Ruecklaeufigkeit der Alkoholgewoehnung

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3 Antworten

Hallo oxy,

um es mal ganz kurz zu machen: normalerweise wird eine Gewöhnung an den Alkohol nicht rückläufig, sondern erweitert sich immer mehr, also du musst immer mehr Alk trinken, um den gleichen "Effekt" zu erzielen. Wenn dir von 10 Bier nicht mehr schlecht wird und du nicht erbrechen musst, ist das ein alamierendes Zeichen. Der Körper aktiviert ein Enzym (MEOS), welches den Alkabbau voran treiben soll. Deswegen muss man immer mehr trinken. (Vereinfacht ausgedrückt). Näheres z.B. im Buch "ALK ein fast medizinisches Sachbuch"

Aber: Dieses Enzym bildet sich nicht zurück! Aus diesem Grund müssen Alkoholiker wenn sie trocken bleiben wollen, komplett auf Alk verzichten, mal wieder ein Bierchen und schwupps ist man am nächsten Tag bei 5, und dann bei 10 oder mehr.

Inwieweit dein Körper schon abhängig ist, kannst du testen indem du mal einen Monat nichts trinkst. Wenn dies funktioniert, könntest du versuchen, ob du danach bei 2-4 Bier bleiben könntest. Aber ehrlich gesagt, glaube ich das eher nicht.

Noch was wichtiges zum Schluss: Die psychische Abhängigikeit ist nicht zu unterschätzen. Warum trinkst du so viel? Jemand mit psychischen Problemen sollte überhaupt nicht trinken, weil der Alkohol dort schnell zum "Seelentröster" wird, auf dem man glaubt nicht mehr verzichten zu können.

Warum ich dir das alles schreibe? Ich bin trockener Alkoholiker und weiss, wie schnell die Sucht einem im Griff haben kann. Es liegt alles in deiner Hand, es ist dein Leben und deine Entscheidung, was du damit anfangen willst.

Hey! Es ist zwar schon ne ganze Weile her, aber Danke für deine so ausführliche Antwort!

In erster Linie ziehe ich um die Häuser und trinke aus Langeweile. Weil ich sonst nichts zu tun habe, nicht den ganzen Tag PC spielen oder TV gucken kann/will und weil sich leider sehr selten die Möglichkeit ergibt mit anderen etwas zu unternehmen. Das ist deswegen der Fall, weil ich nach dem Abi ein FSJ gemacht habe, bei dem ich sehr selten Dienst hatte. Die meisten Freunde sind zu der Zeit wo anders hingezogen oder mussten eben da wo ich frei hatte arbeiten. Diese ganze Freizeit konnte Ich garnicht füllen ohne raus zu gehen und zu saufen. Ich war froh über jede Stunde die ich irgendwie totgeschlagen bekommen habe. Das hat sich bisher, bis auf einige Wochen zwischendrin, auch noch nicht geändert.

Allerdings ändert sich das in einigen Wochen, denn da beginnt meine Ausbildung. Zudem ziehe Ich in Kürze mit meiner Freundin zusammen.

Ich kann mir nicht vorstellen dass ich dann weiter so viel trinken werde. Allerdings habe ich auch das gefühl dass ich es seit dem Abi ziemlich übertrieben habe. Und das ist mittlerweile ein Zeitraum von 2 Jahren.

..... to continue^^

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Ich habe aber auch festgestellt, dass ich wesentlich weniger und langsamer Trinke, wenn ich zB mit meiner Freundin mal unterwegs bin.

Naja. Ich weiß garnicht mehr worauf ich hinaus wollte. Wahrscheinlich auf garnichts. Ich hatte das bedürfnis dir zu dem Thema nochmal zu antworten. Immerhin ist das für mich ja doch noch nicht abgeschlossen.

LG Ochsy

Wenn ich zB mit meiner Freundin weg bin, dann

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du bist auf dem besten wege ein alki zu werden oder besser bist schon einer.....junge zieh ganz schnell die handbremse an denn was danach kommt ist sauschlimm.....ist nur gut gemeint

Danke fuer die Antworten! Das Buch scheint auch richrig gut zu sein. Werds mir merken.

Aber wenn ich jetzt eine bestimmte Zeit nichts oder sehr selten mal was trinkee, dann muss ich doch irgendwann wieder nach weniger Bier angetrunken sein, oder nicht?

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