Rückbau fordern ohne Mehrheit?

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6 Antworten

Kommt darauf an.

Sofern es sich um eine wesentliche Veränderung der Außenansicht handelt, ist die 100 %ige Zustimmung aller Eigentümer notwendig. Ist nur einer nicht einverstanden, darf die Baumaßnahme nicht erfolgen.

Für alles andere reicht die einfache Mehrheit. In diesem Fall sollte sich der Unterlegene besser als guter Verlierer zeigen, statt da noch den Aufstand zu proben.

Es geht um eine Asphaltentfernung im Hof.

Muss also die Mehrheit den Asphalt wieder hinbauen wenn die Minderheit es verlangt?

Wie oben erwähnt hat es keine Eigentümerversammlung gegeben.

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@schrauberking

Nein.

Entweder hat die WEV das auf der letzten regulären Sitzung beschlossen, oder es hat sich ein Notfall ereignet (Wasserrohrbruch o. ä.), der ein sofortiges Eingreifen notwendig macht.

Am besten mal beim Verwalter oder Beirat nachfragen.

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die die 2/3 Mehrheit untereinander, also quasi inoffiziell

Wie inoffiziell? Geht es um eine Eigentümergemeinschaft und der Beschluss wurde nicht im Rahmen einer Eigentümerversammlung gefasst? Das geht natürlich nicht.

Das wäre natürlich eine Sauerei und könnte für den Dritten Regressansprüche begründen. Es müsste allerdings keine "offizielle Sitzung" anberaumt werden. Ein zufälliges Treffen - aller drei Eigentümer - am Tresen würde auch reichen.

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Die Frage ist so ungenau gestellt, dass Dir das niemand beantworten kann.

Ich nehme an, es geht um eine Eigentümergemeinschaft? Es kommt darauf an, um was es genau geht. Manche Maßnahmen müssen einstimmig beschlossen werden, andere per Mehrheitsbeschluss. Dann kann es wiederum sein, dass die Maßnahme nicht mit der Teilungserklärung im Einklang ist etc. pp.

Es geht um eine Asphaltentfernung im Hof.

Muss also die Mehrheit den Asphalt wieder hinbauen wenn die Minderheit es verlangt?

Wie oben erwähnt hat es keine Eigentümerversammlung gegeben.

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Hallo.

Wenn es um Arbeiten Äußerlich handelt, dann bedarf es 100% Zustimmung.
Es kann im Vertrag aber anders vereinbart sein.
Mal nachlesen.

Das kommt darauf an. Bei größeren Objekten (z. B. Häusern) sollte es so etwas wie einen Gesellschafter-Vertrag geben, wo geregelt ist, wie solche Auseinandersetzungen zu behandeln sind. Gibt es so etwas nicht, kommt es vielleicht darauf an, ob die 2/3 den Dritten wg. des Umbaus zur Kasse bitten wollen. Sie können nämlich nicht ohne weiteres den Dritten zwingen, nicht notwendige Baumaßnahmen mitzutragen und zu bezahlen.

Es geht um eine Asphaltentfernung im Hof.

Muss also die Mehrheit den Asphalt wieder hinbauen wenn die Minderheit es verlangt?

Wie oben erwähnt hat es keine Eigentümerversammlung gegeben.

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@schrauberking

Ich glaube nicht - wenn sich dadurch keine Verschlechterung ergibt (z. B. jetzt Lehmboden im Hof). Ich bin aber kein Jurist.

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Mein Tipp: Werd Mitglied im Haus- und Grundbesitzerverein, da bekommst du anwaltschaftlichen Rat, der dann auch Hand und Fuß hat. 

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