Rottweiler Spiel und Spass

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7 Antworten

Bei uns in D kommt vor der "Schutzhundeausbildung" immer die Begleithundeprüfung. Also ein guter Grundgehorsam. Danach geht es mit den anderen Sachen wie Fährte, Schutzdienst, etc weiter. Vor allem solltest Du vorher zum HD Röntgen um ganz sicher zu gehen das dein Hund auch für den Sport geeignet ist

NoradieHexe 04.12.2013, 22:18

Deine Behauptung, dass "alle Hunde, die eine Begleithundeprüfung" bestanden haben, in gutem Grundgehorsam stehen, ist genauso lächerlich! Es zeigt lediglich, dass die Hunde in einer "Trainingsumgebung" gelerntes Verhalten "abspulen können!

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Urwaldschmiede 05.12.2013, 07:36
@NoradieHexe

Hier wird ja alles auf die Goldwage gelegt und sich an jeder Kleinigkeiten hochgezogen!!! Sind hier denn nur frustrierte Teens?? Dem Fragesteller ging es darum, auf welchem Weg das Ziel der Schutzhundeausbildung erreicht wird. Also in welchen Schritten. Eine Diskussion über das Thema ist hier nicht angebracht. Und für alle die aus der Ferne jeden vorverurteilen: Ich halte weder von der Begleihunde-, noch von der Schutzhundeausbildung etwas. AER DARUM GEHT'S HIER NICHT

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Rottimaus89 05.12.2013, 10:28
@Urwaldschmiede

Wieso Nordie hat Recht!

Unser Hund hat den Grundgehorsam den ich mir Vorstelle schon. Die Prüfung mach ich nur um nen zettel in der Tasche zu haben und an anderen Dingen Teil nehmen zu können.

Eine Prüfung unter Kontrollierten Bedingungen sagt nix aus.

deswegen übe ich für Die Prüfung an allen Orten. Stadt, Parkplatz vor dem Supermarkt, Gehwege, offene Wiesen, Reitplatz. ich nehme den Hund mit in die Reitstunde und sie muss brav bei mir bleiben während meine Reitschülerin galoppiert und das für den Hund sehr dich an uns vorbei!

Unsere zeigt dort super gehorsam in Situationen die keinen Schule Nachstellen kann. Sogar angegangen wurde ich schon auf der Straßen von einer Person und unsere blieb brav im Platz.

Das kann keine Schule Leisten. Nur der Besitzer!

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Bitte mache keine Schutzhundeausbildung wenn du eine Privatperson bist

96% Der Listenhunde bestehen die Wesensprüfung ohne Probleme und schneiden meist besser ab wie die angeblichen "Netten" Hunde ABER! 4% fallen Durch und das sind fast ausschließlich Schutzhunde!!!

Das geht mal gar nicht!

Das habe ich aus einer Studie wonach bei uns hier die Liste abgeschafft wurde.

Wir haben einen rottweiler und BITTE keinen Schutzdienst.

Wir haben hier einen Verein wo schon die Polizei von Anwohnern gerufen wurde. Weil sie sahen wir dort die "Schutzhunde" mit Schläge Scharf gemacht wurden.

Das ist nicht immer so aber ich kann dir nen Riesen Haufen Leute sagen die mit ihren Schutzhunden daneben sind und ich kann dir 2 Sagen die es vernünftig machen und die liegen ne Ecke auseinander in der Umgebung.

Das ist traurig Auch die Ausbilder mit denen ich gesprochen habe erzählten aus dem Nähkästchen was so in vereinen abgeht und das sie den deswegen verlassen haben. Korruption in Prüfungen und verstörte Hunde waren da Tagesordnung. Gute Ausbilder wenden sich deswegen oft ab von ihren Vereinen!

ich habe nichts Grundsätzlich gegen Schutzdienst aber auch Ausbilder, die zwei guten die ich kenne, sagen "Nur zum Spaß ist das nix!"

Dieses Ausbilder bilden für Polizei aus oder für die Prüfungen und! Sie haben ihre Hunde zwar im Haus ich weiß aber das der eine seine in den Zwinger packt wenn die Enkel kommen. (Der andere hat die überhaupt nciht im Haus!)

Ich habe seine Hunde kennen gelernt und die sind toll aber er sagt selber er geht bei Kindern auf Nummer sicher und packt die weg.

