Rückforderung von Sozialhilfe bei Erbschaft?

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3 Antworten

Das die Sozialhilfe von den Erben bis zu 10 Jahre rückwirkend gefordert werden kann ist korrekt,wenn das Erbe nach Abzug aller anfallenden Kosten für Bestattung usw.mehr als das 6 fache der Regelleistung beträgt,dass würden dann also im Jahr 2015 ein Regelsatz von 399 € sein,der Freibetrag läge also min.bei 2394 € !

Hättest du deinen Vater zuhause gepflegt,bis er dann verstorben ist,dann läge der Freibetrag sogar über 15 000 €.

Laut einem Beitrag eines Rechtsanwaltes betrifft die Rückforderung von Sozialhilfe aber nicht die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung,also inkl.der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung.

Wenn ich das also richtig verstanden habe,dann kann das Sozialamt nur die Kosten zurück fordern,die ab dem Heimaufenthalt entstanden sind,mit deinem privaten Vermögen musst du natürlich nicht einstehen.

Sollte dein Vater also erst seit 3 Jahren im Heim sein,dann wird die Aussage des Betreuers mit den 3 Jahren Rückforderung korrekt sein.

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Kommentar von isomatte
07.12.2015, 20:18

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Kommentar von Kruemelchen06
03.12.2015, 21:21

Vielen Dank für den Link. Dort wird alles schlüssig erklärt. Ich bin halt ein wenig verwirrt, da der Betreuer vor kurzem sagte, dass das Sozialamt für lediglich drei Jahre zurückfordern wird. Diesen Betreuer kann ich zur Zeit nicht fragen, da er im wohlverdienten Urlaub ist und mir läuft ein wenig die Zeit davon. 

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Es sind max 10 Jahre vom Erbfall aus gerechnet. Die Höhe ist allerdings auf den Nachlasswert begrenzt und eine Nachlassverbindlichkeit.

http://dejure.org/gesetze/SGB_XII/102.html

Natürlich kann nur die Sozialhilfe gefordert werden, die auch gezahlt wurde.

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