Rote Linsen einweichen, damit sie besser verwertet werden?

5 Antworten

Rote Linsen sind so zart, dass du sie nicht vorher  einweichen mußt. Das Einweichen empfiehlt sich eher für Tellerlinsen, also die hellbraunen. Die roten sind ja schon nach ca. 10 min. gar gekocht, dann pürier ich sie, damit sie gut verwertet werden können und keine Verdauungsbeschwerden hervorrufen. Bei Hülsenfrüchten ist es immer günstiger, anschließend zu würzen.

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wie soll ich dann die verdauung verbessern? welche gewürze? und was ist mit der säure in den schalen?

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Die Schalen der Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen Linsen) bestehen aus Zellulose und werden grundsätzlich nicht verdaut.

Um die Fruchtschale zu sprengen, werden sie vor dem Kochen eingeweicht. Dabei quellen sie und sprengen die Schale. Die Tellerlinsen, die im Handel sind, brauchen aber heutzutage meist nicht eingeweicht zu werden. Sie sind dennoch nach 20 bis 30 Minuten gar, und man muss sogar darauf achten, dass sie nicht verkochen.

Entweder hast Du sie zu kurz gekocht, was Du aber beim Kauen merken kannst, oder Du hältst die Schalenhälften für ganze Linsen.

Grundsätzlich gilt aber: Je grober die Schalen noch sind, desto günstiger wirken sie auf die Darmperistaltik aus. Nur weich sollten sie halt sein. Die positive Wirkung ist sprichwörtlich: "Erbsen, Linsen Bohnen/ schießen wie Kanonen." Sie lösen festsitzende Gasblasen im Darm.

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Ich musste die fast gar nicht kauen, es war fast schon brei.

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@josessos

Dann hattest Du keine komplette Linsen im Stuhl. Jedenfalls nicht in solchem Umfang, dass es dir aufgefallen wäre. Es waren einzelne Schalenhälften. Die Linse quillt beim Kochen und platzt an der Naht auf. Du hattest eine sättigende, gesunde Mahlzeit :-))

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@Wurzelstock

der stuhl roch sogar nach den linsen, das war irgendein gas, dass sich da bildet oder nicht?

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@josessos

Sei mir nicht böse, aber ich meine, dass ich mich nun ausreichend mit deiner Sch--- befasst habe ;-))

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Der ganze Witz an roten/gelben Linsen ist doch gerade, dass man sie nicht lange einweichen und kochen muss. Aber ja, die Nährstoffaufnahme wird dadurch sicherlich nicht gerade verbessert.

Da wäre es sinnvoller, gewöhnliche ganze Linsen (grüne/braune) über Nacht einzuweichen und dann weichzukochen.

Die von dir genannte Phytinsäure hat auf die Makronährstoffverwertung (Kohlenhydrate, Protein, Fett) keinen Einfluss, sondern verschlechtert vielmehr die Aufnahme von Mikronährstoffen (v.a. bei Zink). Durch Einweichen kann man das Problem entschärfen.

Aber Einweichen verbessert auch die Kohlenhydratverwertbarkeit, weil für uns unverdauliche Speicherkohlenhydrate durch das Ankeimen teilweise zu Zuckern aufgespalten werden. Daher dann auch weniger Blähungen. ;-))

Natürlich bleiben trotzdem unverdauliche Ballaststoffe übrig. Die kommen dann auch unverdaut wieder raus. Aber sofern du keine ganzen Körner mehr findest kannst du davon ausgehen, dass da nichts wertvolles verlorengeht.

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