Bitte es gibt etwas anderes was du mit deinem rotti machen kannst und durchaus Sinnvoll ist.

Die Geschwister unserer sind zum Teil Rettungshunde geworden. Per Nase und im Wasser!

Rottis eignen sich super für Fährte/Mantrailing und Rettungsdienst! Und das macht Spaß!

Fährte mache ich mit unserer und wir haben wirklich Fun.

Bitte. Schutzdienst nur wenn man es gebrauchen kann! Sei man im Security/Objektschutz tätig, Polizei/Zoll oder Bundeswehr. Aber wenn man mit nichts von dem etwas zu tun hat sollte man den Schutzdienst denen überlassen die es wirklich benötigen!

Und Schutzdienst befriedigt keinen trieb! NordieHexe hat das auch schon betont. Man umgeht natürliches verhalten! Denn der Hund ist ein Konfliktvermeider!

Ich weiß, dass ich mit meiner Antwort nicht überall gut ankomme. Trotzdem möchte ich dich bitten, dein Vorhaben nochmals zu überdenken. "Schutzdienst" ist für den Privatgebrauch nicht nur außerordentlich unsinnig, sondern auch gefährlich, auch, wenn das keiner zugibt. Ich habe dir einen Link beigefügt, der ziemlich gut den Umgang wiedergibt. http://blog.forsthaus-metzelthin.de/?p=270

Natürliches Verhalten des Hundes wird umgangen. Du lernst dem Hund eigentlich "anständiges Verhalten aufzugeben" und "aus Hundesicht unhöflich und provokativ" zu sein. Es gibt so viele andere Beschäftigungen, die du mit deinem Hund tun kannst. Bitte denke nach! Deinem neuen Freund zuliebe!

Ich bin im übrigen der Meinung, dass Hunde zu 100 % verlässlich sind, auch im Umgang mit Kindern!! Nach einer Schutzhundeausbildung sind sie das nicht mehr! Leider!

Urwaldschmiede 04.12.2013, 19:32

Es gibt leider viel zu viele schlechte Ausbilder, besonders in vielen SV Vereinen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Aber alle über einen Kamm zu scheren und jeden "Schutzhund" als tickende Zeitbombe. hinzustellen ist das allerletzte! Der Artikel

ist dermaßen überzogen. Ich bin auch kein Freund dieser fragwürdigen Sportart aber man sollte NIE alle über einen Kamm scheren, sowas hatten wir schon mal! Nennt sich jetzt "Landeshundeverordnung"

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Rottimaus89 04.12.2013, 20:10
@Urwaldschmiede

Du solltest dir die Wissenschaftliche Studie aus Niedersachsen ansehen wonach die liste bei uns abgeschafft wurde.

96% der Listenhunde bestanden die Wesenprüfung Anstandslos. Aber! 4% vielen durch. Überwiegend Schutzhunde!!!!

Sorry aber das ist alarmierend!

In der Situation wo ein angriff auf den Besitzer vorgetäuscht wurde haben 4% den Befehl sich zu legen oder nicht zu reagieren verworfen und Attackiert!!!

Ich weiß von unserem Rotti das die selbst dann cool liegen bleibt wenn mich einer auf der Straße anmotzt (ist schon passiert) aber hätte sie die Schutzhundeausbildung hätte sie ihn gepackt obwohl ich souverän bin in solchen Situationen.

Dies wurde in der Studie belegt. Schutzhunde beschützen! IMMER egal ob der Besitzer es nötig hat. Und das geht mal gar nciht im privaten Bereich!

Wer keinen Schutzhund braucht oder Ausbilder für Polizei und co ist sollte das lassen.

Man gerät außerdem viel zu leicht an die falschen Ausbilder.

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NoradieHexe 04.12.2013, 22:14
@Urwaldschmiede

Es ist völlig egal, ob der "ausgebildete Hund" über "Beutetrieb" oder über "Wehrtrieb" ausgebildet wurde, daher stellt sich für mich nicht die Frage nach der "stehengebliebenen Zeit"!! Hier kann man höchstens zwischen Not und Übel wählen!

