Rottweiler wird akressiv

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12 Antworten

Leider hat der Hund deiner Freundin die Aussicht, in Kürze als unvermittelbar den Rest seines Lebens im Tierheim zu verbringen oder sogar getötet zu werden weil er zwangsweise enteignet wird sobald er Jemanden angreift - von den Folgen für den "fast Zerfleischten" ganz abgesehen...

Auch ein harmloserer Schnapper kann bei Listenhunden schon reichen um ihr weggenommen zu werden ! Sie oder ihre Eltern können außerdem mit enormen finanziellen Forderungen rechnen wenn was passiert - was noch das geringste Problem wäre.

Also mache ihr unmißverständlich klar, dass ein falsch erzogener Rottweiler eine Zeitbombe ist, die jederzeit hochgehen kann - mit schlimmsten Folgen für alle Beteiligten - und dass sie das nur verhindern kann wenn sie sich und dem Hund auf schnellstem Weg Hilfe in einer kompetenten Hundeschule holt !!! Lieber heute als morgen !!!

Von gewaltsamen Erziehungsmethoden halte ich überhaupt nichts - gerade Rottweiler werden leicht zu Angstbeißern und jede Aggression überträgt sich deshalb umgehend auf ihr Verhalten !

Da hilft nur liebevolle und absolut konsequente Führung, die den Hund erkennen lässt, dass er Verantwortung und somit Dominanzverhalten vertrauensvoll seinem An-Führer überlassen kann und muss ! Ich kenne den Hundetrainer nicht von dem du schwärmst, aber wenn ich in den Antworten hier lese welche Methoden der vertritt kommt mir das kalte Grausen !!!

Ich hatte selber einen Rottweiler und weiß deshalb wie sensibel diese Hunde sind. Meiner war sehr respektvoll zu jedem Lebewesen, sogar regelrecht zärtlich vor allem mit Kindern und Katzen - hat nichtmal nach einer Fliege geschnappt sondern sich, wenn er genervt oder verunsichert war, umgehend in seine sichere Ecke oder an meine Seite zurückgezogen. So hat es in seinem ganzen langen Leben keine einzige gefährliche Situation gegeben.

Seine kompetenteste Erzieherin war allerdings seine Mutter mit der er lange genug aufwachsen konnte und mein kompetenter Lehrer war deren Vorgänger, ein perfekt sozialisierter Straßenhund, der mir die Hundesprache beigebracht hat und bei dem ich gelernt habe, dass es nicht auf Lautstärke und starkes Durchgreifen sondern auf Vertrauen und Sicherheit ankommt wie gut ein Hund sich an sein Rudel und die Gesellschaft in der er lebt anpasst.

Sehr eindrucksvoll beschreibt das Maja Nowak in ihren Büchern (kannst du nach googlen) - die betreibt auch eine Hundeschule in Berlin und inzwischen gibt es in anderen Orten schon Trainerinnen, die bei ihr gelernt haben und allesamt sehr sympathisch und fähig wirken.

Deren Art, Hunde anzuleiten finde ich sehr überzeugend weil ich den Erfolg ihrer Methoden selber erlebt habe. Den gleichen Weg, mit Hunden umzugehen, habe ich, wie beschrieben, von meinem Streuner gelernt - die besten Lehrer sind eben die Hunde ;).

Das gilt aber nicht, wenn der Hund schon so verunsichert und verkorkst ist wie der deiner Freundin, die offensichtlich keinerlei Ahnung, geschweige denn Grundwissen hat !

Wenn ein Hund erstmal weiß, dass sein Anführer absolut souverän mit jeder Situation umgeht, sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und ihm die Arbeit als Beschützer abnimmt, dann hat er auch keinen Grund, selber "durchzugreifen" sondern passt sich dem Verhalten seines Menschen an - bleibt also jederzeit ruhig und freundlich zu Jedermann und geht Streitereien aus dem Weg !

Das muss aber nicht nur der Hund erstmal lernen sondern allem voran sein/e Besitzer/in - in diesem Fall also deine Freundin - und da reichen Ratschläge aus Büchern und dem Internet keinesfalls aus wenn der Hund schon so fehlgeleitet ist wie du es hier beschreibst !

Wenn deine Freundin ihren Hund wirklich liebt, dann ist sie bei Kritik nicht beleidigt sondern sucht sich umgehend Unterstützung wie sie ihn gewaltfrei endlich in den Griff kriegt bevor es zur Katastrophe kommt !!!

Ich hätte dir gerne ein Däumchen gegeben, aber die Nennung dieses Namens geht gar nicht:

Sehr eindrucksvoll beschreibt das Maja Nowak in ihren Büchern (kannst du nach googlen) - die betreibt auch eine Hundeschule in Berlin und inzwischen gibt es in anderen Orten schon Trainerinnen, die bei ihr gelernt haben und allesamt sehr sympathisch und fähig wirken.

was die macht, widerspricht ganz klar dem hier:

Von gewaltsamen Erziehungsmethoden halte ich überhaupt nichts

Ich würde sie nun nicht grad mit dem CentimeterMann auf eine Stufe stellen, aber Canis-Methoden sind ja nun wirklich auch nicht das Wahre.

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@bignose

Wieso meinst du das ? Was sind Canis-Methoden ?

