routineblutanalyse= leukämietest

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6 Antworten

Ja, wird indirekt. Beim einfachen Bluttest werden auch die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) "gezählt". Sind die sehr viel mehr als Normwert, ist das ein Indiz in Richtung Leokämie und man wird zu einer weitergehenden Untersuchung raten.

nein,wird nicht. diese "leukämie-teste" werden fast ausschließlich über einen hämatologen in speziallabors durchgeführt. ein hausarzt könnte diese ergebnisse gar nicht bewerten. sie sind außerdem sehr teuer und aufwändig und werden nur bei sehr begründetem verdacht durchgeführt. der hausarzt wird wahrscheinlich nur ein kleines blutbild durchführen,sprich leukozyten-,erythrozyten- und thrombozytengesamtzahl,hämoglobin,hämatokrit und ein paar rechenwerte bezüglich der erys (mcv,mch,mchc). sind diese werte alle in ordnung,besteht noch nicht einmal die veranlassung zu einem großen blutbild (zusätzlich noch die bestimmung der einzelnen leukozyten-"sorten"). damit du beruhigt bist kann er natürlich von vornherein ein großes machen. werte die noch zusätzlich indirekt auf eine leukämie hinweisen können wären z.b. die ldh,härnsäure,blutsenkung und ein veränderter eisenstoffwechsel.

braucht man nicht, ergibt sich aus den blutwerten. unstimmigkeiten werden dann gesondert bearbeitet.

Nein aber dein MCH,MCV und Hämoglobin würden würden verändert sein also vermindert. Dann werden aber keine weiteren Untersuchungen gemacht von der Labor seite her, dass muss dann der Arzt veranlassen

Nein. Nach solchen Spezialitäten wird nur gesucht, wenn es dafür konkrete Anhaltspunkte gibt.

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