Nehmen wir mal das kleinere Übel, den Beutetrieb! Hier wird der Hund extrem Gaga gemacht und in einen sehr hohen Erregungs-/Stresslevel gebracht. "Lebewesen" egal welcher Art, sind in diesem Zustand "nicht berechenbar"! Und jetzt spreche ich nicht nur von Hunden! Wie lange es dauert, bis Stresshormone wieder abgebaut sind, darüber brauche ich dir ja sicherlich keinen Vortrag zu halten!

Vielleicht ist mein Kommentar etwas überspitzt, aber ich möchte wenigstens, dass der Fragesteller versteht, um was es geht! Nicht, dass wir in einem Jahr die Frage: "Wir bekommen ein Baby, was machen wir jetzt mit dem Hund?" kommt.

Meine Sichtweise über den Schutzdienst hat absolut nichts mit der Landeshundeverordnung zu tun! Es sei denn, du betrachtest "Kampfhunde" als Hunde, die zum Kampf ausgebildet wurden. Diese darfst du dann gerne in eine Schublade stecken!

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Urwaldschmiede 05.12.2013, 08:10
@NoradieHexe

Es geht nicht um deine persönliche Meinung. Ich finde es nur nicht gut, das wieder ein mal alle über einen Kamm geschert werden. Egal ob alle SH als Zeitbombe dargestellt werden, oder alle. Staff Pit und co. als Kinderfressende Monster. Ich greife NIEMANDEN in seiner persönlichen Meinung an, lasse mir jedoch auch keine fremde Meinung aufzwingen. Und um Sinn oder Unsinn einer solchen Ausbildung geht es dem Fragesteller nicht! Sowas gehört dann ins Forum.

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dianaW1980 10.12.2013, 12:54
@Rottimaus89

@ottimaus: Danke, danke, danke. genau meine Gedanken. Endlich spricht es mal einer aus. Wir ahben im Dorf einen SV. Der Platz liegt etwas außerhalb im Wald, an einem öffentlichen Spazierweg. Alleine wenn man als normaler Hundebesitzer da vorbei läuft, wird man angeschrien (von den Menschen). Die Hunde drehen dann in ihren viel zu kleinen Boxen regelrecht durch. Also ich vermeide es, da nochmal vorbei zu gehen, da mein Hund echt Angst bekommt.

Selbst wenn wir unten im Dorf laufen und die Hunde aus dem Verein bellen, hört mein Hund das und bekommt Angst.

Die meisten Hundebesitzer aus dem SV kommen aus unserem Dorf, kenne sie also und die Hunde. Kein Schäferhund läuft ohne Leine, kein schäferhund darf mit anderen hunden spielen oder auch nur schnüffeln. Zwei Hündinnen sind agressiv Menschen gegebüber. Und was ich immer wieder beobachten kann: Die Hundebesitzer können nicht anständig mit ihren Hunden an mir vorbei gehen, ohne das der Hund bellt, an der Leine zieht, knurrt.

Auf dem Platz haben sie vielleicht ihre Hunde im Griff, aber nicht im Alltag.

Ein Kumpel von uns hat auch ein Schäferhund, welcher nicht als Schutzhund ausgebildet ist. Er ist der liebste Hund der welt. Er läuft immer an der Seite seines Besitzers, er bleibt vor jedem Einkaufsladen liegen - ohne Leine. er pöbelt keine anderen Hunde an.

Ich halte von einer Schutzhundeausbildung im privaten Bereich gar nichts. Die Hunde werden versaut und können einem leid tun.

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NoradieHexe 10.12.2013, 17:28
@dianaW1980

Stimmt Diana! Du hast es sehr gut auf den Punkt gebracht! Leider habe ich auch noch nichts anderes erlebt. Auch wenn die Hunde "scheinbar" ruhig sind, kann man ihnen dennoch ihren Stresspegel deutlich sichtbar ablesen. Von irgendwelchen hochdotierten Veranstaltungen gar nicht zu reden, da wird es "Hundeverstehern" regelrecht schlecht!

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Da Du aus der Schweiz kommst, bitte gib mal Polizeihundeausbildung bei Tante Google ein. Da kommen für die Schweiz ein paar Links, die Dich evtl. intr. könnten. Und da gibt es auch ein paar Tel.Nr. Man kann sich da bestimmt auch über Ausbildung und Strandorte erkundigen.