Ihre Bücher habe ich zwar zugegeben noch nicht gelesen, aber ihre Seite und alle möglichen Videos aufmerksam angesehen - habe da nichts von gewaltsamen Methoden entdeckt. Im Gegenteil, sie betont immer, dass sie Wert auf ein partnerschaftliches Verhältnis zum Hund legt und ihre Hunde wirken alle ausgesprochen selbstbewußt, fröhlich und unkompliziert !

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@veritas55

Frau Nowak ist gerade in aller Munde wegen ihrer Sendung auf ZDF, gegen die es sogar schon Petitionen mit der Forderung zur Absetzung gibt. Canis ist eine Strömung in der Hunde'erziehung', die sehr fragwürdig ist, weil sie mit teilweise heftigen Methoden arbeitet. Der Oberguru der Truppe ist ein Herr Grewe, der ebenfalls erst kürzlich durch die durch alle Medien gehende Futternapf-Geschichte Schlagzeilen gemacht hat, nachdem er schon vor Jahren in einer Fernsehsendung seine Inkompetenz vorgeführt hatte, weil er es nicht verhindern konnte, dass ein Hund während der Aufnahmen mehrere Hühner riß. Die Arbeitsweise der Nowak erinnert stark an Canis, obwohl sie meines Wissens nicht selber durch die Canis-Gehirnwäsche gegangen ist.

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@bignose

Mein Fernseher ist seit Jahren nicht mehr in Betrieb und so kann ich deinen Ausführungen leider nicht folgen - mir sind weder Canis noch ein Herr Grewe noch irgendeine Petition bekannt und Futternapf ist soviel ich weiß ein Discounter für angebl. Tierbedarf den ich noch nie betreten habe.

Auf der Seite von M.Nowak ist von all dem auch keine Rede.

Hast du keine entsprechenden Links ?

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@veritas55

veritas, ich hab einen film gesehen, der mir gereicht hat. auch ich hab die petition unterschrieben. bei youtube findet man einige "lehrfilmchen" von fr. nowak.

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@veritas55

Der Laden heißt Freßnapf, und die Futternapf-Sache kannst du googeln unter 'Grewe'. Und hier beispielhaft ein Googel-Ergebnis zum Thema Maja Nowak: http://www.bz-berlin.de/kultur/fernsehen/psychoterror-fuer-den-hund-im-zdf-article1687918.html .

Ich informiere mich über alle möglichen Strömungen, 'Gurus' und Scharlatane in der Hundeszene, schaue mir auch Filme an, selbst dann, wenn ich dabei brechen könnte. Ich finde es wichtig abwägen zu können, ob Ideen, die jemand verbreitet, gut sind oder man davor warnen sollte.

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@taigafee

Inzwischen habe ich mir die ZDF-Sendungen angesehen - einen leichten Brechreiz habe ich allenfalls bei dem Gesülze der Moderatorin bekommen - die Öffentlichen haben sich in ihrer Präsentation soweit den Privaten angeglichen, dass ich auf einen Fernseher auch weiterhin gut verzichten kann...;).

Bei Maja Nowak konnte ich aber keine dermaßen dramatische Verfehlung feststellen, dass ich diese Petition unterschreiben muss - ich finde die Kampagne gegen sie reichlich überzogen und es kommt mir eher vor wie ein Glaubenskrieg wobei viele Hundeexperten nicht ertragen können, dass ihre eigenen Erziehungsmethoden vielleicht nicht die einzig Wahren sind.

Allerdings finde ich diese Sendungen allgemein sehr fragwürdig weil sie leicht den Irrglauben vermitteln können, dass jeder verhaltensgestörte Hund von jedem Hundebesitzer innerhalb weniger Minuten von all seinen Macken befreit werden kann - das ist ein gefährlicher Trugschluß, der für Hundehalter wie z.B. die Freundin der Fragestellerin ganz schön ins Auge gehen kann - vor allem wenn sie mit verschiedensten Ratschlägen wild an ihrem Hund rumexperimentieren...

Jeder Hund (und Mensch) ist anders, hat seine eigenen guten oder schlechten Erfahrungen gemacht, die er mit seinem ureigensten Charakter verarbeiten muss - da sind mir solche Ratgebersendungen einfach zu sehr verallgemeinernd und können leicht mißverstanden werden wenn es immer wieder heißt, es könne ja alles so einfach sein. Bei einem psychisch gesunden Hund ist es einfach, bei einem gestörten kommt es aber immer auf den Einzelfall - und vor allem seinen Besitzer an.

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@bignose

Warnen sollte man vor solchen Filmen ganz allgemein weil nicht alles so einfach ist wie es den Anschein erweckt und weil jeder einzelne Hund ein Fall für sich ist...s.Kommi o.

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@bignose

Nach Grewe hab ich auch gegoogelt und die Story mit dem Futternapf gelesen (das Video bei youtube gibt es nicht mehr) - einen Zusammenhang mit Frau Nowak konnte ich aber nirgends entdecken...

In Bezug auf deinen Link gesehen: einem Hund einen Futternapf gegen den Kopf zu schlagen ist doch wohl eine ganz andere Nummer als ihm mit Körpersprache seine Grenzen zu zeigen - da von psychischer Gewalt zu sprechen finde ich ehrlich gesagt ziemlich lachhaft, denn jede Hundemutter macht das mit ihrem Welpen ohne dass der dadurch irritiert wird !

