Rückgaberecht (ACER BETRUG)

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7 Antworten

Mir ist bekannt das der Händler NACH einem Jahr zwei drittel des Kaufpreises erstatten muss.

Mir nicht - den Rechtsgrund solltest du benennen :-)

  1. (Nur) innerhalb der ersten 6 Monate reklamierte Mängel wärem dem Händler anzuzeigen und von ihm (!) Nachbesserung n. § 439 BGB zu beanspruchen.

  2. Stellt der Hersteller nach durch Händler beaufragte (!) Überprüfung fest, dass es sich hierbei um unsachgemäßen Gebrauch (Fallschaden) oder Bedienerfehler (eigene Software) handelt, wären beide von Haftung frei.

  3. Nimmst du das kulante Angbeot nicht an, hast du nichts.

  4. und kauft euch kein Acer

erfüllt einen Straftatbestand :-O

G imager761

erfüllt einen Straftatbestand

Welchen?

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dadaaam umd das schrieb er ohne zu wissen ob der händler/hersteller nicht auch eine garantie auf das gerät gegben hatt DANN sieht das alles wieder anders aus

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ja hab Probleme nach 1,8 Monitor besagter Firma kaputt und noch Garantie. Die behaupten ich war es,obwohl beim spielen Bildfehler auftraten und wollen 7€ mehr für Reperatur als Monitor neu kostet

Es gibt nach § 434 mehrere Möglichkeiten einen Sachmangel zu begründen. Im Falle von Softwarefehlern könnte sich das Notebook nicht mehr zu dem vertraglich vorausgesetzten Verwendungszweck eignen. Es muss nicht immer ein materieller Schaden sein. Es kommt auf die Funktionstüchtigkeit der Sache an.

Es besteht ein Rücktrittsrecht nach § 323 BGB, wenn die dem Käufer zustehende Art der Nacherfüllung fehlgeschlagen oder ihm unzumutbar ist. Eine Nachbesserung gilt nach dem erfolglosen zweiten Versuch als fehlgeschlagen. ODER sie haben nach § 323 I BGB eine angemessene Frist zur Nacherfüllung erteilt. Diese muss aber schriftlich und per Einschreiben erfolgen, um "beweistauglich" zu sein. Viele wählen diese Variante nicht.

Hier wurde Ihr Notebook sogar 3 mal aufgrund des selben Fehlers zur Nachbesserung eingeschickt. Besteht dieser Mangel fort, können Sie zurücktreten. Jedoch besteht nur dann ein Rücktrittsrecht, wenn der Mangel nicht unerheblich ist.

Die Rechtsfolgen eines Rücktritts sind in § 346 BGB geregelt.

Im Falle des Rücktritts sind die empfangenen Leistungen zurückzugewähren und die gezogenen Nutzungen herauszugeben.

Gezogene Nutzen sind alle Vorteile hinsichtlich der Nutzung der Sache. Der Verkäufer kann also einen ortsüblichen Mietzins für den Zeitraum aufrechnen, als Sie das Notebook uneingeschränkt nutzen konnten oder Vorteile ziehen konnten.

Es ist ein Irrglaube, dass der Käufer nach Nutzung der Sache den vollen Preis zurückverlangen darf.

Entscheidung des BGH vom 16.09.2009 – VIII ZR 243/08

Danach steht einem Anspruch des Verkäufers auf Nutzungswertersatz gem. § 346 Abs. 1 BGB bei Rückabwicklung eines Verbrauchsgüterkaufs europäisches Recht nicht entgegen.

Ich bin jedoch gegen einen Nutzungswertersatz des Verkäufers. Der Verkäufer liefert eine mangelhafte Sache und verletzt seine Pflicht zur Nacherfüllung, so dass der Käufer den Rücktritt des Vertrages erklären muss. Jedoch wird der Verkäufer für sein pflichtwidriges Verhalten belohnt, in dem er Nutzungswertersatz verlangen darf. Naja.....^^

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Nutzungsgebühr bei Wandlung ist rechtens. Aber die Höhe ist fraglich. Hier sind dazu gute Informationen

http://www.shopbetreiber-blog.de/2010/03/23/bgh-nutzungsersatz-ruecktritt-kaufvertrag/

63 % ist etwas wenig Da würde ich drohen mit Gericht oder einigen auf einen besseren Preis.

Les mal den Artikel den du selbst verlinkt hast richtig durch.

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@Havege

Les? Wie geht das?

Deswegen habe ich den Link ja reingesetzt, weil es auch solche Urteile gibt. Ich habe das sehr wohl gelest.

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@Khayelitshu

Wenn man sonst nichts zu sagen hat, hackt man eben auf Dialekten herum. Ganz großes Kino !

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Ich kenne das so: Wenn das Gerät dreimal eingeschickt wurde innerhalb der Garantiezeit und es immer noch nicht funktioniert dann bekommt man seinen kompletten Kaufpreis zurück. Wahrscheinlich gibt es hier ein paar Rechtsexperten, die Dir das aber richtig bestätigen können.

