Rolex als Wertanlage?

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6 Antworten

Dinge, die keine laufende Rendite abwerfen sind keine Wertanlagen, sondern höchstens Absicherungen.

Dazu gehören sämtliche Rohstoffe und auch auch teure Uhren.

Rolex hat aber i.d.R. keinen Wertverlust und steigt durchaus im Wert. Sichere sie gut.

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Wenn man davon ausgeht das Rolex pro Jahr im Durchschnitt ~5% Preiserhöhung macht (die letzte war im Februar 2016), ist jede Rolex eine Wertanlage, zumindest ein Werterhalt da man selbst nach 1 Jahr schon für seine gebrauchte Rolex den Neupreis nach der Preiserhöhung verlangen kann.

Bestes Beispiel:

Meine Submariner (114060)habe ich Mitte Januar 2016 gekauft. Damaliger Listenpreis: 6400 €, gekauft habe ich sie für 6090 €. 

2 Wochen später gab es eine Preiserhöhung auf 6800 € und Submariner die 1 Jahr alt waren und gebraucht, wurden für 6400 € verkauft. Ich hätte meine Submariner also direkt wieder weiterverkaufen können für vielleicht 6600 €.

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Actros1861 24.10.2016, 20:56

Das ist die Theorie. Tatsächlich muss man erstmal einen Abnehmer finden, der eine gebrauchte Uhr zum Neupreis kauft. Evtl. für die, die die Wartezeit umgehen möchten.

Zudem verkaufen die Konzis ihre Rolex meist über den Listenpreis (gilt natürlich ne wenn man keine Rabatte bekommt).

Wenn es sich nicht grade um ein besonderes Modell handelt, macht man damit (über mehrere Jahre gesehen) nur die Inflationsrate wieder wett.

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Lucky8Bastard 24.10.2016, 21:48
@Actros1861

Wie gesagt ist mein Beispiel ein recht gutes:

Eine Stahl-Sporty Submariner 104060 bei der man nicht wirklich Wartezeit hat wenn man sie haben will. Listenpreis war 6400 € Mitte Januar und ich hab durch etwas handeln mit ~5% (6090 €) einen für Rolex sehr guten Rabatt bekommen.

Man kann sich auch mal Chrono24 anschauen. Mitte Januar waren ~15 Angebote von Händlern die die 114060 nagelneu anboten. Dann kam die Preiserhöhungsansage von Rolex raus und plötzlich waren nur noch 2 die angeboten wurden. Von den verbleibenden 13 wurden schätzungsweise vielleicht 2-3, vielleicht 4 verkauft, die restlichen haben die Händler nur aus dem Angebot genommen um sie 2 Wochen später für 300-400 Euro mehr (die Preiserhöhung betrug bei diesem Modell 400 Euro) wieder anzubieten und dann zu verkaufen.


Du hast natürlich Recht damit das sich so eine Uhr erstmal verkaufen muss, was bleibt einem Käufer aber übrig wenn alle die Preiserhöhungen nicht nur auf Neuuhren sondern auch auf Gebrauchte übernehmen (was nämlich der Fall ist)? Er kann dann entweder kaufen und eben den neuen Preis bezahlen oder er kauft sich eben keine Rolex ^^

Wenn man da nicht nur 1 Jahr wartet sondern 3,4 oder noch mehr, macht man definitiv Gewinn (wie hoch der ausfällt ist aber ne Sache vom jeweiligen Modell). Verlust macht man mit einer Rolex im Normalfall mit keinem Modell wenn man es nicht für den Listenpreis kauft und 2 Tage später wieder losschlagen will ;-)

Du hast natürlich Recht damit das sich so eine Uhr erstmal verkaufen muss, was bleibt einem Käufer aber übrig wenn alle die Preiserhöhungen nicht nur auf Neuuhren sondern auch auf Gebrauchte übernehmen (was nämlich der Fall ist)? Er kann dann entweder kaufen und eben den neuen Preis bezahlen oder er kauft sich eben keine Rolex ^^

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Vampire321 08.10.2017, 20:14
@Lucky8Bastard

Meine sea dweller habe ich 1999 für 7590 D-Mark gekauft... heute würde ich ungetragen ca 8-10000€ dafür bekommen, für meine, die ich als Alltags Uhr (‚Daily rocker‘) beinahe jeden Tag getragen habe und die auch dementsprechend Tragespuren aufweist, würde ich heute immer noch 4-4500€ bekommen, und das entspricht ca 8-9000 D-Mark... 

Hätte ich mir in den 80 ger Jahren eine der Paul-Newman daytonas mit handaufzug für damals 2500DM gekauft, könnte ich sie heute für das 150-200 fache des Neupreises verkaufen...

Hätte wenn aber... hätte ich die bitcoin Entwicklung erahnt, währe ich noch reicher und wenn ich die Lottozahlen nur ein paar Stunden vorher wüsste, müsste ich mir über sowas gar keine Gedanken machen...


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Als Wertanlage im wirtschaftlichen Sinn, lohnen Luxusgüter wie Uhren und Schmuck überhaupt nicht.

Auch wenn bestimmte Modelle einen gewissen Wiederverkaufswert haben, ist es unwahrscheinlich, dass man es schafft, dies wirklich gewinnbringend zu verkaufen.

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Actros1861 24.10.2016, 13:53

Sehe ich nicht so.
Eine Rolex, die man vor 20 Jahren für 5000 Mark gekauft hat, könnte man heute je nach Modell für 7-8000€ wiederverkaufen.
Natürlich muss man auch die Inflationsrate mit einberechnen. So bleiben aber immer noch einige hundert Euro Gewinn.

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Die Rolex-Uhr nicht tragen, auf einen speziellen Uhrenaufzieher geben und die Uhr alle Jahre einmal generell warten lassen - aber nicht bei einem normalen Uhrnmacher sondern bei Rolex selber...

Die Rechnung beim Kauf gut aufheben und sämtliche Quittungen vom Reparaturservice. Damit bist Du als Verkäufer auf der sicheren Seite..

LA

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Kurzfristige Gewinne sind bei Stahlmodellen wie schon geschildert drin. Kommen bei längerfristiger Anlage aber Revisionskosten hinzu, schmälert das den Gewinn beträchtlich. Aber ohne Revision ist der Werterhalt auch pfutsch.

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Bei den meisten Stahl-Sportmodellen ist die Wertstabilität gut. Das heißt, dass die Preissteigerung von Rolex höher ist als die Inflationsrate, und der aktuelle Neupreis ist die Basis zur Ermittlung des Gebrauchtuhrenpreises.

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