Und was den Hund aus Russland betrifft: der war sowieso voller Angst und deshalb offensichtlich der Meinung, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Der Sinn der Übung von M.N. war der, ihm klarzumachen, dass ihm NICHTS geschieht wenn er die Warnung annimmt, den Ball flachzuhalten - das hat er auch verstanden und begriffen, dass er sich in ihrer Gegenwart sicher fühlen kann. Das war sozusagen eine Maßregelung in homöopathischer Dosis, die ganz seinem Instinkt entspricht.

Bei den Differenzen von denen in dem Artikel die Rede ist (bzgl. der Suche nach einem neuen Zuhause weil er bei seiner Pflegestelle nicht bleiben kann) handelt es sich anscheinend um ein Mißverständnis weil die Frau, die ihn in Pflege hat behalten will und von dem Vermittlungsversuch gar nichts wußte.

Ich glaube nicht, dass wir uns als Außenstehende ein Urteil darüber bilden können was da tatsächlich abgelaufen ist.

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eine hundeschule die anscheinend sehr gut und gewaltfrei ist besuchen sie schon, nur setzen sie das gelernte zu hause leider nicht oder kaum um. was ein großes problem ist, denke ich mittlerweile, dass in der familie generell eine schechte und angespannte athmosphäre herrscht von der der hund natürlich auch einiges mitbekommt. dieser hundeflüsterer von dem ich "schwärme" macht die ursprünglichste form der hundeerziehung. sieht man ein rudel hunde verhalten diese alleine sich genauso, also hat alles was er sagt und macht viel logik in sich.

http://www.youtube.com/watch?v=FtUVrZQPKrU

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@luckyhorselove

Danke für´s Sternchen :).

Das eigentliche Problem wird sein, dass die Familie deiner Freundin sich nicht an das Gelernte hält sondern Jeder den Hund auf seine Weise verzieht - manche machen das um sich bei dem Hund beliebt zu machen - was natürlich Schwachsinn ist und womit man dem Hund letztendlich keinen Gefallen tut :/.

Wenn dann noch eine gespannte Atmosphäre in der Familie herrscht überträgt sich das natürlich auch auf den Hund und er reagiert aggressiv aus Verunsicherung.

Ich hoffe, ihr kriegt das Problem geregelt - wie du siehst sind die Meinungen über optimale Erziehung sehr unterschiedlich...

Aber bitte experimentiert nicht an dem armen Tier rum sondern versucht es vielleicht mal mit einem Familienrat wo sich alle Mitglieder auf ein vernünftiges Verhalten dem Hund gegenüber einigen !

Dazu müssten aber auch alle Beteiligten an der Hundeschule teilnehmen, denn da gebe ich Maja Nowak vollkommen recht: das Problem sind nicht die Hunde sondern in erster Linie die Menschen, bzw. die Art wie sie mit ihrem Hund (und miteinander!) umgehen !

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Da hilft wirklich nur üben, üben, üben! Und zwar unter Aufsicht eines guten Trainers in einer Hundeschule.

So ein Hund in dieser Größenordnung wird zur Waffe, oder zu einem unberechenbaren Amokläufer, wenn er seine Grenzen nicht kennt! Der Rotti gehört zu den Rasse, die eine ganz klare Linie brauchen, was sie dürfen und was nicht.

Folgen von laissez-faire bei der Erziehung dieser Rasse habe ich gesehen. Meine Cousine hatte Glück, sie hat den Angriff eines ihr gut bekannten, vorher völlig unauffälligen Hundes überlebt.

Mach deiner Freundin klar, daß ein Hund IMMER auch bedeutet, eine Erziehungsaufgabe zu haben, nicht nur einen Freund zum Kuscheln.

Der Rottweiler steht in vielen Bundesländern auf der Liste. Deine Freundin tut das Möglichste, daß es auch so bleibt.

Der Rottweiler steht in vielen Bundesländern auf der Liste. Deine Freundin tut das Möglichste, daß es auch so bleibt.

Danke für diesen Satz!

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@Jerne79

Leider ist es so. Die sogenannte Rasseliste ist ja nicht entstanden, weil die Hunde nachweislich von Natur aus aggressiv sind, sondern weil es in den letzten Jahrzehnten leider vermehrt Hundehalter ohne Plan und Ahnung gegeben hat und gibt.

Jeder Vorfall ist einer zu viel. Die Schei*e läuft immer die Leine runter, nie rauf. Daher ist kein Hund dafür verantwortlich, wenn er nicht korrekt gehalten und erzogen wird. Der Hund ist ein Schutzbefohlener in der Obhut des Menschen.

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Ich fasse zusammen:

  • Rottweiler
  • zwei Jugendliche die Gesar Millan Methoden faszinierend finden und gerne "Macht durch Gewalteinwirkung am Hund ausprobieren" würden...
  • zwei gehen mit einem Hund spazieren obwohl sie Null Ahnung von Hunden haben...

Mit Verlaub wenn ich deine Frage lese muss ich an mich halten, dass ich nicht aggressiv werde, Dich anzische, dir ein Stromhalsband umhänge und dich einmal die Macht eines Strangulationshalsbandes spüren lasse.

