9 Antworten

Ob es Blaukraut oder Rotkraut ist, entscheidet hauptsächlich die Zubereitung, je mehr Essig oder andere Säuren zum Beispiel durch Zugabe von Äpfeln beim Kochen dazugeben werden, umso roter ist das Gericht. Durch diese lokalen Zubereitungsformen erklären sich die unterschiedlichen Bezeichnungen Rotkraut oder Blaukraut. Diese Farbänderung rührt von den im Rotkohl enthaltenen Anthocyanen her, die als Säure-Base-Indikator wirken. Diese Anthocyane sind auch in anderen lilafarbenen Pflanzen und Blütenblättern wie bei der Lilie oder Petunie enthalten. aus Wiki

Schanke Döhn. Das habe ich gesucht. Man kann also die Farbe selbst bestimmen.

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Es ist das Gleiche. Nur unterschiedliche Bezeichnungen.

Ist das nicht nur eine Frage des Dialekts, so wie Semmel, Brötchen, Schrippe etc.?

Zwei Namen für ein Gemüse.

Ich weiß, die Frage ist Ewigkeiten her, aber ich habe meinem Chemiekurs, der die Frage heute versucht hat zu beantworten, versprochen, dass ich die von ihnen herausgefundene Antwort poste. Fügt man zu Rotkohl(saft) eine Säure hinzu, färbt er sich rötlich. (Gerade Rotkohl, den wir in handelsüblichen Einmachgläsern kaufen, ist mit Essig versetzt.) Fügt man zu Rotkohl(saft) eine Lauge, färbt er sich bläulich. (In Bayern bspw. wird Rotkohl mit Kaisernatron zubereitet. So wird Rotkohl zu Blaukraut.) Rotkohl ist somit ein natürlicher Indikator.

Frage war schon xmal hier,ist das gleiche heisst nur von Region zu Region verschieden!

Rotkohl ist das ganze Gemüse, und Blaukraut heisst es dann wenns geschnitten ist, man sagt manchmal auch Rotkraut.

Wikipedia meint dazu noch: " Der Rotkohl ändert jedoch seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens. In sauren Böden erscheint die Blattfarbe eher rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich."

Durch einen Ortswechsel.

Rotkohl ist Blaukraut und Blaukraut ist Rotkohl, es ist und bleibt derselbe Kohl, dasselbe Kraut.

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