Ich bin mir dabei nicht sicher, was ich jetzt schreibe! ;)

Aber stehen Rottweiler nicht auf der Liste Gefährlicher Hunderassen? Soweit mit bekannt, ist eine Schutzhundeausbildung mit diesen Hunden verboten...

Ich nehme gerne Verbesserungen an, wenn ich mich irre! ;)

Sverfan 04.12.2013, 13:03

Zur Ergänzung: Vielleicht gibt es bei euch ja die Möglichkeit, ihn zum Beispiel zum Wasserrettungshund (?) ausbilden zu lassen? Und sonst hat er bestimmt auch als Fährtenhund viel Spaß. Und das ist ja auch sehr anstrengend ;)

Was so körperliche Aktivitäten angeht (auch hier kann es sein, dass ich mich irre ;) ): Ich würde mit so einem gewichtigem Hund kein Agility etc. machen, da er ne Menge Gewicht mit rum schleppt, was auf Dauer beim Springen und Klettern bestimmt nicht gut ist ;)

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Roger90 04.12.2013, 13:15
@Sverfan

Was Agility etc. angeht gebe ich dir absolut recht. Dies ist ebenfalls ein Grund wieso ich mich für Wassersportarten interessiere.

Wasserrettungshund.. gibt es das so als Sportart? Höhrt sich interessant an ;)

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Sverfan 04.12.2013, 13:18
@Roger90

Weiß ich ehrlich gesagt nicht :) Ich weiß nur, dass vor allem Neufundländer zu Wasserrettungshunden ausgebildet werden. Ob es das auch als "Sportart" gibt, weiß ich nicht, aber das könntest du ja mal in deiner Stadt erfragen :)

Und sonst: Stöckchen ins Wasser und ab die Post :) Das geht ja immer und ist auch gut für deinen Hund. Oder ein elektrisches Boot :-D

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Roger90 04.12.2013, 13:21
@Sverfan

Elektrisches Boot :DDD.

Ja so habe ich mir das auch vorgestellt, mit Stöcken ins Wasser etc. Wenn es aber etwas geben würde mit einem bestimmten Ziel dahinter wäre das sicher interessant. Danke dir für deine Tipps.

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Sverfan 04.12.2013, 13:29
@Roger90

Das war kein Scherz! :-D Unser Schäferhund damals konnte im Wasser unendlich lang dieses Bott jagen :) Hat natürlich den Vorteil, dass dein Rotti dann wirklich durchgehend seine Muskeln schonend beanspruchen kann, da er nicht immer wieder aus dem Wasser muss.

Und es ist sehr entspannend für euch beide an heißen Tagen :)

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Uiui da kommt ja einiges Zusammen.

Erstmals möchte ich euch danken für die Ausführlichen Antworten. Ich vertrage Kritik und nehme Sie auch gerne an. Ich will wie gesagt das ganze im sportlichen Rahmen halten und nur auf den Hetzarm. Nicht auf den Menschen. Ich habe, wie gesagt, nicht viel Erfahrung und bin um eure Bemühungen dankbar. Mir wurde gesagt das wenn mann den Hund nicht mit Stachelhalsbänder, Strom, oder Gewalt ausbildet und nur auf den Hetzarm, kann der Hund seine Triebe ausleben und ist so ausgeglichener. (Dies widerspiegelt nicht meine Meinung, sondern sind Aussagen langjähriger Ausbildner).

Wer von euch hat denn schonmal einen ausgebildeten Schutzhund gehabt oder gekannt? Basieren eure Aussagen auf Erfahrungen oder wie meine eigenen auf hören sagen? Mein Züchter hatte einen sehr gut ausgebildeten Schutzhund auf Platz als wir die Zucht anschauten und der war nicht nur sehr gefolgsam, sondern auch verschmaust und ruhig. keine Anzeichen von Aggressivem Verhalten oder so.

Ich werde es mir jedoch sicher noch einmal überlegen. Was würdet Ihr mir für alternativen Vorschlagen? Spazieren und Stöcke werfen ist nebst der Unterordnung zu wenig, finde ich, um einen Rotti voll auszulasten..

Ou sorry habe noch was vergessen. Ich komme aus der Schweiz, Kanton Zürich.

Somit fällt der Rottweiler in die Liste 1 (schwere und grosse Hunde) und der Schutzdienst sollte aus gesetzlicher Lage kein Problem sein.

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