Nicht alles was man im Fernsehen sehen kann ist realistisch!

Ob der Rottweiler "aggressiv" ist kann hier virtuell Keiner beurteilen und es verbietet sich (!) Dir auf dieser Basis einen Rat zu geben. Bitte rede mit Deiner Freundin und dann geht ihr mit dem Rottweiler zu einem sehr gut ausgebildetem Hundeexperten....

http://www.ibh-hundeschulen.de/

Hier findet ihr einen solchen der vor Ort die Situation mit dem Hund ansieht, euch anleitet und dabei hilft aus einem Rottweiler und Hund einen guten Begleiter und aus Euch Menschen ohne Machtgelüste gegenüber einem Tier zu machen.

Viel Glück & Umsetzen bitte!

DH schrecklich , dass man nur zuhören muß

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stromhalsband? zeig mir bitte wie cesar ein stromhalsband benutzt. faszinierend habe ich nie gesagt. ebenfalls benutzt er ganz normale halsbänder wie jeder andere auch, bitte beweis auch das. sie ist volljährig - zum zehnten mal. was man aber auf shows sehen kann ist realistisch. zurechtweisen und anzischen lasse ich mich gerne wenn ich absolut respektlos und aggressiv meinem besitzer und allen anderen gegenüber bin.

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Deine Freundin ist - mit Verlaub - dumm.

Ein Hund gehört erzogen, erstrecht ein so großer, kräftiger Hund wie ein Rottweiler. Der Gang zur Hundeschule ist absolut unerläßlich, damit deine Freundin lernt, mit dem Hund umzugehen. Sie muss dringend aufhören, ihn zu vermenschlichen. Wenn nichtmal so ein Vorfall wie der heutige etwas in ihrem Kopf bewirkt, ist das wirklich tragisch.

Was du direkt tun kannst: Konsequenz zeigen. Tonfall, Körpersprache, das muss passen, dazu klare Kommandos geben. Verhalten, das du nicht willst ignorieren bzw. konsequent unterbinden. Allerdings wird das wenig bringen, wenn die Freundin den Hund einfach machen lässt.

An deiner Stelle würde ich mal mit dem Ordnungsamt telefonieren, nachdem Rottweiler doch in der Regel Listenhunde sind, sollte hier doch eh ein Wesenstest o.ä. erforderlich sein. Wenn das OA die Freundin dazu verdonnert, hat sie keine Wahl, als zur Hundeschule zu gehen. Auch wenn du vielleicht Angst vor der Reaktion deiner Freundin hast, überleg stattdessen, wie du dich fühlst, wenn gar nichts passiert und der Hund tatsächlich jemanden verletzt oder schlimmeres.

Eine sehr banale Lösung wäre übrigens ein Maulkorb, bis der Hund endlich erzogen wird.

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@Jerne79

Grundsätzlich richtig, wichtig und absolut sinnvoll, aber auch da gilt ganz klar: Nur unter fachlicher Anleitung!!!

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@michi57319

Natürlich! Wer bisher so bei der Erziehung seines Hundes versagt hat, sollte auf jeden Fall unter fachlicher Anleitung weitermachen. Nur die Fragestellerin, die kann ja schlecht mit dem Hund zur Hundeschule gehen, um sich selbst zu schützen. Wenn sie Freundin und Hund nicht komplett meiden will, muss sie zumindest die bassalen Spielregeln kennen, um sich selbst gegen den Hund zu behaupten.

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@Jerne79

Da sehe ich den schwierigsten Punkt. Die Beziehung Freundin zum Hund der Freundin ist ja schon ein Pulverfass. Von Spielregeln und Hundeverständnis sind da alle Beteiligten Lichtjahre entfernt.

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@Jerne79

Eine sehr banale Lösung wäre übrigens ein Maulkorb, bis der Hund endlich erzogen wird.

Ein Maulkorb ist für eine sensible Rotti-Seele die reinste Tortur - vergleichbar als wenn man einem pubertierenden, verklemmten Teenie eine Zwangsjacke anlegt und dann erwartet, dass er freiwillig funktioniert und vor Selbstbewußtsein strotzt... !

Wenn er nicht schon als Welpe spielerisch daran gewöhnt wurde (was kaum möglich ist weil es so kleine Maulkörbe wohl garnicht gibt), dann macht ihm der Korb eine panische Angst und kann das Vertrauen zu seinen Menschen nachhaltig stören, wodurch die Erziehung zusätzlich erschwert wird !

Ein Maulkorb verhindert außerdem die ungehinderte Kontaktaufnahme beim Schnüffeln, verunsichert somit total weil er sich jeder Situation hilflos ausgeliefert fühlt und nimmt ihm den Spaß an jedem Spaziergang.

Ein an sich selbstsicherer Schäferhund, dem ein devoteres Verhalten angezüchtet wurde mag sich damit abfinden wenn sein Besitzer ihm sowas antut - ein Schissi wie der Rottweiler wird davon eher noch aggressiver, - aus purer Angst !

