Rottweiler? Was haltet ihr davon?

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12 Antworten

Also du hast bereits einen Hund und zwei Katzen... Demnächst kommt evtl noch ein Pferd hinzu (das tägliche Aufmerksamkeit/ Pflege/ Bewegung braucht und nicht grade billig im Unterhalt, Versicherung und Tierarztkosten ist). 

Wozu dann noch einen weiteren Hund? Ein weiteres Haustier bedeutet weitere Konkurrenz zwischen allen Haustieren, weniger Terretorium für die Tiere, sie müssen noch mehr deine Aufmerksamkeit aufteilen unter sich, es ist mehr Unruhe daheim... etc pp.

Ein weiterer Hund bedeutet mehr Kosten, stimmts? Hundesteuer wenn ich mich recht erinnere.

Entweder bist du von Haus aus schon so vermögend das du enorm viel Freizeit hast... oder aber du musst - um dir all diese Tiere leisten zu können (also Haustiere plus Pferd) sehr sehr viel arbeiten. Zweiteres bedeutet aber auch das du weniger Zeit für die Tiere hast. 

Stelle ich mir recht stressig vor, ehrlich gesagt.

Ich selbst würde zwei Aspekten besondere Aufmerksamkeit widmen:

Der finanzielle Aspekt (kann ich ganz alleine, ohne elterliche Hilfe, die üblichen Kosten/ Versicherungen/ mögliche Behandlungskosten durch den Tierarzt stemmen).

Ist es gut für die bereits vorhandenen Tiere, wenn noch ein neuer Mitbewohner dazu kommt?

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mthgw 04.10.2017, 21:21

Ich möchte mit den Hund in ein paar Jahren zulegen jetzt noch nicht aber ich mein ja nur fast alle die ich das wegen dem Rottweiler erzähle haben nur diese Vorurteile Das Pferd stell ich übrigens bei einem Stall 400 m von uns zuhause ein also so direkt würden die nicht aufeinander treffen

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Rockige 04.10.2017, 21:34
@mthgw

Das Pferd zähle ich auch nicht zu den Haustieren.

Haustiere, das sind für mich die Tiere die mit im Haus leben. Direkt mit dem Menschen als Bezugsperson zusammen unter einem Dach.

Also so gesehen deine Katzen (es sei denn sie sind dermaßen freiheitsliebend das man sie selten zu Gesicht bekommt), dein Hund.

Jedes weitere Haustier bedeutet für die aktuellen Haustiere das deine Aufmerksamkeit noch weiter untereinander aufgeteilt wird. Der vorhandene Platz (der Terretorium der Haustiere) muss weiter augeteilt werden. Also beispielsweise die Lieblingsliegeplätze. Jedes weitere Haustier bringt mehr Unruhe daheim rein. Zumindest wenn es sich viel bewegt und eine Stimme hat (Fische würden da also wohl kaum Unruhe reinbringen, nur als Beispiel).

Auf solche gravierende Veränderungen können Katzen (und wohl auch Hunde nehme ich an, ich bin eher Katzenmensch) sehr sensibel reagieren. Im Idealfall sucht sich die betroffene Katze einfach einen anderen Menschen als Hauptbezugspunkt bzw. zieht sich einfach allgemein zurück. Im schlimmsten Fall reagiert sie mit Zerstörung, mit Aggressivität, mit gezielter Unsauberkeit (Kotmarken, Urinpfützen vor dem Katzenklo, im Hundebett, auf deinen Schuhen oder Klamotten...).

In einem solchen Fall reagieren die meisten Menschen dann leider mit "Du böse, blöde Katze... du dummer Hund... wie kannst du es wagen". Verstehst du? Es ist dann ein vom Mensch selbst produziertes Problem, für das das Tier dann die alleinige Schuld zugeschoben bekommt. Und am Ende wird das "aggressive" oder "unsaubere" Tier abgeschoben. 

Wie auch immer..... Ein weiterer wichtiger Punkt:

Du weißt wie alt Pferde, Katzen, Hunde i(n ihrer jeweiligen Rasse) werden können? Hast du denn die Zeit und das Geld und auch die Lust all diese Jahre rund um die Uhr das ganze Jahr über da zu sein für diese Tiere? Was, wenn die Ausbildung beginnt? Was, wenn die Ausbildung am anderen Ende des Landes stattfindet? Oder was, wenn du irgendwann für eine angebotene feste Arbeitsstelle wegziehen musst? Ist dann gesichert das all die Tiere täglich artgerecht versorgt/ gepflegt/ gefordert werden? Sind deine Eltern (nur falls du denkst das deine Eltern das dann schon automatisch machen werden) denn in der Lage (finanziell, körperlich, zeitlich) dies dann zu übernehmen?

