Rücken"lage" beim Leichttraben?

4 Antworten

stell dir vor, wie du dich auf einen Stuhl setzt. Ganz gerade? Dann plumpst du unweigerlich auf den Stuhl. Damit du das vermeidest, beugst du dich minimal vor und lässt dich sozusagen auf den Stuhl gleiten.

Und nein, du reitest damit nicht auf der Vorhand, denn in dem Maße, wie du den Oberkörper ganz leicht in der Leiste nach vorne abknickst, so bringst du das Hinterteil ganz leicht nach hinten. Das, was du nach vorne beugst, gleichst du mit den nach hinten genommenen Hüften aus.

Beim Leichttraben ist das ganz leicht, kaum sichtbar, beim korrekten leichten Sitz dann entsprechend mehr.

Von der Seite betrachtet sollte vom Absatz über deine Hüfte bis zur Schulter eine Linie genau senkrecht zum Boden ergeben. Wenn das der Fall ist, kannst du jederzeit aufstehen (leichttraben) ohne, dass sich der Winkel zum Boden verändert.

Oder anders beschrieben: beim leichttraben geht deine Schulter Kerzengerade nach oben. Wenn sie nach vorne oder hinten geht sitzt du entweder im Spaltsitz oder im Stuhlsitz. Beides stört das Gleichgewicht und deine Beweglichkeit.

LG

Falsch. Im Spaltsitz sitzt man nur dann, wenn die Hüfte nicht zurückgenommmen wird.

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Du solltest dich aus der Hüfte heraus vorwärts aufwärts bewegen, dann bleiben die Schultern aufgerichtet.

Eine leichte Vorwärtstendenz ist aber im Zweifel besser, als sich stocksteif hochzuwuchten. Allerdings ist es dann schwierig, beim Einsitzen den Hintern wieder unter sich zu bringen.

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