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@veritas55

Hallo, einen Maulkorb kann (und sollte) man positiv verknüpfen, auch bei einem Rotti. Dann ist er - sofern er gut sitzt - auch keine Tortur. Es gibt Maulkörbe, die problemlos das Schnüffeln und sogar Leckerliegeben zulassen, und eine Kontaktaufnahme ist dadurch auch nicht behindert. Ein Metall- oder steifer Ledermaulkorb ist dafür natürlich nicht geeignet (da ist auch die Verletzungsgefahr viel größer), aber ein weicher Ledermaulkorb oder ein Baskerville sind schon geeignet.

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@veritas55

Ich bin alles andere als ein Freund von Maulkörben, aber wenn der Hund schon so aggressiv ist, daß er Leute angeht, sehe ich ihn als das letzte Mittel der Verzweiflung, zu verhindern, daß etwas wirklich schlimmes passiert, bis der Hund erzogen wird. Schlimm auch mit Konsequenzen für den Hund. Da ist der Maulkorb dann - so schlimm er für den Hund auch ist - die bessere Option.

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@bignose

einen Maulkorb kann (und sollte) man positiv verknüpfen, auch bei einem Rotti. Dann ist er - sofern er gut sitzt - auch keine Tortur.

Sagte ich doch: einem normalen Hund lässt sich das spielerisch vermitteln, aber keinem, der sowieso schon verstört ist.

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@veritas55

Nun, wir haben das auch bei unserer verhaltensoriginellen (verstört hört sich so krank an) Hündin geschafft. Mit Geduld und Spucke... Ich muss dazu sagen, dass sie von einem ihrer Vorbesitzer her den MK extem negativ verknüpft hatte. Wir haben also nicht bei Null,sondern ungefähr bei minus 10 angefangen.

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Konsequenz zeigen. Tonfall, Körpersprache, das muss passen, dazu klare Kommandos geben. Verhalten, das du nicht willst ignorieren bzw. konsequent unterbinden.

Absolut richtig - das hilft aber nur, wenn die ganze Familie der Freundin und vor allem die Hauptbezugsperson sich konsequent so verhält !

Wenn einer hüh und der andere hott sagt und jeden Augenblick andere Regeln gelten, dann wird der arme Hund ja komplett verwirrt, was er offenbar schon ist, und dann schafft er sich zwangsläufig seine eigenen Regeln.

Also müsste die ganze Familie zur Hundeschule - nicht in irgendeine, sondern in eine wirklich gute ! Und vor allem müsste das Gelernte dann auch Zuhause von Allen konsequent umgesetzt werden !

Von einer Anzeige beim Ordnungsamt würde ich abraten, denn einen Wesenstest würde der Hund im augenblicklichen Zustand auf keinen Fall bestehen - dann wäre er ruckzuck im Tierheim und das wäre schrecklich für ihn, - dann hat er überhaupt keine Chance mehr !

Da bleibt nur zu hoffen, dass die Freundin samt ihrer Familie Einsicht zeigen und auf schnellstem Wege freiwillig was unternehmen !

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@veritas55

Natürlich würde der Hund derzeit keinen Wesenstest bestehen. Aber es wäre in meinen Augen wohl das einzige, was jemanden, der seinen Hund nicht erzieht in eine Hundeschule bringen könnte. Eben um die Einsicht, die ja offenbar von selbst nicht kommt, zu erzwingen.

Oder fällt dir ein Weg ein, jemandem, der es selbst nicht einsieht klarzumachen, daß der Hund vernünftig erzogen werden muss? Die Fragestellerin scheint es ja versucht zu haben.

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@Jerne79

Naja - vielleicht kommt die Freundin ja zur Vernunft wenn sie unsere Antworten hier liest, denn was sie und ihren Hund betrifft sind wir ja Alle einer Meinung ;)!

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Wenn du versuchst, Cesar Milan zu spielen, solltest du vorher eine Lebensversicherung abschließen :). Im Ernst: Der Hund ist bereits gefährlich. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann er jemanden ernsthaft verletzen wird.

einmal hat er ein kommando bei mir sehr gut befolgt darauf hin hab ich ihn aus reflex kurz am kopf gestreichelt, er hat mich angeknurrt.

Das ist typisch für Hunde, die sich in der ranghohen Position sehen. Das Kommando hat er befolgt, weil er davon profitiert hat (Lob/Futter...), nicht weil er sich irgendwie untergeordnet hat. Deswegen hat er dir auch gleich postwendend signalisiert, dass du gefälligst Abstand zu halten hast.

ich weis dass er mich gerne mag aber ich will auch respekt von ihm.

Das ist - sorry - eine Fehleinschätzung. Der Hund toleriert dich lediglich, solange er von dir kriegt, was er will - zu seiner Zeit und seinen Bedingungen, versteht sich - und solange du nichts tust, was ihm nicht passt.

Dabei solltest du es im eigenen Interesse auch belassen. Setze ihn niemals unter Druck, denn dann wird er beißen.

Deiner Freundin ist vermutlich erst dann zu helfen, wenn ein Unfall passiert ist.

Sehr gute - und sehr richtige - Antwort!

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Hallo, eigentlich hättest du ein Däumchen verdient, wenn dieser Satz nicht wäre:

Das ist typisch für Hunde, die sich in der ranghohen Position sehen. Das Kommando hat er befolgt, weil er davon profitiert hat (Lob/Futter...), nicht weil er sich irgendwie untergeordnet hat. Deswegen hat er dir auch gleich postwendend signalisiert, dass du gefälligst Abstand zu halten hast.