Das sind einfach Punkte über die man sich zusätzlich Gedanken machen sollte wenn es um die Anschaffung eines Tieres geht. Egal ob es das erste Tier ist oder das vierte.

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Ein Hund ist nur ein "Kampfhund" wenn er dazu erzogen wird.

Gewisse beschränkte Menschen neigen eben dazu, diese Rasse zu einem Kampfhund zu machen.

Theoretisch kannst du auch aus einem Pudel einen Kampfhund machen.

Deine Familie/Bekannte(nichts gegen Sie) haben offensichtlich noch weniger Ahnung, da du ja bereits einen Hund besitzt.

Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Erfolg, falls du dich für einen Rottweiler entscheiden solltest.

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mthgw 04.10.2017, 20:55

irgendwann bestimmt danke

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Wenn man einen größeren Hund zum Mops hinzunimmt, muss man selbst sehr sicher und bestimmt sein. Man muss wissen, wie man einen Hund sozial erzieht . Wenn der Rottweiler merkt, dass der über dem Mops bestimmen kann , kann das schnell Böse enden. Ich habe einen großgewachsenen Bully hinzugenommen, aber der durfte richtig lernen.  Er schläft mit ihm zusammen, beide sind richtig sozial, zusätzlich haben wir zwei Kater Freigänger, selbst die liegen oft bei den Hunden dabei.  

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Mops 3 Katzen, in näherer Zukunft werde ich mir auch meinen Lebenstraum ein eigenes Pferd zu besitzen erfüllen. Ich bin auch sehr interessiert an Rottis

mit 14/15 hat man viele Träume, aber Du wirst noch einige Jahre warten müssen bis sie (alle) wahr werden, denn nach der Schule kommt Ausbildung und Beruf und dann wirst Du keine Zeit für noch mehr Tiere haben.

und das Verhalten eines Hundes kommt immer auf Erziehung, Umgang und Haltung des Hundes an.

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Die Frage ist eigentlich warum du noch einen Hund willst. Das schwierigste wird sein, diesen mit deinem Mops zu "vereinen". Denn das sind ja sehr gegenteilige Rassen. Es muss dir auch klar sein, dass das was du mit deinem Mops machst, dem Rottweiler nicht reicht. Ein Rottweiler will gefordert und gefördert werden. D.h. er will powern, will arbeiten, also eine Aufgabe haben. 4 stunden am Tag in Wald und Feld ist das Mindeste.

Daher würde ich mir gut überlegen ob du das leisten kannst.

auch ist er einiges teurer, nicht nur weil er mehr frisst. Auch die Versicherung kostet viel mehr und du musst mit den Tierarztkosten rechnen.

Rottweiler sind tolle Hunde, aber man muss sie händeln können. Dazu gehört tägliche Erziehung und Konsequenz. 

Wenn du noch Fragen hast, frag gerne

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mthgw 04.10.2017, 21:17

ich möchte ihn mir erst in ein paar Jahren zulegen aber so ziemlich jeden den ich von diesem Hund überzeugen will bringt diese Vorurteile

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FreundlichNow 04.10.2017, 21:19
@mthgw

Es kommt sehr darauf an, wo du ihn her bekommst. Rottweiler die schon viele Vorbesitzer hatten können schwierig sein. Am Besten ist ein gut geprägter Rottweiler, der in der Prägephase alles kennengelernt hat. Alles an Umwelteinflüssen und auch alles andere. Es spricht nichts gegen einen Rottweiler wenn er aus guter Haltung kommt und du ihn führen und leiten kannst

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eine gute freundin von mir hat eine rottweiler dame (fast 2 jährig) und sagt auch dass diese rasse sehr viel aufmerksamkeit und auch disziplin braucht, man muss den hund fordern und auch stark genug sein ihn zu führen. sie selbst hat diverse prüfungen zur hundetrainerin gemacht um für den hund voll und ganz da sein zu können :) 

ich habe eigentlich angst vor großen hunden (schäferbiss ins gesicht als kind) , aber sie ist ein absoluter kampfschmuser ^^

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Ein Pferd und dann noch ein Rottweiler? ... auch wenn du ihn dir erst in ein paar Jahren zulegen willst - dein Pferd lebt sehr lang, von dem her ist es egal ob jetzt oder später. 

Aber meiner Meinung nach wird hier irgendein Tier immer zu kurz kommen. 

