rollstuhl beantragt bei der aok

2 Antworten

Da hast du Dich gedanklich aber GEWALTIG " vergallopiert": ZUM GLÜCK haben nur wenige Leute diese Krankheit. Ein Rezept reicht man GRUNDSÄTZLICH auch NICHT bei der Krankenkasse ein, sondern bei DER Firma, die die Leistung erbringen soll: Für die Medikamente, die ich benötige, gebe ich das Rezept bei DER Apotheke ab, die auf meinem Heimweg (vom Arzt) liegt, für einen Rollstuhl suche ich mir ein besonders flexibles Sanitätshaus aus, von dem ich weiß, dass es sich um seine Kundschaft gut kümmert! Da Elektrorollis recht teuer sind, versuchen die Kassen IMMER die Zustimmung\Genehmigung so weit wie möglich, zeitlich zu verzögern. Abhilfe bringen häufige Anrufe oder Schreiben, die die Dringlichkeit der Rollibeschaffung deutlich machen: "Gutachten" bzw. Bescheinigungen von Haus-oder Fachärzten in möglichst großer Zahl, sowie das EIGENE Vorjammern (per Telefon) können da ganz nützlich sein: Ich habe die Krankenkasse mit Hilfe halb-offizieller Stellen (Pflegedienst+psychozozialer Dienst des Landkreises) wirklich monatelang "terrorisiert", bis endlich mein neuer Rolli mitsamt besonderen technischen Ausstattungen genehmigt war. Bis auf die Kleinigkeiten, die ICH bezüglich der Rezeptierung vergessen hatte, bin ich nun zufrieden.

Ja, das ist ein gutes Zeichen. Die AOK signalisiert Dir damit ihre Bereitschaft, den Rollstuhl zu finanzieren. Dass sie den Hausarzt nochmal kontaktieren ist ganz normal. Bürokratie halt. Und dass bereits ein Kostenvoranschlag in Auftrag gegeben wurde, ist doch super!!!

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