Das ist nämlich Quatsch. Es hat nichts mit Dominanzgedöns zu tun, sondern damit, dass sich Hunde oft bedroht fühlen, wenn man ihnen auf dem Kopf rumtatscht. Viele nehmen es bei ihrem Halter hin, bei Fremden eben nicht. Der eine beschwichtigt, der andere knurrt.

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@bignose

Es gibt ebenfalls Hunde, die eben aus einer geglaubten ranghöheren Position dieses Verhalten zeigen. Nicht nur aus einem unsicheren erhalten heraus.

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@bignose

Es hat nichts mit Dominanzgedöns zu tun, sondern damit, dass sich Hunde oft bedroht fühlen, wenn man ihnen auf dem Kopf rumtatscht.

Auch dieses Verhalten gibt es. Im Fall des Rottweilers erfolgte das Knurren nachdem eine Unterordnungsübung gemacht wurde. Diese hat der Hund noch ausgeführt, den anschließenden Übergriff aber nicht mehr toleriert.

Ich definiere Dominanz übrigens nicht als Streben nach der Weltherrschaft, sondern schlicht als das Streben nach Sicherheit und Ressourcen. Fällt der Mensch als Garant dafür aus, muss der Hund sich selbst drum kümmern. Dann muss der Mensch sich aber auch mit der zweiten Reihe zufriedengeben. Viele Mensch-Hund-Beziehungen funktionieren genau auf diese Weise. Das sind die Hunde, die "eigentlich ja ganz gut hören, aber...." :).

Nach meiner Erfahrung sind die weitaus meisten aggressiven Reaktionen von Hunden auf eine tiefsitzende Unsicherheit zurückzuführen, die nicht selten einen Vertrauensverlust zum Menschen als Ursache haben.

Je nach genetischer Disposition des Hundes und nach den Erfolgen aggressiven Verhaltens seinerseits wird der Hund auch mehr oder weniger aggressives Verhalten zeigen.

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@Jule59

Das wiederum ist sehr einleuchtend erklärt, daher nun doch noch das DH :-)

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Du weißt aber schon, das Cesar Milan Methoden anwendet, die in Foltergefängnissen verwendet werden? "Scheinhinrichtung" nennt man das. Findest Du es gut, dass man einem Hund zeigt, dass man ihn gleich umbringt, nur damit er gehorcht? Such mal in YouTube, da gibt es unmengen von Videos, die einem die Tränen in die Augen treiben. Kennst Du den Spruch "Der Hund ist der beste Freund des Menschen"? Seltsamerweise erlebt man selten das Gegenteil: Der Mensch als bester Freund seines Hundes. Mit Gewalt und psychischer Brutalität wird des Wille des Hundes gebrochen und dann wundert man sich, wie aus einem kuscheligen harmlosen Vierbeiner plötzlich wirklich ein Problemhund wird. Und lass Dir sagen: Es liegt nicht an mangelnder Erziehung (Menschenbabys erzieht man übrigens auch nicht), sondern an mangelndem Respekt gegenüber dem Hund. Da erwartet ihr Respekt vom Hund, aber umgekehrt wird dies nicht geleistet. Ein Hund hat ebenso wie ein Mensch ein Recht auf einen Individualbereicht. Bringt man immer wieder ohne Vorwarnung rüchsichtslos in diesen Bereich ein, z.B. beim Betatschen, was wenig Hunde mögen, dann haut ein charakterstarker Hund eben mal auf den Tisch. Zurecht. Aber nein, ein Hund hat zu funktionieren wie ein Roboter und kein Recht auf eingenen Willen oder gar auf eine eigene Meinung. Geschlagen, angezischt, angeschrien, gemaßregelt, gedemütigt, das ist der Alltag vom besten Freund des Menschen, der weder eine Giftnatter, noch eine Riesenechse, noch ein Löwe ist....aber immer mehr so behandelt wird. Vom domesizieren Menschenliebhaber zur reißenden Bestie. Etwas mehr Mitgefühl, Empathie, Wahrnehmung, modernes Wissen über das Verhalten dieses hochsozialen Tieres, Achtsamkeit und Wachsamkeit - und es gäbe keine Problemhunde mehr.

Ein wunderbarer Kommentar! Zutreffender kann man es kaum beschreiben.

Würde gilt für jedes Geschöpf, auch für den Hund.

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Ich gebe dir in der Sache Recht, auch wenn ich mir ein wenig weniger Pathos wünschen würde .).

Das hier aber

Mit Gewalt und psychischer Brutalität wird des Wille des Hundes gebrochen und dann wundert man sich, wie aus einem kuscheligen harmlosen Vierbeiner plötzlich wirklich ein Problemhund wird.

stimmt nicht. Cesar Milan bricht den Willen von Hunden nicht. Täte er das, wäre das Ergebnis kein Problemhund (zumindest keiner, den die Menschen so empfinden würden), sondern ein gefügiger Vierbeiner, der sich bemüht, nicht mehr unangenehm aufzufallen.

