Rollwiderstand, Zug : Ab welcher Beschleunigung überdrehen die Reifen?

3 Antworten

Im Prinzip ganz einfach - für die Beschleunigung brauchst Du die Kraft F=ma, und die kann nicht größer werden als die maximale Haftreibungskraft F=mgµ

Der Teufel steckt im Detail. Wie schon von anderen erwähnt, ist für das Durchdrehen der Räder die Haft- und nicht die Rollreibung ausschlaggebend. Wer's nicht glaubt, löse die Aufgabe mit Rollreibung und vergleiche sein Ergebnis mit echten Autos...

Was noch nicht erwähnt wurde: Die Aufgabe ist nur lösbar unter der Annahme, dass das Auto Allradantrieb hat. Denn sonst wirkt ja nur ein nicht bekannter Bruchteil der Gewichtskraft haftreibungs-verursachend auf die angetriebenen Räder.

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Die Frage ist etwas verwirrend gestellt... sind die Räder angetrieben? Geht es um ein Auto? Wirkt die Beschleunigung irgendwo auf das Fahrzeug selbst drehen die Räder ja nie über, weil die Rollreibung die kleinste aller Reibungsarten ist. Willst Du Reifen eines Autos zum Durchdrehen bringen?

Üblicherweise - auch beim Abrollen - existiert keine Relativbewegung zwischen einem Punkt des Rades und dem Punkt der Straße die er berührt und es besteht damit punktuell Haftreibung - und die Reibkraft ist unabhängig der Fläche. Diese Haftreibung muß überwunden werden, damit ein Rad durchrutscht. Rutscht es erst benötigst Du nurnoch die Gleitreibung um ihn weiter am Durchrutschen zu halten.

Aber wie gesagt: Wenn in der Fragestellung explizit die Rollreibung referenziert wird ist das entweder ein Irrtum oder soll in die Irre führen - oder ich habe was falsch verstanden. Besser nochmal Mitschüler/Lehrer fragen wie die Frage gemeint ist.

MfG Bunbury

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Wenn die Beschleunigung größer als der Rollwiderstand ist, drehen die Räder durch.

hey also lautet die lösung: F=ma F=mgu

ma>mgu a>gu

Muss es die Rollreibungskonstante sein? Haben Gleitreibungskonstante oder Haftreibungskonstante auch was damit zutun?

Verändert sich die Reibungskraft , wenn die Räder überdrehen?

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