein oder.

Vermutlich hat sich die Kontoauflösung mit der Abbuchung überschnitten, aber dann hätte die Bank mir doch Bescheid geben müssen, oder?????????????

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@kammerl

Ich finde es in der Tat auch sehr merkwürdig. Würde da mal die Bank kontaktieren, wie so etwas denn wohl möglich wäre.

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@friesennerz01

Hallo friesennerz01,

jetzt habe ich genauere Informationen.

Also es war so, ich habe mein Konto gekündigt und dachte, es funktioniert erst zum Monatsende.

Die Bank hat das so verstanden, dass ich mein Konto sofort kündigen möchte und hat es bereits zum 12.05.2014 aufgelöst, aber nicht meine EC Karte gesperrt, so dass ich diese am 22.05. noch benützt habe..

Ich habe die Auflösung zum 12.05. aber erst mit Erhalt des letzten Kontoauszuges Anfang Juni gemerkt.

Von einer Rückbuchung wurde ich aber nicht informiert und so habe ich diesen Einkauf bei Netto total vergessen.

Bleibe ich jetzt auf den vollen Kosten sitzen oder muss die Bank auch haften?

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@kammerl

Rechtlich gesehen ist das eine einfache Sache. Ohne ein Konto kann deine EC Karte nicht belastet werden. Insofern müsstest du also nichts zahlen.

Da die Auflösung des Kontos ein Missverständnis war, würde ich mich mit der Bank in Verbindung setzen und eine Lösung herbeiführen.

Eine Rückbuchung von einem nicht vorhandenen Konto ist natürlich logisch.

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@shure1

@shure 1 >>> Danke für die Antwort.

Da wird die Creditreform aber nicht einverstanden sein und bei der DKB erreiche ich einfach niemand. Gibt es dazu auch einen Paragraphen, den ich der DKB um die Ohren hauen kann?

Vielleicht klappt es ja heute und mich ruft jemand vom DKB-Service zurück.

Ich würde ja die Kosten vom Netto bezahlen, den Rest sollte aber die DKB übernehmen müssen.

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Was soll ich tun, wenn Firma Bearbeitungsgebühren für Rücklastschrift per Lastschrift von meinem Konto abbucht?

Ich habe bei Kaiser's einen Einkauf mit EC-Karte und Unterschrift bezahlt ohne zu wissen, dass mein Unterhalt zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf dem Girokonto verbucht worden war. Einige Wochen später buchte Intercard via SEPA-Lastschrift den Einkaufsbetrag erneut ab, zuzüglich Bankkosten in Höhe von €3,15 und einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von €9,70. Darüber hinaus habe ich den Einkaufswert, der knapp unter der Bearbeitungsgebühr liegt, am gleichen Tag (nach der Chronologie im Onlinebanking wohl etwas später, allerdings war das am Kontostand noch nicht erkennbar, sonst hätte ich erstmal abgewartet) an das Konto von Kaiser's überwiesen.

Soweit ich informiert bin, sind Bearbeitungsgebühren für Rücklastschriften laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht zulässig. Begründung: Die durch die Bearbeitung entstehenden Personalkosten seien kein Schaden, sondern „Aufwendungen zur Durchführung des Vertrags“. Als Zusatzkosten müsse der Schuldner nur die Bankkosten von etwa drei Euronen tragen. Nachzulesen u.a. hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bundesgerichtshof-der-beste-freund-des-kunden-a-793778.html

Sollte ich die Bankgebühr von €3,15 an Intercard oder Kaiser's überweisen und die Lastschrift mit entsprechenden Hinweis stornieren? Mit welchen Reaktionen (z.B. Kartensperrung für angeschlossene Ketten, juristische Auseinandersetzungen) hätte ich dann gegebenenfalls zu rechnen? Oder habe etwas falsch verstanden und das Vorgehen von Kaiser's ist korrekt? Gäbe es dann eine Chance, wenigstens das Geld für den doppelt bezahlten Einkauf wieder zurückzubekommen?

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