Er macht stattdessen etwas weitaus Gefährlicheres: Er hält Hunde durch bestimmte Methoden - und auch seine körperliche und mentale Präsenz, die er zweifelsohne besitzt - in Schach und hindert sie dadurch daran, sich akut zu widersetzen. Für den unwissenden Beobachter sieht das so aus, als hätte der Hund nachgegeben.

Betrachtet man die Körpersprache der Hunde, fällt die ungeheuere Spannung auf, unter der diese stehen. Wenn dafür kein Ventil gefunden wird, wird sich diese Spannung früher oder später entladen - und dann gnade Gott dem Lebewesen, das sich gerade in Reichweite befindet.

Das ist es, was C.M. tatsächlich zu einem Problem macht.

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@Jule59

JULE super-- endlich jemand , der diese problematik auch mal richtig darstellt!! DDHH

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Der Hund ist der beste Freund des Menschen

Diese weitverbreitete Meinung ist eine Fehleinschätzung und die Ursache für das ganze Hundeproblem: Vermenschlichung, Verniedlichung, Nichtwissen, Ahnungslosigkeit, rührselige Spielerei! Ein Hund ist ein Hund, ein Tier - kein Mensch mit vier Beinen!

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Hallo, du bist 17, deine Freundin also wohl auch ungefähr in dem Alter, vermutlich jedenfalls nicht volljährig, richtig? Dann haben die Eltern deiner Freundin die volle Verantwortung für den Hund. SIE haben gefälligst dafür zu sorgen, dass er endlich eine vernünftige Erziehung/Ausbildung bekommt, dass ihr, die ihm körperlich nicht gewachsen seid und auch nicht mit ihm umzugehen wisst, gar nicht mehr mit ihm rausgeht, dass er vorerst mit Beißkorb gesichert wird und dass der Fernseher ausgeschaltet wird, sobald dieser grauenhafte Möchtegern-Napoleon irgendwelche Hunde traktiert. Ich krieg grad ordentlich Zorn, wenn ich sowas lese. Warum müssen Leute, die keine Ahnung haben, sich ausgerechnet einen Rottweiler holen? Bzw. überhaupt einen Hund? Mach bitte deiner Freundin klar, dass sie und vor allem ihre Eltern hochgradig verantwortungslos handeln und schlimmstenfalls dafür sorgen, dass der Hund eingeschläfert wird, weil er vielleicht irgendwann tatsächlich beschädigend beißt. Fassungslose Grüße, Kerstin

@bignose: ich würde dir sooooooooo gerne 100 fette DH geben...

dieser grauenhafte Möchtegern-Napoleon irgendwelche Hunde traktiert.

Dumme sterben niemals aus - und die Zahl der beratungsresistenten möchte-gern-Hundehalter steigt und steigt und steigt!!!

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ohje ohje, da scheint aber jemand noch weniger ahnung von hunden zu haben wie ich. ich glaube dass hunde auslauf brauchen weil sie sonst verrückt werden und viel mehr gequält wie es deiner meinung nach cesar macht, weis absolut jeder. und tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, meine freundin ist nicht minderjährig.

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@luckyhorselove

Hä? Wo habe ich geschrieben, dass Hunde keinen Auslauf brauchen? Natürlich brauchen sie den, aber mit Leuten, die mit den Hunden umgehen können. Deine Freundin scheint nicht dazu zu gehören, jedenfalls gehört in ihre Hände kein Hund, erst recht keiner, der eh schon vorgeschädigt ist und dem sie offenbar nicht gewachsen ist. Also ist meine dringende Empfehlung, dass entweder die Eltern den Hund ausführen (egal, ob deine Freundin volljährig ist, sie ist nicht in der Lage, den Hund zu führen) oder deine Freundin schnellstens lernt, den Hund richtig zu führen. Ohne die grausamen Methoden des CentimeterMannes. Zu dem fällt mir nämlich nur das hier ein: http://www.pfotenleser.de/slideshow/hundewohl/wuergehalsband-training-mit-todesfolge.html (ja genau, das sind die Methoden, mit denen er Hunde kaputt macht - und sowas findest du toll? Großartig, kannst du noch ruhig schlafen?)

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was kann ich also machen dass er das wenigstens bei mir nicht macht?

Ganz einfach: geh ihm aus dem Weg, und seiner Besitzerin...

Wenn sie eine (Tier-)Freundin ist, geht sie solchen Problemen nicht aus dem Weg sondern leistet Überzeugungsarbeit um Schlimmeres zu verhindern !

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ich finde es unverantwortlich, so ein junges mädchen mit einem rottweiler loszuschicken, der offensichtlich bisher falsch behandelt wurde. das sind sensible hunde, mit denen anfänger schnell überfordert sein können. dass da mal was passiert, ist eigentlich nur eine frage der zeit. und dann ist die böse rasse schuld, die "einfach nicht kleinzukriegen" ist ...

gut, dass du dich noch nicht getraut hast, ihn nach cesars manier auf den rücken zu werfen! manchmal bewahrt einen ein wenig gesunder menschenverstand vor dem schlimmsten.

bitte die eltern deiner freundin eine gute hundeschule, die ohne jeglichen zwang arbeitet (dazu braucht es "nur" kompetenz), aufzusuchen. die von yarlung genannten sind in der hinsicht ausgewählt!

ich schaue immer cesar der hundeflüsterer dessen methoden ich super finde

Das zeigt mir sehr deutlich, dass du eher zum Tierquäler wirst als dass du mit Verstand deine gute Freundin dazu bringst, ihren Hund vernünftig zu erziehen.

heute warn wir spazieren und er hat aus dem nichts einen fußgänger fast zerfleischt, sie meinte daraufhin nur dass hunde eben unberechenbar sind

Warum kann ich dir das nicht so richtig glauben???