Leider sehen die von acer und cyberport.de , es anscheinden nicht so.

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@denmaka

Vielleicht besorgst Du Dir mal die genauen Paragraphen und schreibst denen einen ordentlichen Brief mit einer angemessenen Frist.. Und wenn sie den Kaufpreis nicht zurück erstatten drohst Du mit dem Anwalt, das wirkt auch oft Wunder.

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@denmaka

Ist auch nicht so. Du kannst den Kaufpreis sofort zurück verlangen.

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@annette27

Ja nur ist es leider nicht so leicht diese Paragraphen zu finden.

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Kenn ich auch so aus meinem Rechtskundeunterricht aus der Weiterbildung. Die Dozentin - Rechtsanwältin - sagt sinngemäß das gleiche: Den ganzen Kaufpreis zurück (Rückabwickung).

Und Nutzungsabschlag komme gar nicht in Betracht, wenn das Dingen nie richtig funktionierte.

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Das ist eigetnlich ganz simpel, bei Privatverbrauchern hat der Händler 2x das Recht nachzubessern, danach kannst du vom Kaufvertrag zurücktreten und bekommst dein gesammtes Geld wieder!

Das ist Gesetz auch wenn manche Händler das nicht einsehen wollen, besteh auf dein recht!

Gewährleistung gillt 2 Jahre und zwar auf den vollen Kaufpreis (nicht Garantie, das ist was anderes)

Du willst das Produkt ja nicht umtauschen sonder REKLAMIEREN!

Noch was: hast du das produkt in den ersten 6 Monaten bereits einmal eingeschickt? das ist ganz wichtig wegen der Beweislastumkehr!

lg Deamonia

Das ist eigetnlich ganz simpel, bei Privatverbrauchern hat der Händler 2x das Recht nachzubessern, danach kannst du vom Kaufvertrag zurücktreten und bekommst dein gesammtes Geld wieder!

Dieses Gerücht ist offensichtlich nicht totzukriegen. Mit der Realität hat es jedenfalls nichts zu tun.

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@Ratirat

Das ist kein Gerücht sondern geltendes Recht was Berufsschülern in ganz Deutschland beigebracht wird.

Wie kommst du überhaupt darauf das das ein Gerücht ist?

schau mal in die Antwort von troje da ist sogar der Paragraph aufgezeigt

LG Deamonia

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@Deamonia

Wenn du Tronjes Antwort richtig gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass das

bekommst dein gesammtes Geld wieder!

falsch ist.

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@TETTET

in dem Fall schon da das Notebook ja nie in vollem Umfang zur Verfügung stand, und nur für die Zeit wo es absolut fehlerfrei gewesen wäre dürfte der Händler eine Gebühr verlagen. Wenn es aber nie 100% in Ordnung war bekommt er sein gesammtes Geld wieder

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@Deamonia

in dem Fall schon da das Notebook ja nie in vollem Umfang zur Verfügung stand,

Wie bist du zu der Ansicht gelangt? Der Frage kann man das nicht entnehmen. Zudem ist diese Aussage Tronjes

Der Verkäufer kann also einen ortsüblichen Mietzins für den Zeitraum aufrechnen, als Sie das Notebook uneingeschränkt nutzen konnten oder Vorteile ziehen konnten.

nicht durch Gesetz gedeckt. Von uneingeschränkt steht da nichts.

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Das ist eigetnlich ganz simpel, bei Privatverbrauchern hat der Händler 2x das Recht nachzubessern, danach kannst du vom Kaufvertrag zurücktreten und bekommst dein gesammtes Geld wieder!

aber nur dann wenn es jedesmal der gleiche fehler ist und da will sich der hersteller hier ja wohl durch den "software fehler" um diese regelung herumschleichen

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@zombiehoernchen

aber nur dann wenn es jedesmal der gleiche fehler ist

Nö, davon steht nichts im Gesetz.

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Ja ich hab es in den ersten 6 Monaten, glaub sogar 2 mal eingeschickt.

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Rechne bitte die Zeit aus, die der Laptop in deinem Besitz war, ohne dass du ihn zu der Zeit reklamiert hast.

Sind es weniger als 6 Monate?

Dann schreib schriftlich per Einschreiben mit Rückschein an Cyberport, dass du wegen des Sachmangels gemäß § 437 BGB vom Kaufvertrag zurücktrittst und sie dir bis zum xxx den vollen Kaupfreis erstatten sollen, und dass du anderenfalls einen Anwalt einschalten wirst.

Rechne bitte die Zeit aus, die der Laptop in deinem Besitz war, ohne dass du ihn zu der Zeit reklamiert hast.

Sind es weniger als 6 Monate?

Was spielt das für eine Rolle?

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@TETTET

On 2nd thought: § 476 BGB ist nicht als Verjährungsfrist beschrieben, daher spielt § 203 BGB wohl keine Rolle. Du hast Recht, ich nehme das zurück!

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