Rolex ... Gas?

 - (Technik, Schmuck, Uhr)

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Omega formuliert es gut verständlich so:

"Heliumauslassventil:

Bei Tauchgängen in große Tiefen kann keine gewöhnliche Luft eingesetzt werden, da Stickstoff (ein Lufbestandteil) bereits in einer Tiefe von 60 Metern toxisch wirkt. Professionelle Taucher benutzen bei ihren mehrtägigen Einsätzen in Tauchglocken ein Sauerstoff-Helium-Gemisch. Der Druck in der Tauchglocke entspricht dabei jenem der Tauchtiefe. So können die Taucher für die Ausführung ihrer Arbeiten die Glocke verlassen.

Wenn sie ihre Tätigkeit abgeschlossen haben, kehren die Taucher in die Tauchglocke zurück und diese wird an die Oberfläche gehoben. Gleichzeitig wird der Druck in der Tauchglocke kontinuierlich wieder auf das Niveau der Umgebung gesenkt. Jetzt kommt das Heliumauslassventil zum Einsatz, also nur nach einem mehrtägigen Aufenthalt in großen Tiefen.

Während des Überdrucks sind nämlich durch die Dichtungen winzige Heliumatome in die Uhr eingedrungen. Falls – wie in der Tauchglocke – nicht auch im Inneren der Uhr ein Druckausgleich stattfindet, könnte das Uhrglas herausgesprengt werden. Um dies zu verhindern, müssen die eingedrungenen Heliumatome wieder frei gesetzt werden. Dies geschieht über das spezielle Auslassventil, das OMEGA für die Samaster Professional entwickelt hat.

In der normalen Position ist das mit der Dichtung versehene Heliumauslassventil absolut wasserdicht, kann jedoch nicht verwendet werden, da es verschraubt ist. Während der Dekompressionsphase wird die Krone des Ventils aufgeschraubt, damit das Ventil verwendet werden kann. Das Ventil ist von außen immer noch wasserdicht. Sobald der innere Druck höher ist als der äußere, wird die Dichtung aus der Halterung gestoßen und das Gas kann entweichen. Sobald der Druck ausgeglichen ist, kehrt die Dichtung – unterstützt von einer Feder – in die Normalposition zurück.

Dieser Vorgang wird während der Dekompressionsphase mehrmals automatisch wiederholt. Sobald aufs Neue der atmosphärische Druck erreicht wurde, kann die Krone wieder verschraubt werden.

Selbst bei aufgedrehtem Ventil ist die Uhr bis 50 Meter Tiefe wasserdicht. Eine absolute Wasserdichtigkeit garantiert die Dichtung allerdings nur, wenn das Ventil verschraubt ist...."

Also, für den Normalgebrauch ist ein Heliumventil eher eine Schwachstelle für mögliche Defekte und technisch unnötig.

So habe ich das verstanden:

Unter Wasser in diesen Tauchglocken ist die Luft (aufgrund der Tiefe?) mit mehr Helium angereichert. Diese Heliumatome bahnen sich immer einen Weg in die Uhr. Damit die Uhr beim Auftauchen keinen überdruck durch die Heliumatome (aufgrund des sinkenden Drucks unter Wasser) erfährt, gibt es das Heliumventil, welches dann die Heliumatome herauslässt. Die Uhr ist aber trotzdem die ganze Zeit über absolut wasserdicht.

Fast so. Nur kommt das Helium nicht aus dem Wasser, sondern aus einem Taucherglocken-Atemgemisch. Und manche sind eben nicht mehr ganz so wasserdicht mit offenem Ventil... Siehe mein Antwortzitat...

0

Du musst den ganzen Text lesen "Original Gas Escape Valve Ring Lock System", nicht nur die Hälfte :-) Erklärung hier: http://cc.bingj.com/cache.aspx?q=Original+Gas+Escape+Valve+Ring+Lock+System&d=4537844131300724&mkt=de-DE&setlang=de-DE&w=eaa1153f,e4a64e71

BTW: der Ausdruck ist doch eindeutig auf Effekthascherei (Text!) ausgelegt, gefällt mir nicht.

Was möchtest Du wissen?