Rotlichverstoß ohne Beweis?

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2 Antworten

das heißt es gibt auch keinen beweis außer seine aussage.

Seine Aussage ist ein Beweis - ein sogenannter Zeugenbeweis.
Dabei ist es übrigens auch weitgehend egal das er Polizist ist.

Ein Rotlichtverstoß kann auch durch Beobachtung nachgewiesen werden. Daran sind aber recht hohe Anforderungen gebunden, lies Dir das mal durch:  http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Rotlicht19.php

Wie die Sache nun tatsächlich ausgehen wird kann niemand vorhersehen.
Legst Du Einspruch gegen einen [noch kommenden] Bußgeldbescheid ein wird der Polizist damit konfrontiert seine Aussage vor Gericht wiederholen zu müssen. Je nachdem für wie standfest er diese hält wird dann der nächste Schritt aussehen - entweder es kommt zur Gerichtsverhandlung, oder das Verfahren wird eingestellt.
Da Du eine RS-Versicherung hast gehst Du finanziell kein großes Risiko ein, als such Dir einen im Verkehrsrecht versierten Anwalt und lass Dich beraten.

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Wenn du Rechtschutzversichert bist ist das schon mal gut. Hat der Polizeibeamte sich Papiere und Führerschein zeigen lassen. Musstet  ihr aussteigen. Hat er sich Notizen gemacht? Wenn er sich keine Notizen und auch das Kennzeichen mit Fahrzeuginhaber verglichen hat, könnt alles vergessen. Bis zu 3 Monaten müsste was kommen, und zwar ein Anhörungsbogen. Falls ihr den bekommt oder bekommen habt auf keinen Fall außer Namen nichts ausfüllen und mit Papieren zu einem Rechtsanwalt  der auf Verkehrsrecht spezialisiert ist.

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und wenn ihr die Wahrheit gesagt     hat stehen eure Chancen stehen dann. Sollte er jedoch eine Webcam haben die etwas anderes Zeigen, dann wird hart. Schreibt doch mal wies euch ergangen ist.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914

 

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