Zum Rottweiler: mit guter Erziehung tolle Hunde. Als ich noch bei der Post gearbeitet hab, hat mich ein Rottweiler 2 mal schwer gebissen - trotz Beisein der Besitzer. Ich hätte ein bisschen Bedenken dass die Erziehung des Rottweilers ein bisschen auf der Strecke bleibt, neben den anderen Tieren. 

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Rottis werden wie schon gesagt, erst gefährlich wenn sie keine gute Erziehung genossen haben oder einfach unausgeglichen sind. Wie alle anderen Hunde auch.
Du musst dir in klaren sein ein Rotti hat ganz andere Ansprüche wie dein Mops!
Er ist ein arbeitstier und muss eine Aufgabe haben und die richtige Beschäftigung haben damit er ausgeglichen ist und ein Familien Hund sein kann.
Da reichen stundenweise Spaziergänge nicht aus. Ist ein Rotti unterfordert kann der Altar für einem sehr sehr schwer sein.

Triff dich mit rottweiler Besitzer und geh in ein hundesoprt Verein und schau dir die Rottis genau an. Sie brauchen einen sicheren Menschen der die rollte des "rudelcheffs" würdig übernehmen kann.
Ein schwacher Hundehalter hat oft schlechte Karten bei arbeitseillige Hunde.

Ich hab selbst einen Schäferhund und trainiere neben bei ein Rotti.

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Blöde Vorurteile. 

Rottis sind genauso lieb wie andere Hunde. 

Kommt immer auf die Halter an. 

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mthgw 04.10.2017, 20:54

derselben Meinung bin ich auch

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Kommt stark auf die Erziehung an:

Solltest dich dich aber gut informieren denn jede hunderasse muss auf ihre eigene Art erzogen werden.

Man sollte Hunde nicht einfach so verurteilen ( bei Menschen nennt man das Rassismus)

Jeder Hund verdient es geliebt und geschätzt, wenn man ihnen dies zukommen lässt werden sie es dir genau so mit gleicher münze danken

Man sollte aber wie gesagt die Hunde gut erziehen und vlt auch nicht ohne Leine einfach so auf andere Hunde oder menschen zu gehen lassen.
Wenn sie regeln kennen und wissen was sie duerfen oder nicht und genug Bewegung bekommen um sich auszupowern Dan sollte es keine Probleme geben.

Hoffe ich konnte weiterhelfen :)

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Acso und bevor ich es vergesse ein rotti steht in Deutschland auf der liste gefährliche hunderrassen. Du musst viele Auflagen erfüllen um so ein Hunde überhaupt erst halten zu dürfen.

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Jesaya007 05.10.2017, 02:05

Das liegt an Bundesland und Gemeinde. Nicht an Deutschland. Der Rotti ist nicht überall auf einer Liste. 

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OstblockLatina 05.10.2017, 11:28

Ja das weis ich das jedes Bundesland eine andere anordnung der liste hat. War aber der Meinung das der rotti bundesweit gelistet ist. Kann mich natürlich auch irren. aufjeden Fall ist er mit unter am meisten gelistet

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Hallo, was soll das, man kann einen Mops, Dackel auch gleich gut zum Agressiv werden bringen. 

Ich gebe dir in die Kommentare noch einen Link.

JEDER Hund (solange er zum Herrchen passt) wird mit dir ein Team solange du es willst, die eine Rasse mehr die andere weniger.

Noch was zum Thema größerer Zweithund allgemein. Du hast bereits einen kleinen Hund, ist er so gut erzogen das du mit ihm wenn er groß wäre auch gut zurecht kommst? 

Bsp. Wenn Mops am Bett/Couch liegt geht sich das aus, aber bei Rottweiler?

Wenn Mops an der Leine zieht (: OMG wenn das aber ein Rotrweiler macht?

Wenn Mops knurrt ...

Das kannst du mit allem machen 

Und wieso hört man jetzt “Nur“ Rottweiler, Amstaff etc. beißt? 

1. Kampfhunde - wurden früher für Hundekämpfe gezüchtet haben also gegen andere Hunde und Tiere oft auch Stiere gekämpft.

2. Aussehen, deshalb werden sie auch am ehesten von BÖSEN Leuten geholt.

3. Was würdest du denken wenn in der Zeitung steht Chihuahua beißt Kind? 

Lächerlich ganz genau, deshalb wird es nicht angezeigt z.B. Meine Freundin wurde von einem Fremden Chi außwärts gebissen. Natürlich nicht Angezeigt. 

Wie gesagt, Vorurteile abzubauen wäre für die Tierwelt zumindest gut, so kannst du ja gerne für Rassismus uns Rassetrennung sein.

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