Rückgaberecht weil Auto keinen TÜV bekommen hat? Privater Autoverkauf

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8 Antworten

Interessieren würde mich an Deiner Stelle zunächst warum die HU nicht bestanden wurde, also wie gross das Problem überhaupt ist (mittlerweile fällt man wegen ner durchgebrannten Glühbirne durch).

Der Käuferin würde ich dann bestimmend erklären, dass Du keine Zusicherung gemacht hast dass die HU bestanden wird. Dies lediglich eine Einschätzung von Dir war. Selbst wenn Du eine Zusicherung gemacht hättest diese Zeitnah gegolten hätte, nicht noch Monate später. Du kannst ja nicht wissen was die uU mit ihrer Fahrweise alles kaputt bekommt.

Wenn Du also den nächsten Anruf bekommst solltest Du darauf hinweisen, dass die Sachmängelhaftung im Kaufvertrag ausdrücklich ausgeschlossen wurde. Wenn die Käuferin innerhalb der nächsten Tage zum TÜV gegangen wäre und da durch die HU gefallen wäre Du sicherlich kulanter Weise entgegengekommen wärst, aber nicht nach einem Viertel Jahr. Einer Anzeige wegen Betrug siehst Du gelassen entgegen, zum Betrug müsstest Du vorsätzlich gehandelt haben, also gewusst haben dass das Auto Mängel aufweist. Allerdings Du Dir überlegst Sie wegen Belästigung, Telefonterror, übler Nachrede oder sowas anzuzeigen.

Ich glaube es zwar nicht, aber Möglicherweise könnt ihr euch auch gütig einigen. Soll sie erst mal sagen was überhaupt dran ist. Sind es Kleinigkeiten, worüber es sich nicht zu streiten lohnt oder gar etwas so Grosses dass Du nicht im Traum gedacht hättest und wirklich entgegenkommen möchtest.

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Entspannung !

Ich gehe davon aus, dass du das FAhrzeug als Privatmann und nicht als Händler verkauft hast? In diesem Fall greift der Ausschluss der Sachmangelhaftung gemäß verlinkten Kaufvertrag.

Kritisch ist allerdings deine Aussage zum Tüv. Wenn du wirklich gesagt hast, das Auto kommt rüber hast du eine Eigenschaft zugesichert und haftest jetzt. Wenn Du das als Möglichkeit angegeben hast ist alles okay. Hier kommt es auf die Wortwahl an.

Unterstellen wir mal, das du das zugesichert hast. In diesem Fall, hast du da sRecht auf Nachbesserung, d.h. du hast die Möglichkeit die HU zu erledigen.

Anzeigen ist jedoch völliger Quatsch. Allenfalls eine Anzeige wegen Betrug wäre denkbar, aber ob die angenommen und verfolgt wird würde ich zu 99,9% verneinen

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Kommentar von susisommer3
03.10.2012, 22:49

Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Noch mal zu meiner Aussage zum TÜV: Könnte sie mich damit wirklich festnageln? Ich weiß selbst nicht ein mal mehr, wie meine genaue Wortwahl war, aber natürlich bin ich keine KfZ-Mechanikerin und kann nicht zu 100% versprechen dass es durch den TÜV kommt. Könnte sie theoretisch ( sie hatte zwei Zeugen bei der Besichtigung, ich einen) auf eine Nachbesserung bestehen? Und wenn ja, muss sie dafür einen Anwalt einschalten?

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Sie kann Dir gar nichts !! Ihr habt einen ordnungsgemäßen Vertrag und in einem 13 Jahre altem Auto steckst Du als Laie nicht drin .......

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Kommentar von susisommer3
03.10.2012, 22:50

Danke für deine Antwort! Ja das habe ich auch gedacht... aber irgendwie bekommt man dann ja doch ein bisschen kalte Füße

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wenn Du das Auto verkauft hast nachdem Du selbst nicht durch die HU gekommen bist , dann waren Dir die Mängel bekannt, das kann man ja nachweisen, wenn es so gewesen wäre. Wenn Du es aber verkauft hast ohne davon zu wissen, ist doch in Pumkt 6 Deines Kaufvertrages alles beschrieben.

Würde mich ganz cool lassen.

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Bei Privatverkäufen gibt es keine Garantie. Da hat sie wohl oder übel Pech. Es sei denn der Wagen wurde mit Bewusstsein der Mängel verkauft. Gegen den Telefonterror hilft Nummer sperren, und wenn sie unterdrückt ist, dann einfach ignorieren. Vielleicht gibt sie irgendwann von selber auf. Ansonsten halt Strafanzeige bei der Polizei wegen Telefonterror machen.

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Kommentar von Eichbaum1963
03.10.2012, 23:51

Bei Privatverkäufen gibt es keine Garantie.

Nö, die sowieso nicht, denn Garantie ist eine rein freiwillig Leistung des Anbieters. Du verwechselst Garantie mit Gewährleistung - wie leider so viele (ist aber nicht bös gemeint).

Und leider müssen inzwischen auch Privatverkäufer die Sachmängelhaftung (Gewährleistung) explizit ausschließen. Hat die Fragestellerin aber durch ihren Kaufvertrag aber gemacht. ;)

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Ignorieren - das hört von ganz allein wieder auf. Es gibt einen schriftlichen Vertrag unter Privatleuten, der jede Gewährleistung ausschließt. Das ist rechtlich haltbar. Andererseits könntest Du vielleicht ein Geschäft machen. Wenn das Auto nun 3 Monate benutzt worden ist, dann hast Du Anspruch auf Nutzungsentgelt - das könnte den geringen Kaufpreis, den so eine olle TÜV-fällige Kiste einbringt, deutlich überschreiten. Dau kannst den Wagen also ggf. zurücknehmen und nochmal einen guten Schnitt machen. Überleg es Dir - Leute, die glauben sie bekämen für zwei-, dreihundert Euro ein Auto das fit ist für die nächsten zwei Jahre, die lernen es nicht anders. Wehr Dich!

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Waren dir die Mängel bekannt?(Hinweise der Werkstatt ect...?) Wenn nicht, dann trifft dich keine Schuld.

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Kommentar von susisommer3
03.10.2012, 22:51

Nein, mir war nicht klar, dass es Mängel aufweist. Ich hatte es knapp ein Jahr zuvor aufwendig reparieren lassen.

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Bleib locker. Du hast alles richtig gemacht.

Das Auto musst Du nicht zurück nehmen. Es gibt kein Rücknahmerecht.

Das es die HU nicht bestanden hat, ist nicht Dein Problem. Du bist Laie.

OK. der Käufer ist sauer, aber das ist nur sein Problem. Er hätte bei Kauf ja vorher eine Werkstatt damit aufsuchen können. Hat er aber nicht gemacht. Somit bleibt er auf den Kosten sitzen.

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