Ist deine gute Freundin so wie du auch noch minderjährig?

Dann soll sie sich nicht erwischen lassen - in vielen Bundesländern dürfen Minderjährige nicht mit Hunden ausgehen die sogenannte Listen- oder Anlage-Hunde sind!!!

tut mir leid meine freundin ist nicht minderjährig. sie ist 20. schau dir seine show mal an, mehr kann ich dazu nicht sagen, seine methoden basiern auf dem, was in der natur ohne den menschen ebenfalls vorfallen würde, was ja wohl kaum das falsche sein kann.

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@gjgr1988

Sinnlos, das Mädel will es einfach nicht kapieren. Die guckt bestimmt auch Frauentausch und Bauer sucht Frau und glaubt, das sei alles echt. Naja, mal wieder ein bedauernswerter Hund, der wegen dieses mexikanischen Gruseltypen durch die Hölle gehen wird...

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einschläfern lassen, der Köter ist gefährlich!

ich wollte wissen was ich machen kann und keinen sinnlosen kommentar.

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Wieder einer, der nicht weit genug denkt...

Gefährlich ist der Mensch, der nicht in der Lage ist, den Hund seiner Rasse entsprechend zu erziehen. Der Hund kann nichts dafür.

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@Jerne79

Gefährlich ist der Mensch, der nicht in der Lage ist

Stimmt, aber den darf man aus guten Grund nicht so aus dem Verkehr ziehen. Leiden muß also zwangsläufig das Tier.

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@ baindl:

die Antwort hättest du dir klemmen können... WIDERLICH !!!

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@gjgr1988

Ich finde es traurig, daß Menschen nach der vermeintlich einfachsten Lösung schreien.

Taugt nix, weg damit, Euthanasie. Ich habe Bewußt diesen Begriff gewählt.

Der Mensch tötet mal eben das Produkt seiner eigenen Mangelhaftigkeit.

Er tilgt damit vielleicht sein aktuelles Versagen, aber niemals seine Schuld daran!

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Solche Versager, die gleich auf die einfachste Lösung pochen gibt es leider auch zuhauf bei den Behörden - umso dringlicher ist es für Hund und Halter, eine echte Lösung in Form von kompetenter Hilfe zu suchen bevor es auch nur zum geringsten Zwischenfall kommt !

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@veritas55

und die gibt es leider nicht nur unter hundehassern, sondern auch unter hundehaltern

:-(.

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Sterbehilfe ist in Deutschland verboten (also ich gehe davon aus, dass du mit Einschläfern die Halterin meintest...)

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@bignose

Euthanasie ist ein Begriff, der nicht nur die Sterbehilfe meint, sondern auch das Einschläfern eines Tieres, aber aus historischen Gründen stark negativ besetzt ist. Darauf wollte ich hinaus.

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@michi57319

Michi, ich meinte dich nicht, sondern baindl (hatte den Ironie-Vermerk vergessen).

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Mangelhafte Erziehung würde ich mal sagen.

Aber nicht einschläfern lassen, das Tier kann nix dafür, wie es erzogen worden ist!

darauf wollte ich auch gar nicht hinaus, die familie liebt ihren hund über alles, wollte nur tipps haben :)

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@luckyhorselove

Damit meinte ich den hohlen Kommentar unter meinem....

Da hilft meistens nur eine Hundeschule, aber eine seriöse, ohne Gewalt

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@Kontrast93

achso, ja das stimmt.

eine hundeschule besuchen sie sogar,auch eine die gut mit ihm umgeht aber das scheint wohl auch nichts zu bringen :/

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@luckyhorselove

Es hilft die beste Hundeschule nichts, wenn der Besitzer nicht mit dem Hund weiterarbeitet. In der HS lernt nunmal nicht vorrangig der Hund, sondern der Besitzer. Was du bisher geschildert hast, gehe ich davon aus, daß deine Freundin die HS wie einen Tanzkurs sieht: ein oder zwei Mal pro Woche hingehen, aber dazwischen passiert nichts. Aber sich dann wundern, daß es nicht klappt.

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@luckyhorselove

derBESUCH der hundeschukle nutzt nur dann was , wenn deine freundin das gelente aus konsequent umsetzt, das tut sie aber nicht , weil sie einfachnict in de rlage ist einenhund auszubilden --zu erziehne , ihr gehört das tier aus der hand genommen-- ehrlich -- es dauert unter ihrer anleitung nicht mehr lange und das tier wird zur kampfmaschine -- und was das bedeutet -- DAS mach ihr mal ganz eindringlich klar EINSCHLÄFERN und zwar von offizieller seite , da kann sie dann heulen wie sie will !!!

wie alt ist denn deine freundin ??

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@makazesca

ich weis das mit dem einschläfern hab ich ihr auch schon gesagt ...

sie ist 18, darf also leider einen rottweiler besitzen

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