Romantische Epoche, Wahnsinn?

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Romantiker hatten großes Unbehagen an der Realität. Der aufkommende Kapitalismus, extremes Nützlichkeitsdenken, Soll und Haben, Gewinn und Verlust wurde von vielen als Einengung und Entmenschlichung empfunden. Ein Mittel der Flucht waren Hinwendung zur Natur, Wanderschaft, Träume, Phantasien. Von ETA Hoffmann weiß ich, dass er ständig in der Furcht lebte, über dem Zwiespalt zwischen Alltag, Langeweile usw. und den Träumen, Phantasien wahnsinnig zu werden. Er sah Wahnsinn als eine Seite der Bedrohung.

Weil Liebe oft mit Wahnsinn zu tun hat, z.B. bei Stalkern oder krankhaft eifersüchtigen oder teilweise auch bei Mördern.

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